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Rose - So wild Sisters in Love - Roman von Murphy, Monica (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
8,99 €
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Rose - So wild

Anders als meine beiden Schwestern Violet und Lily stehe ich nie im Mittelpunkt. Jetzt bin ich an der Reihe. Die Zeit ist gekommen, meine Schwestern in den Schatten zu stellen, alles hinter mir zu lassen - und schon laufe ich direkt in die Arme eines geheimnisvollen Fremden. Doch was, wenn Caden mehr ist, als ich wollte? Sicher, bei ihm fühle ich mich begehrenswert und frei, doch da ist noch mehr, das ich nicht ganz einordnen kann - etwas Gefährliches. Vielleicht hat sich unsere 'zufällige' Begegnung doch nicht einfach so ergeben. Vielleicht hat er aus gutem Grund nach mir gesucht. Was immer seine Beweggründe sein mögen - ich kann nicht mehr zurück.

Und vielleicht will ich das auch gar nicht.

Die New York Times-, USA Today- und internationale Bestseller-Autorin Monica Murphy stammt aus Kalifornien. Sie lebt dort im Hügelvorland unterhalb Yosemites, zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Kindern. Sie ist ein absoluter Workaholic und liebt ihren Beruf. Wenn sie nicht gerade an ihren Texten arbeitet, liest sie oder verreist mit ihrer Familie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641185107
    Verlag: Heyne
    Serie: Fowler Sisters Bd.2
    Originaltitel: Stealing Rose
    Größe: 1733kBytes
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Rose - So wild

Kapitel 2

Caden

In dem Moment, in dem ich die Kette am Hals der falschen Schwester sehe, bin ich sauer.

Genervt.

Megawütend.

Genau. Alles gleichzeitig.

Ich hatte einen Plan, und ich weiche sehr ungern von meinem Plan ab. Ich dachte, Lily Fowler würde zu dieser Premiere kommen. Dies ist ein wichtiger Abend für die Familie Fowler und ihr Unternehmen. Und dann ist die älteste Tochter noch nicht einmal mit der Familie hier bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Was für ein Scheiß!

Zugegeben, ich hatte nicht erwartet, dass Lily die Kette tragen würde, sondern eher Violet. Die stille Schwester, die treibende Kraft hinter Fleur. Sie ist voll bei der Sache und bringt das Unternehmen voran. Ich hatte allerdings den neuen Freund nicht berücksichtigt. Der Typ weicht ihr nicht von der Seite und starrt jeden finster an, der sie auch nur ein wenig interessiert anschaut.

Stattdessen trägt tatsächlich Rose Fowler die verdammte Kette. Die Kleine, die kaum alt genug ist, dass sie Alkohol trinken darf. Die ach so hinreißende und absolut unnahbare Schwester trägt eine Kette, die - wie ich aus Insiderkreisen erfahren habe - in dem Dokumentarfilm vorkommt. Ich habe Connections. Mann, ich habe jemanden, der mir einen Haufen Dollars zahlen würde, wenn ich ihm die Kette bringe. Ich bin in Cannes, weil er darauf bestanden hat, dass ich die Kette für ihn holen soll. Wir beide haben vermutet, dass die Kette heute Abend hier auftauchen könnte, deswegen bin ich hier.

Weil ich Lily Fowler noch von früher kenne, dachte ich, das könnte was werden. Obwohl, "kennen" ist wohl etwas übertrieben. Wir sind gemeinsam zur Schule gegangen, allerdings bin ich jünger als sie. Ich war im zweiten Jahr auf der Highschool, sie im dritten, dann war das Geld aufgebraucht, und ich musste auf eine öffentliche Highschool, was meine Mutter völlig abartig fand.

Wir haben uns zwar nie unterhalten, aber ich war damals ein wenig in Lily verknallt. Ich wollte mich aus verschiedenen Gründen an sie ranmachen, und auf einer Party haben wir geknutscht und so. Sie war betrunken, und der Funke sprang direkt über, aber das war auch nicht so schwer, weil ich es ziemlich darauf angelegt habe. Wir unterhielten uns, flirteten - und schon befummelten wir uns in einer dunklen Ecke.

Ich wäre auch noch weiter gegangen, aber sie ist in meinen Armen ohnmächtig geworden. Mein Begehren war sofort verflogen, als ich merkte, wie fertig sie war.

Deswegen habe ich ihr stattdessen die riesigen Diamantohrringe abgenommen. Diese Klunker haben mir ganz schön viel Kohle eingebracht.

Aber das hat sie nicht mitbekommen. Und selbst wenn, hat sie ganz sicher nichts gesagt. Es gab keine Berichte, die Klatschseiten schrieben nichts über Lily Fowlers verlorene Diamanten, bei der Polizei wurde, soweit ich weiß, nie Anzeige erstattet.

Gerade so, als wäre die ganze Sache ... nie passiert. Wir haben uns nach diesem Vorfall sogar einige Male unterhalten, und sie tat so, als hätte sie keine Ahnung, was wirklich vorgefallen war. Was mir bestätigte, dass ich davongekommen war.

Echt krass .

Damals habe ich zum ersten Mal etwas wirklich Wertvolles geklaut und war berauscht davon, wie einfach das war, und von dem Bewusstsein, dass ich Mom nun Geld für die überfälligen Rechnungen geben konnte.

Ich hatte Blut geleckt.

Und es wurde etwas draus. Ich war mit den reichen Kids groß geworden. Scheiße, ich war selbst mal eins. Ein reiches Blag, ein verwöhntes Einzelkind, das immer alles von Daddy bekam und mit Geldausgeben die Zeit totgeschlagen hat. Bis uns alles weggenommen wurde. Stück für Stück, Dollar für Dollar. Bis wir nichts mehr hatten.

Deswegen musste ich losgehen und etwas zum Familienunterhalt beitragen. Mom helfen, weil mein Vater sich einen Scheiß um die Frau gekümmert hat, die immer an seiner Seite geblieben war. Der ganze Skandal, der ganze Herzschmerz,

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