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Süße Rache aus Leidenschaft von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Süße Rache aus Leidenschaft

Als Anna ihre Jugendliebe Vido wiedersieht, prickelt es erotisch zwischen ihnen wie am ersten Tag. Sie fühlt sich sofort magisch angezogen von dem attraktiven italienischen Millionär - gegen ihren Willen. Denn schließlich ist sie bereits verlobt mit einem

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942372
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 360 kBytes
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Süße Rache aus Leidenschaft

1. Kapitel

"Verrätst du mir jetzt, warum du als Käufer des Hauses nicht in Erscheinung treten wolltest?" fragte Vido Pascalis persönliche Assistentin Camilla Lycett-Brown und ließ sich auf den Beifahrersitz seines Wagens sinken.

Seine Jugend hatte Vido in England verbracht - vaterlos, denn sein englischer Vater hatte seine Mutter verlassen, nachdem sie schwanger geworden war. Erst als er achtzehn war, kehrte Sophia Pascali mit ihrem Sohn nach Italien zurück. Was man ihm jedoch bis dahin angetan hatte, ließ ihm keine Ruhe. Nie würde er die Demütigungen, die Beleidigungen und den Verrat vergessen.

"Meine Mutter hat hier als Köchin gearbeitet", antwortete er knapp.

Mit zusammengepressten Lippen warf er im Rückspiegel einen Blick auf das historische Gebäude in der kleinen Stadt Shottery. Nach dem Konkurs von George Willoughby hatte Vido Stanford House vor zwei Wochen gekauft. Doch erst heute hatte er es sich nach all den Jahren wieder angesehen. Ich habe es für dich getan, Mutter, dachte er. Eines seiner Ziele hatte er erreicht, aber es gab noch mehr zu tun.

"Und?" fragte Camilla.

Während er durch das schöne schmiedeeiserne Tor auf die Straße zurückfuhr, überlegte er, wie viel er ihr verraten sollte. Als sich das Tor hinter ihm schloss, hielt er an, drehte sich um und betrachtete noch einmal die stattliche Fassade des Hauses. Das alles gehörte jetzt ihm. Plötzlich war er so aufgeregt, dass es ihm beinah den Atem raubte. Von einem solchen Haus hatte er früher nur träumen können.

Stanford House zu besitzen bedeutete für ihn einen persönlichen Triumph.

"Meine Mutter wurde hier fristlos entlassen, vollkommen zu Unrecht." Auch wenn seine Stimme ruhig klang, war sein Blick bei diesen Worten hart. Sophias Arzt hatte ihm bestätigt, dass ihr Gesundheitszustand vor allem deshalb so schlecht gewesen war, weil sie zu viele Sorgen gehabt und Willoughby zu viel von ihr verlangt hatte. Wie bedauerlich, dass sie diesen Triumph nicht miterleben konnte! Über ihren Tod war er immer noch nicht hinweg, und er war fest entschlossen, das Versprechen, das er ihr gegeben hatte, zu halten.

"Was danach passiert ist, hat ihr und auch mein Leben kaputtgemacht. Es war die reinste Hölle. Obwohl ich noch zur Schule ging, musste ich in der Fabrik, die auch Mr. Willoughby gehörte, Nachtschichten einlegen. Bis er auch mich hinausgeworfen hat - wegen Diebstahls, obwohl er genau wusste, dass seine Enkelin die Schuldige war. Diese Leute haben es zu verantworten, dass ich als Dieb abgestempelt wurde."

Noch heute litt er darunter, wie sehr man ihn damals gedemütigt hatte. Ärger und Zorn spiegelten sich in seinem Gesicht. "Ich werde sie zwingen, sich für alles, was sie uns angetan haben, zu entschuldigen", fuhr er fort. "Ich habe meiner Mutter auf ihrem Sterbebett versprochen, unsere Ehre wiederherzustellen. Deshalb brauchte ich Macht über Willoughby und seine schreckliche Enkelin."

"So rachsüchtig kenne ich dich gar nicht", erwiderte Camilla erstaunt.

"Weil du nicht weißt, wie sehr man uns gedemütigt hat. Mir hat es körperlich wehgetan, wie ein Aussätziger behandelt zu werden. Sämtliche Arbeitskollegen haben vor mir ausgespuckt", erzählte er bitter. "Die Enkelin war sehr geschickt. Sie hat ausgerechnet das Geld verschwinden lassen, das die Arbeiter für einen Betriebsausflug gesammelt hatten."

"Und wieso hat man dich verdächtigt?" fragte Camilla verblüfft.

"Sie hat das Geld in meinen Spind gelegt."

"Aber warum hat sie das getan?"

"Aus Hass. Sie hat behauptet, ich würde mit anderen Frauen schlafen, obwohl wir beide ein Paar waren. Und sie hat mir vorgeworfen, ich interessiere mich nur wegen ihres Geldes für sie." Zornig blitzten seine Augen auf.

"Was natürlich nicht stimmte."

"Nein. Ganz im Gegenteil, ich war so schockiert, dass es mir die Sprache verschlagen hat. Kannst du jetzt verstehen, dass mir die Sache so wic

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