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Royal Lies Roman - Ein brandneuer Roman der Bestsellersaga von Lee, Geneva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.06.2020
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
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Royal Lies

Die große ROYAL-Saga von Geneva Lee: Über 1 Millionen verkaufte Bücher der SPIEGEL-Bestsellerreihe im deutschsprachigen Raum!
Clara & Alexander - Ihre Liebe ist in Gefahr, doch sie wird um sie kämpfen ...
Band 9 der großen, unvergesslichen ROYAL-Saga ...
Claras und Alexanders Liebe wurde auf eine harte Probe gestellt. Clara weiß nicht, ob sie Alexander all die Lügen und Geheimnisse verzeihen kann. Sie ist schon lange nicht mehr das unschuldige Mädchen von damals, als sie sich kennenlernten und verliebten. Sie ist jetzt eine Königin und muss nicht mehr beschützt werden. Doch jede Familie hat ihre Geheimnisse, die königliche mehr als alle anderen. Und eines davon könnte dem jungen Paar endgültig zum Verhängnis werden ...
Die gesamte ROYAL-Saga von Geneva Lee


Clara und Alexander:
Band 1 - Royal Passion
Band 2 - Royal Desire
Band 3 - Royal Love
Bella und Smith:
Band 4 - Royal Dream
Band 5 - Royal Kiss
Band 6 - Royal Forever
Clara und Alexander - Die große Liebesgeschichte geht weiter:
Band 7 - Royal Destiny
Band 8 - Royal Games
Band 9 - Royal Lies
Band 10 - Royal Secrets


Geneva Lee ist eine hoffnungslose Romantikerin und liebt Geschichten mit starken, gefährlichen Helden. Mit der »Royal«-Saga, der Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara, traf sie mitten ins Herz der Leserinnen und eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm. Geneva Lee lebt zusammen mit ihrer Familie im Mittleren Westen der USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 15.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641257354
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Royals Saga 9
    Originaltitel: Claim Me (Royal World 2) [Wicked Queen/ Sovereign 2]
    Größe: 1829 kBytes
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Royal Lies

2

Alexander

»So kann das nicht weitergehen«, sagte Norris bestimmt. In letzter Zeit war mein zuverlässiger Freund und Berater zu meiner persönlichen Weckuhr geworden. Er musterte mich prüfend und ließ seinen Blick über meine hochgekrempelten Ärmel und das zerknitterte Hemd streifen. Meine Krawatte lag verlassen auf dem Fußboden, das Sakko von gestern hing über der Rückenlehne meines Stuhls.

Ich hatte seit Jahren nicht mehr allein geschlafen, und da Clara sich weigerte, zu mir ins Ehebett zu kommen, war ich dazu übergegangen, im Büro zu übernachten. Norris kam die inoffizielle Aufgabe zu, mich rechtzeitig zu wecken, bevor die morgendlichen Audienzen begannen.

Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr und war erstaunt, dass er heute etwas spät war. Norris hatte sich bereits kritisch dazu geäußert, wie ich die Situation mit meiner Frau handhabte. »Können wir die Vorhaltungen auf später verschieben? Ich sollte noch kurz duschen, bevor ich irgendwelchen wichtigen Leuten gegenübertrete.«

Angesichts meiner leichtfertigen Antwort zog Norris missbilligend eine Augenbraue hoch. Es war müßig, so zu tun, als wäre der Großteil meiner Meetings nicht nur reine Formsache. Man erwartete lediglich von mir, dass ich etwaige Anliegen je nach Situation akzeptierte oder ablehnte. Man wollte meine Meinung hören, und ich musste gemeinnützige Initiativen unterstützen. Meine Aufgabe war es, den gütigen König zu spielen. Alles, was darüber hinausging, hätte bedeutet, meinen Handlungsspielraum zu überschreiten - das zumindest hatte das Parlament mir in den letzten Wochen klargemacht. Die Haltung der Abgeordneten mir gegenüber war zweifellos auf Absprachen zurückzuführen, die mein Vater und vor ihm sein Vater getroffen hatten. Die Monarchie war Schritt für Schritt modernisiert worden, was meines Erachtens bedeutete, dass die Verantwortung des Königshauses auf andere abgewälzt wurde. Ich war an die Grenzen der vor meiner Regentschaft vereinbarten Abmachungen gestoßen. Nun wurde immer klarer, dass sich etwas ändern musste. Und ich würde nicht derjenige sein, der nachgab - nicht solange die Sicherheit meiner Familie auf dem Spiel stand. Das war der einzige Grund, weshalb ich morgens überhaupt noch aufstand und diese verdammten Audienzen über mich ergehen ließ. Ich musste so tun, als würde ich das Spiel mitspielen. Zumindest vorerst.

»Die heutigen Meetings sind das kleinste deiner Probleme. Das Personal tuschelt bereits.« Er zog seinen Krawattenknoten zurecht, es schien ihm unangenehm zu sein, dieses Thema zur Sprache zu bringen.

»Das Personal tuschelt immer«, entgegnete ich und strich mir durchs Haar. Ich hatte von klein auf gelernt zu akzeptieren, dass die Wände Augen und Ohren hatten. Nur ein winziger Teil dessen, was ich hinter den Palastmauern tat und sagte, blieb geheim. Manchmal fragte ich mich, ob mein Schlafzimmer vor fremden Blicken sicher war.

»Das stimmt, doch früher oder später wird jemand der Presse stecken, dass deine Ehe in Schwierigkeiten ist.«

Bei seinen Worten zuckte ich zusammen. So, wie er das sagte, klang es furchtbar. Insbesondere, da Norris Probleme mit einer Genauigkeit einzuschätzen vermochte, die nur wenigen Menschen gegeben war. Wenn er seine Analysen mit nüchternen Worten paarte, war es noch schwerer zu ignorieren, dass er recht hatte.

Aber das wollte ich ihm gegenüber keinesfalls zugeben. »Wir haben nur ein bisschen Stress.«

Norris stellte diese Aussage nicht in Frage, doch sein Schweigen sprach Bände, als er sich mir gegenüber in den Sessel setzte. Einer von uns beiden war im Recht. Ich wusste genau, wer das war. Auch wenn ich versuchte, Norris anzulügen, mir selbst konnte ich nichts vormachen. Hier ging es nicht um ein bisschen Stress.

»Ich muss dich wohl kaum daran erinnern, dass wir uns in einer heiklen Lage befinden«, sagte er und wechselte damit zu einem Thema, das mir nicht weniger unangenehm war. »Früher oder

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