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Romana und der Flug der Wildgänse Aufbruch in eine starke persönliche Gottes-Beziehung, frei von Religion und Tradition.. von Nann, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Romana und der Flug der Wildgänse

Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge (Fülle) haben sollen. (spricht Jesus Christus in Johannes 10,10) Wie kommen wir zu diesem Leben in der von Jesus verheissenen Fülle? Wie können wir diesem Stehlen, Töten und Zerstören des Feindes wirksam und nachhaltig entkommen bzw. entgegentreten? Ich kenne keinen Christen, der sich nicht nach einem Leben in dem von Jesus verheissenen Überfluss sehnt. Und doch scheint kaum einer in einem solchen Überfluss zu leben. Fragt man nach möglichen Gründen für diesen Umstand, nennen die meisten zwei Hauptursachen. Die einen sagen, die "böse gefallene Welt" sei schuld. Der von Jesus beschriebene Überfluss sei erst im Himmel zu haben. Die andern sehen die Ursache in "Glaubensfehlern" einzelner Christen. Diese hätten zu wenig Glauben, pflegten versteckte Sünden, seien verbittert, ordneten sich zu wenig unter, verübten geistlichen Missbrauch, usw. Ich bestreite nicht, dass die oben erwähnten Gründe durchaus ihre Richtigkeit und ihre negativen Auswirkungen haben. Aber nach jahrelangem Nachforschen bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass es noch eine weitere, viel gewichtigere Ursache für diesen Umstand gibt: Religion, welche auf der Lehre und den Werken der Nikolaiten basiert. Wahrscheinlich haben Sie noch nie etwas davon gehört. Die Geschichte von Romana kann Ihnen helfen, die Lehre und die Werke der Nikolaiten, welche in der Bibel in der Offenbarung, Kapitel 2, erwähnt sind, zu erkennen. Dieser Sachroman spielt sich auf zwei Ebenen ab. Auf der sichtbaren Ebene erleben wir, wie unsere Hauptperson Romana Meier, unbewusste religiöse Bindungen und Irrlehren entdeckt. Wie sie mit der Hilfe Gottes und ihrer neuen Freunde davon frei wird und zu einem vollmächtigen, erfüllten Leben der Freiheit in Jesus Christus findet. Auf der unsichtbaren Ebene treffen sich hohe Vertreter der finsteren Unterwelt (unreine Geister und Dämonen), welche unterwegs sind zur Erfolgskonferenz ihres grossen Führers der Finsternis. Auf dem Weg von ihren territorialen irdischen Herrschaftssitzen tauschen sie sich über ihre Erfolge aus. Alles scheint nach Plan zu verlaufen, bis sie auf einen unüberwindbaren Gegner treffen. Markus Nann, Jahrgang 1968, ist seit 2003 als selbständiger Unternehmens- Entwickler tätig. Er wohnt mit seiner Familie im Kanton Aargau (Schweiz). Seine Spezialgebiete sind Unternehmens- Entwicklung auf der Basis der eigenen Identität und Menschenführung auf der Basis gesunder Beziehungen. "Romana und der Flug der Wildgänse" ist sein Erstlingswerk. In diesem behandelt er das vielleicht grösste Problem der Christenheit und zeigt funktionierende biblische Lösungen auf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 26.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738661774
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 604kBytes
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Romana und der Flug der Wildgänse

2. Vom Regen in die Traufe

Romana sass auf ihrer Lieblingsparkbank und war so in ihre Gedanken versunken, dass sie zunächst gar nicht bemerkte, dass jemand vor ihr stand.

"Hähämm..." Romana zeigte keine Reaktion.

"Hallo Romana!" Erst jetzt tauchte Romana aus ihrer Gedankenwelt auf und sah Simone, ihre neue Arbeitskollegin, vor sich stehen. Simone arbeitete erst seit einigen Tagen auf derselben Station wie Romana, und sie hatten bisher noch keinen gemeinsamen Arbeitsdienst geleistet. Romana kannte Simone deshalb nur von der Vorstellungsrunde, die jeweils anfangs Monat auf ihrer Station durchgeführt wurde.

