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Süße Stunden der Lust von Herron, Rita (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Süße Stunden der Lust

Rafe kann es kaum glauben: Als er durch einen Zufall ein Gespräch auf dem Anrufbeantworter hört, sieht er sich bitter getäuscht. Die Frau, mit der er gerade süße Stunden der Lust verbrachte, scheint nur eins zu wollen: seine Ranch ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 02.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733754389
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2018 kBytes
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Süße Stunden der Lust

1. KAPITEL

Sechs Wochen später

"Willst du mich heiraten, Suzanne?"

Suzanne traute ihren Augen nicht, als ihr Boss James Horton eine dunkelblaue Samtschatulle auf das weiße Satin-Tischtuch stellte. Von ihrem Tisch aus hatten sie einen herrlichen Blick auf den Garten des Cove at Chattahoochee , das zu den exklusivsten Restaurants von Atlanta gehörte, und sie hatten soeben ein hervorragendes Essen beendet. Liebespaare waren auch hier, doch Suzanne und James feierten den Abschluss eines millionenschweren Geschäfts. Bei ihnen ging es um die Firma Horton Developers und nicht um Romantik.

Zumindest war bisher davon keine Rede gewesen ...

Der Mond schien durch die Panoramafenster herein. Auf den Tischen standen rote Rosen. Ein Geiger spielte dezente klassische Weisen. Von hier aus hörte man sogar den Chattahoochee-Fluss plätschern.

"Ich ... ich bin sprachlos, James", erwiderte Suzanne schließlich und blickte ihm forschend in die hellgrünen Augen. Vielleicht war das nur ein Scherz. Möglicherweise hatte er in den letzten Wochen Gefühle für sie entwickelt. Es stimmte, dass James sich besonders aufmerksam um sie bemüht hatte, wenn sie mit Klienten essen gingen. Aber ein Heiratsantrag? Damit hätte sie niemals gerechnet. Sex wäre mit James infrage gekommen, mehr aber auch nicht.

"Mach schon auf", drängte er amüsiert. Er hatte eindeutig damit gerechnet, dass sie überrascht sein würde. "Ich bin sicher, der Ring gefällt dir."

Suzanne holte tief Atem und griff schließlich nach der Schatulle. Von Tiffany's ? Im nächsten Moment stockte ihr erneut der Atem. Ein sagenhafter Saphir, von zwei Diamant-Baguettes flankiert, funkelte und glitzerte in der Schatulle. Genau so einen Ring hätte sie selbst ausgesucht.

"Na, wie findest du ihn?"

Obwohl sie nicht mit Gefühlen gerechnet hatte, störte sie doch sein nüchterner Tonfall. "Das ist der schönste Ring, den ich jemals gesehen habe."

"Du hast mich schon nervös gemacht." James deutete auf den Ring. "Es gab da noch einen hübschen Smaragd, aber der hier passt meiner Ansicht nach besser zu dir."

"Er ist perfekt." Suzanne löste den Blick von dem Ring. James sah wie der nette Junge von nebenan aus und nicht wie der knallharte Geschäftsmann, der er war. Maßanzüge, teure italienische Schuhe, attraktives Gesicht, weltgewandt, elegant, gut erzogen, höflich und reich - was wünschte sich eine Frau noch mehr?

In Atlanta gab es viele Frauen, die ihn liebend gern haben wollten. Wieso zögerte sie?

Er nahm ihr den Ring aus der Hand und schob ihn ihr auf den Finger. "Wir haben viel gemeinsam, mögen unsere Arbeit und bilden ein tolles Team. Das musst du doch zugeben. Wir lieben Malerei und die Oper. Gemeinsam könnten wir Horton Developers an die Spitze führen."

Das alles stimmte, und doch ... Was hatte sie erwartet? Dass ein Feuerwerk abgebrannt wurde, wenn ihr ein Mann einen Heiratsantrag machte? Dass er ihr ewige Liebe schwören würde? Ihr Vater hatte ihr doch geraten, sich einen Partner zu suchen, der ihr beim Erreichen ihrer Ziele half.

"Du brauchst nicht sofort zu antworten", erklärte James. "Wie bei jedem Vertragsabschluss solltest du dir ein paar Tage Zeit lassen."

Sie betrachtete den Ring, dann James und wieder den Ring. Wollte James sie wirklich heiraten, oder fürchtete er, seine Geschäftspartnerin zu verlieren?

Er schloss energisch die Schatulle. "Also, besprechen wir, wie wir Rafe McAllister dazu bringen, seine Ranch zu verkaufen."

"Mom, ich werde die Lazy-M-Ranch auf gar keinen Fall verkaufen." Rafe McAllister litt mit seiner Mutter, die schon über sechzig war und heute besonders blass aussah. Ihre Hand lag matt in seiner, und ihre Stimme klang schwach.

"Ich weiß, mein Junge, dass du das nicht willst, aber wir stecken bis zum Hals in Schwierigkeiten."

Es fiel Rafe schwer, ruhig zu bleiben. "Das stimmt, Mom, aber es is

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