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Saftig Erotische Storys von Luna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Saftig

Für die Fans von Sophie Andresky: Luna ist eine Entdeckung in der erotischen Literatur Eine junge Frau wundert sich, wie aufregend sie es findet, dass ihre Nachbarn vergessen, die Gardinen zu schließen, wenn sie in der Küche Spaß miteinander haben. Abend für Abend beginnt ein erotisches Spiel, bei dem alle auf ihre Kosten kommen. Diese und weitere sinnliche Geschichten versammelt 'Saftig'. Ein Muss für Leserinnen und Leser von 'Feucht' und 'Tiefer' - und alle anderen, die bereit sind für äußerst anregende Lesestunden. Luna ist eine deutsche Autorin, die Sinnlichkeit, Stil, Verführung und leichte Ironie meistert wie keine andere. Luna, geboren 1970, arbeitete als Make-up-Artistin unter anderem für 'Playboy' und 'Vogue'. Mit ihrem Ehemann lebt sie auf Ibiza. Weitere Informationen sind zu finden unter www.luna-von-eisenhart-rothe.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 23.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641138134
    Verlag: Heyne
    Größe: 937 kBytes
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Saftig

Die kleine Nutte

22.53 Uhr . Es herrschte wenig Verkehr, er würde sein Ziel bald erreicht haben.

Andreas war nervös. Nur einmal in seinem Leben hatte er es bislang mit einer Professionellen gemacht. Damals, an seinem 21. Geburtstag. Es war das Geschenk seines besten Freundes und die Krönung ihrer kleinen Vergnügungsreise ins Amsterdamer Rotlichtviertel. Besonders prickelnd war die Erfahrung allerdings nicht gewesen, erinnerte er sich, was vermutlich daran lag, dass er sich abgemüht hatte, erst der Prostituierten einen Orgasmus zu verschaffen, bevor er selber fertig wurde. Was ihm auch gelang. Jedenfalls war er jahrelang dieser Meinung gewesen. Bis er dann – viel später – seiner Frau die Geschichte erzählt und sie ihn dafür ausgelacht hatte. "Das glaubst du doch wohl selbst nicht", sagte sie. "Die hat einfach ihren Job gemacht und wollte, dass du kleines Greenhorn endlich fertig wirst. Ich fürchte, da bist du jahrelang einer Illusion erlegen ..." Dabei hatte sie auf diese typisch mitleidige Art gelächelt, wie Frauen sie für jene Momente reserviert haben, in denen sie ihren Männern eine gewisse geistige Unterbelichtung attestieren wollen.

22.56 Uhr . Andreas musste lächeln, als er an seine Frau dachte. Nina war ein anstrengendes kleines Biest. Und wundervoll. Er liebte sie abgöttisch. Nur im Bett lief nicht mehr viel zwischen ihnen. Sie brachte er zwar wirklich zum Orgasmus – wenigstens da konnte er sicher sein, denn sie gab nie Ruhe, bis sie nicht ebenfalls gekommen war! –, aber trotzdem schliefen sie immer seltener miteinander. Eine zunehmende erotische Bequemlichkeit hatte sich ihrer bemächtigt. Andreas vermisste die durchvögelten Nächte, die Wildheit, den hemmungslosen Sex ... Und deshalb war er heute Abend hier.

22.57 Uhr . Er bog in die Umgehungsstraße ein, an welcher, gut verborgen von einem Waldstück, ein unbeleuchteter Parkplatz lag. Seit vielen Jahren diente dieser als inoffizieller Straßenstrich für verschiedenste "Liebesdienerinnen" jeden Alters, die dort mit ihren Autos auf Freier warteten. Da er nicht von der Hand eines bestimmten Zuhälters regiert wurde, war er sozusagen Niemandsland, und es kam immer wieder zu gewalttätigen Revierkämpfen. Obwohl die Polizei in regelmäßigen Abständen versuchte, den Parkplatz zu "säubern", war ein Besuch dort riskant. Das erhöhte für Andreas allerdings nur den Reiz des Abenteuers, denn dieser Parkplatz war sein Ziel.

22.59 Uhr . Heute war eine besondere Nacht, heute würde er alle Register ziehen. Von Routine und Langeweile keine Spur. Er würde mit einer aufreizenden, willigen kleinen Nutte in ihrem Auto verschwinden, eine supergeile Nummer schieben, und sie würde auch etwas davon haben, dafür würde er schon sorgen!

23.00 Uhr . Er erreichte die Abzweigung, drosselte das Tempo seines schwarzen BMWs und bog ab. Totenstill und verlassen lag der Parkplatz da, lediglich am entfernten hinteren Ende stand ein einzelner Wagen, vom diffusen Mondlicht schwach beleuchtet. Ein ziemlich lässiger Mercedes 300 SE aus den 80er Jahren, silbergrau metallic, wie auch sein Nachbar einen fuhr. Das Auto war unbeleuchtet, doch ein gut sichtbares rotes Licht hinter der Windschutzscheibe gab eindeutige Auskunft. Alles, was er brauchte. Sein BMW rollte langsam über den einsamen Parkplatz.

Als die Frau das Geräusch des herannahenden Wagens vernahm, spähte sie aufmerksam in die Dunkelheit. Es war allgemein bekannt, dass die Polizei erst vor wenigen Tagen eine groß angelegte Razzia auf dem Parkplatz veranstaltet hatte 

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