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Sag doch einmal Ja! von Reid, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sag doch einmal Ja!

Eine Rose legt er auf ihr Kopfkissen, jeden Abend, Woche für Woche! Und Joanna erkennt, dass Sandros Liebe auf sie wartet, dass sie nur Ja sagen muss, und alles wird gut. Doch gerade dieses Ja fällt Joanna so entsetzlich schwer. Denn nach einem schrecklichen Erlebnis kurz vor ihrer Hochzeit will sie sich nicht mehr berühren lassen, erträgt keine Nähe und hat solche Angst vor der Liebe. Doch Sandro gibt so leicht nicht auf. Er will seine Frau zurückerobern - koste es, was es wolle. Und weil er weiß, dass sie von einem friedvollen Leben auf dem Lande träumt, kauft er für sie ein romantisches Landgut...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864946769
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 360 kBytes
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Sag doch einmal Ja!

2. KAPITEL

Es kostete Joanna all ihren Mut, sich pünktlich zu der angegebenen Stunde in dem Gebäude einzufinden, wo Sandro seine Büroräume unterhielt. Wenigstens konnte sie aber das Gefühl haben, dass sie gut aussah. Sie hatte sich sogar größte Mühe gegeben, so gut wie möglich auszusehen - weniger um ihret- als um seinetwillen.

Als Italiener besaß Sandro ein Gespür für Geschmack und Stil. Selbst wenn er nur bekleidet mit weißen Boxershorts und einem kurzen weißen T-Shirt, das viel zu viel von seinem sonnengebräunten straffen Bauch zeigte, in seinem Haus herumgelaufen war, hatte er immer noch atemberaubend elegant ausgesehen.

Allerdings musste Joanna einräumen, dass sie ihn während ihres kurzen, katastrophalen Versuchs zusammenzuleben, nur einmal so gesehen hatte. Und während die meisten anderen Frauen über diesen Anblick erfreut gewesen wären, hatte er sie, Joanna, vor Entsetzen erstarren lassen.

Oh ja, Sandro hatte überaus sexy ausgesehen, das kurze, glatte schwarze Haar leicht zerzaust, die braunen Augen noch verträumt, weil er auf dem Sofa gedöst hatte, nachdem er erst kurz zuvor von einem geschäftlichen Kurzbesuch aus Amerika zurückgekehrt war. Der dunkle Schatten von Bartstoppeln an seinem markanten Kinn hatte seinem Sex-Appeal keinen Abbruch getan - im Gegenteil.

Doch Joanna hatte sich gegen ihn verschlossen, um nicht völlig durchzudrehen. Wobei Sandro nie verstanden hatte, warum sie so auf ihn reagierte. Und sie hatte nie gewollt, dass er es verstehen würde.

Dabei hatte sie sich damals auf den ersten Blick so in ihn verliebt und ihn so sehr begehrt, dass sie manchmal geglaubt hatte, es nicht ertragen zu können, nicht mit ihm ins Bett zu gehen. Aber in jener Anfangszeit ihrer Beziehung waren sie beide beruflich sehr beschäftigt gewesen, und Joanna hatte auch noch an Molly denken müssen. Deshalb hatten sie sich entschieden, bis nach ihrer Heirat zu warten, wenn sie richtig zusammenziehen und endlich Zeit und Raum haben würden, ihre heiße Leidenschaft füreinander auszuleben.

Dann war das Unaussprechliche geschehen und hatte alles zerstört.

Es war ihre Schuld. Allein ihre Schuld. Joanna wunderte sich immer noch, wie Sandro es überhaupt so lange mit ihr ausgehalten hatte. Sie hatte ihm nichts als Schmerz und Frustration gebracht und ihn in eine schreckliche Verwirrung gestürzt, unter der schließlich auch seine Arbeit zu leiden begonnen hatte.

Sandro war Bankier, jung und erfolgreich - ein Mann mit grenzenlosem Selbstbewusstsein, der seinem Urteilsvermögen blind vertrauen musste, um den Erfolg zu erzielen, den er vorweisen konnte. Doch die katastrophale Ehe mit ihr beeinträchtigte sein Urteilsvermögen, untergrub seinen Glauben an sich selbst. Zwei schlechte Investitionen in zwei Monaten waren dann schließlich des Guten zu viel. "So kann es nicht weitergehen", sagte er zu Joanna. "Du beraubst mich allem, was ich zum Überleben brauche."

"Ich weiß", flüsterte sie unglücklich. "Es tut mir leid. Es tut mir so leid ..."

Als sie dieses Stadium ihrer sogenannten Ehe erreichten, war es im Grunde sogar leicht, Sandro zu verlassen. Joanna hatte es für ihn getan - und auch für sich. Befreit von der schrecklichen Spannung, die unaufhörlich zwischen Sandro und ihr geherrscht hatte, hatte sie in gewisser Weise Frieden gefunden. Einen Frieden, den sie Sandro auch von Herzen wünschte. Vieles sprach dafür, dass es ihm jetzt gut ging, denn in den vergangenen beiden Jahren waren die Wirtschaftsseiten der Zeitungen voll des Lobes für ihn gewesen.

Ihre unerwartete Rückkehr würde in vieler Hinsicht Probleme aufwerfen, denn Joanna hatte gespürt, dass schon allein ihr Anruf wie eine Bombe bei ihm eingeschlagen hatte. Ihre Wirkung auf Sandro glich einem zerstörerischen Virus, das an seinem Selbstbewusstsein zehrte.

Als Joanna durch die Glastüren die Bürozentrale des Bonetti-Imperiums betrat, war sie deshalb fest entschlossen, die Sache so kurz und schme

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