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Royal Passion von Lee, Geneva (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Royal Passion

Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ...
Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist - bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy ...
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

Geneva Lee ist eine hoffnungslose Romantikerin und liebt Geschichten mit starken, gefährlichen Helden. Mit der Royals-Saga, der Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara, traf sie mitten ins Herz der Leserinnen und eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm. Geneva Lee lebt zusammen mit ihrer Familie im Mittleren Westen der USA.

Produktinformationen

    Größe: 2185kBytes
    Reihe (Teil): Royals Saga Bd.1
    Herausgeber: Blanvalet
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 448
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641182007
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Royal Passion

2

Ich war so in Gedanken an den Fremden und unseren Kuss versunken, dass ich Belle erst bemerkte, als sie sich ein weiteres Mal auf mich stürzte. Strahlend packte sie mich am Handgelenk und zerrte mich in Richtung Bar. Die meisten umstehenden Gäste bemerkten vermutlich gar nicht, dass sie die Augen ein klein wenig zusammenkniff, aber ich wusste sehr wohl, was es zu bedeuten hatte: Ich steckte in Schwierigkeiten. Der Kuss - dieser unfassbare Kuss - hatte mich derart aus der Bahn geworfen, dass ich keinerlei Lust auf eine Auseinandersetzung verspürte.

"Was zum Teufel sollte das denn gerade?", fragte sie und knallte mir ein Schälchen mit Nüssen hin.

"Ich habe keinen Hunger." Essen war so ziemlich das Letzte, wonach mir der Sinn stand.

"Bist du jetzt schon blau? Zwing mich nicht, sie dir reinzuschieben."

"Ich bin nicht betrunken", wandte ich ein, obwohl ich mich ganz so fühlte. Seine Lippen. Sein Geschmack. Der Druck seines Körpers. Hitze stieg in mir auf; am liebsten hätte ich mir Luft zugefächelt.

"Clara." Belle schnippte mit den Fingern vor meiner Nase. Ich schüttelte den Kopf und starrte sie stumm an. "Ich habe gerade gesagt, du hättest mit meinem Bruder zumindest etwas trinken können."

"Tut mir leid." Es tat mir wirklich leid, dass ich sie vor ihrem Bruder so in Verlegenheit gebracht hatte, aber anders würde sie nie begreifen, dass ihre Verkuppelungsversuche unerwünscht waren. Seit einer höchst unrühmlichen Episode in ihrer Familie vor einigen Jahren wusste Belle, was es hieß, in der Öffentlichkeit gedemütigt zu werden. Diese Karte spielte ich nur sehr ungern aus, aber eine andere Sprache verstand sie nicht. Trotzdem - wir waren hier bei unserer Abschlussfeier.

"Ich dachte, ich hätte meine Mutter gesehen", schwindelte ich.

Belles Züge wurden weich. Sie nahm eine Handvoll Nüsse aus dem Schälchen und hielt sie mir hin. "Hier, Proteine. Die wirst du brauchen."

Damit mochte sie recht haben, auch wenn meine Ausrede eine glatte Lüge gewesen war. Meine Mutter sollte heute hier sein, und sie würde zweifellos noch auftauchen. Ohne Einladung würde sie niemals einen Fuß in den Oxford and Cambridge Club setzen können, und es wurden einige der einflussreichsten Familien Englands erwartet - eine Gelegenheit, die sich Madeline Bishop keinesfalls entgehen lassen würde. Da es sich um eine private Feier handelte, war die Presse nicht erwünscht, aber mit ein bisschen Glück drückte sich der eine oder andere Paparazzo vor dem Eingang herum. Eigentlich interessierte sich kaum jemand für unsere Familie, aber seit meine Eltern vor vierzehn Jahren zu Reichtum gekommen waren, suchte meine Mutter die Öffentlichkeit, was mir immer ein wenig peinlich war. Ich war alles andere als scharf darauf, sie zu sehen, was Belle nur zu gut verstand.

"Danke." Erst als ich die Nüsse kaute, merkte ich, dass ich völlig ausgehungert war. Ich sah auf die Uhr auf einem der Kaminsimse und stöhnte. Seit über sechs Stunden hatte ich keinen Bissen zu mir genommen.

"Ich will nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass du bei deiner Abschlussfeier auch noch ohnmächtig wirst", sagte Belle zwinkernd. Sie kannte mich gut genug, um zu wissen, dass ich zwischen der stressigen Zeremonie und der Party vergessen haben würde, etwas zu essen. "Nicht hinsehen, aber die Bishops sind gerade eingetroffen", sagte sie.

"Gott schütze die Königin", murmelte ich, holte tief Luft und schob mir noch ein paar Nüsse in den Mund - auf die später ein anständiger Bourbon würde folgen müssen, das stand jetzt schon fest. Ich drehte mich um und sah meine Mutter in einem atemberaubenden, wenn auch viel zu kurzen pfauenblauen Kleid, das sich wie eine zweite Haut um ihren eindrucksvoll athletischen Körper schmiegte, aber trotzdem viel zu mädchenhaft für ihr Alter war. Es war absolut unfair, dass sie besser in Form war als ich, andererseits betrachtete sie es als ihre Hauptaufgabe im Leben, sich um ihr

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