Simone war eine kleine zierliche Frau mit schulterlangen brauen Haaren und kugelrunden braunen Augen. Ihre Kleidung konnte man problemlos als altmodisch bezeichnen, und trotzdem passte sie genau zu Simone. An ihr sahen diese Kleider irgendwie gut aus, und ihr Auftreten wirkte sympathisch.

"Ich habe diesen Schlüsselbund dort vorne beim Brunnen gefunden. Gehört er zufälligerweise dir?", fragte Simone mit ihrer klaren warmen Stimme und zeigte dabei mit der rechten Hand in Richtung Brunnen beim Parkeingang.

Romana erkannte ihren Schlüsselbund sofort wieder. Sie war Simone einerseits dankbar. Anderseits war sie etwas verlegen und unzufrieden, weil sie jetzt am liebsten alleine gewesen wäre. Sie wollte in ihrer Verfassung möglichst niemandem begegnen, und schon gar nicht einer Arbeitskollegin.

"Ja, er gehört mir", antwortete sie kurz und knapp mit leicht bitterem Unterton.

"Na, dann gebe ich ihn hiermit gerne an dich zurück." Simones Stimme klang immer noch sanft und warm. Dabei sah sie ihr mit klarem offenem Blick direkt in die Augen. Dieser Blick und die Art und Weise, wie sie ihr begegnete, irritierten Romana.

"Danke", sagte sie etwas schnippisch und wandte sich von Simone ab, um den Schlüsselbund in ihre Handtasche zu legen. Dabei gab sie sich sehr beschäftigt, um sich nicht mit Simone abgeben zu müssen.

"Bitte, gern geschehen. Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag", entgegnete Simone mit liebevoller Stimme. Sie drehte sich ab, um auf dem Kiesweg weiter Richtung See zu spazieren.

"Danke gleichfalls, das wünsche ich dir auch. Ich bin heute etwas durcheinander, tut mir leid", platzte es nach einer kurzen Pause aus Romana heraus. Sie war gleichzeitig erstaunt und irritiert über sich selbst, weil sie Simone gegenüber soeben mehr offenbart hatte, als sie eigentlich wollte.

"Ich hoffe, dass nicht ich der Grund dafür bin, dass du etwas durcheinander bist", gab diese ihr zur Antwort und drehte sich wieder ganz zu Romana um.

"Nein, du bist nicht der Grund", kam es rasch über Romanas Lippen. "Es ist, na ja..." Sie presste ihre Lippen zusammen und überlegte fieberhaft, was sie sagen sollte. Einfach schweigen konnte sie nicht mehr, dafür hatte sie schon zu viel gesagt. Aber alles erzählen wollte sie im Grunde auch nicht. Sie spürte, wie ihr Herz immer schneller klopfte und wie sich ihre Wangen röteten.

Simone war dies nicht entgangen, und so fragte sie Romana direkt: "Möchtest du darüber sprechen?"

"Ich weiss nicht so recht", gab diese zur Antwort, um dann gleich weiter zu sprechen.

"Ich hatte gestern einen schlimmen Abend und konnte deshalb die ganze Nacht nicht recht schlafen. Zum Glück habe ich heute arbeitsfrei, so kann ich mich nun hier im Park etwas erholen."

"Was war denn gestern Abend so schlimm?", wollte Simone wissen.

"Ich treffe mich normalerweise einmal pro Woche mit Freunden, um persönliche Angelegenheiten auszutauschen."

"Bist du Christin?", fragte Simone direkt und sah Romana tief in die Augen.

"Wie kommst du denn darauf?", entgegnete Romana etwas verlegen.

"Na ja, so wie du sprichst und um die richtigen Worte ringst, sodass ich dich verstehen soll, ohne dabei konkret zu werden, dies kenne ich vor allem von uns Christen."

"Du sagst von uns Christe

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