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Royal Desire Roman von Lee, Geneva (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)

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Royal Desire

Die große ROYAL-Saga von Geneva Lee: Über 1 Millionen verkaufte Bücher der SPIEGEL-Bestsellerreihe im deutschsprachigen Raum! Clara & Alexander - es schien zu Ende zu sein, bevor es richtig begann. Doch die große Liebe bekommt immer eine zweite Chance ... Band 2 der großen, unvergesslichen ROYAL-Saga ... Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen - vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt? Die gesamte ROYAL-Saga von Geneva Lee Clara und Alexander: Band 1 - Royal Passion Band 2 - Royal Desire Band 3 - Royal Love Bella und Smith: Band 4 - Royal Dream Band 5 - Royal Kiss Band 6 - Royal Forever Clara und Alexander - Die große Liebesgeschichte geht weiter: Band 7 - Royal Destiny Band 8 - Royal Games (April 2020) Band 9 - Royal Lies (Juni 2020) Band 10 - Royal Secrets (August 2020) Geneva Lee ist eine hoffnungslose Romantikerin und liebt Geschichten mit starken, gefährlichen Helden. Mit der "Royal"-Saga, der Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara, traf sie mitten ins Herz der Leserinnen und eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm. Geneva Lee lebt zusammen mit ihrer Familie im Mittleren Westen der USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641182014
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Royals Saga 2
    Originaltitel: Conquer Me (Royals Saga 2)
    Größe: 2510 kBytes
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Royal Desire

1

In der Portobello Road herrschte frühmorgendliches Treiben. Händler bauten ihre Stände auf, Ladenbesitzer fegten die Stufen vor ihren Geschäften. Um mich herum erwachte das hübsche, vertraute Viertel; ein neuer Tag begann. Ich aber war in einem Albtraum gefangen. Die Erde drehte sich weiter, doch ich konnte nicht einfach weitermachen mit den alltäglichen Dingen des normalen Lebens, ebenso wenig wie ich begreifen konnte, was passiert war. In meiner Brust pochte der stechende Schmerz eines gebrochenen Herzens. Als ich am Vortag hierhergekommen war, hatte ich nur eins im Sinn gehabt: endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Und es war mir auch gelungen; zumindest hatte ich das geglaubt. Doch mit jedem einzelnen Schritt, der mich weiter von Alexander entfernte, fiel es mir schwerer zu atmen. Meine Lunge hatte sich in Blei verwandelt, unfähig, die warme Sommerluft einzuatmen. Meine Knie waren weich, kaum fähig, meinen Körper zu tragen.

Ich konnte nicht Alexanders Geheimnis sein. Wollte es nicht. Niemals. Doch ihn aus meinem Leben zu streichen fühlte sich an, als risse ich mir das eigene Herz heraus. Ich konnte mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, und doch wollte ich keine Lüge mit ihm leben - war es da nicht klüger, einen sauberen Schlussstrich zu ziehen, statt mich von Geheimniskrämerei, Klatsch und Lügen systematisch zerstören zu lassen? Ich hatte getan, was ich hatte tun müssen, aber das war nur ein schwacher Trost.

Ja, ich hatte ihn verlassen. Was er mir angeboten hatte, war kein Leben - jedenfalls kein richtiges. Ob ihm das überhaupt klar gewesen war? Und trotzdem hatte er für mich so tief empfunden wie ich für ihn, da war ich mir ganz sicher. Doch statt ihm zu zeigen, wie sehr ich ihn liebte, war ich gegangen. Aber was hätte ich auch sonst tun sollen? Wenn er mir sogar die einfachsten und schönsten drei Worte der Welt verweigerte. Von ihm wurde erwartet, standesgemäß zu heiraten. Von ihm wurde erwartet, dieses Land zu regieren.

Keiner von uns beiden hatte erwartet, sich in den anderen zu verlieben.

Und nun hatten wir uns gegenseitig zerstört.

Die Erkenntnis traf mich mit solcher Wucht, dass ich stolperte und um ein Haar gegen die nächste Ladenfront geprallt wäre. Wie sollte ich nur ohne Alexander weiterleben?

Das Gefühl der Lähmung wich einer tiefen Trauer. Der Kloß in meinem Hals löste sich auf in einem Strom von Tränen, der unkontrolliert über meine Wangen lief. Ich machte mir nicht die Mühe, sie wegzuwischen, selbst als sie sich in meinen Wimpern verfingen und ich kaum noch etwas sehen konnte.

Egal. Jetzt war sowieso alles egal.

Ich hatte es gewagt, ihn zu lieben. Ungeachtet des Risikos, das ich damit eingegangen war. Er hatte mich gewarnt. Ich hatte mich selbst immer wieder gewarnt. Und auch wenn ich nicht blindlings mit ihm ins Bett gegangen war, hatte ich doch nicht mehr erwartet als eine flüchtige Affäre. Und für diesen Leichtsinn hatte ich mit meinem Herzen bezahlt.

Ich hatte ihm meinen Körper geschenkt, und er hatte mir die Seele geraubt.

Und dann stand er plötzlich vor mir, in seinen wunderschönen blauen Augen schimmerte derselbe tiefe Schmerz. Mit jeder Faser meines Körpers sehnte ich mich danach, zu ihm zu stürzen und die Arme um seinen Hals zu schlingen. Ich spürte, dass er Trost brauchte, und ich wusste, dass ich der einzige Mensch war, der ihm Frieden geben konnte. Und trotzdem hielt ich mich mit aller Macht zurück, auch wenn mir die Tränen über die Wangen strömten.

"Clara, du kannst nicht gehen. Komm mit mir zurück", befahl er, aber die Unsicherheit in seiner Stimme wollte nicht zu der Forderung passen, die fragend über seine perfekten Lippen kam. Alexander war kein zögerlicher Mann. Was er wollte, nahm er sich, ohne zu fragen. Weil er der Kronprinz von England war, aber auch weil es seinem fordernden, entschiedenen Naturell entsprach. Er war kein Mann, der sich infrage stellen ließ, und er war kein Mann, der

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