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Sag nichts, küss mich! JULIA Bd. 1971 von MARTON, SANDRA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sag nichts, küss mich!

Nicolo Orsini ist ein echt sizilianischer Macho: charmant, sexy, und er liebt schöne Frauen - in seinem Bett. Wahre Gefühle kommen für ihn nicht infrage. Bis er für seinen Vater ein Weingut in der Toskana kaufen soll - und auf die unwillige Tochter des Hauses trifft. Kratzbürstig stellt sich Principessa Alessia ihm jeden Tag neu entgegen. Nicolo weiß bald kaum noch, was er mit der aufreizenden Adligen machen soll. Sie durchschütteln? Keine schlechte Idee. Sie küssen, bis sie endlich ihren eigensinnigen Mund hält? Überraschend ist es diese Idee, die sein Herz am meisten lockt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863497217
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1971
    Größe: 255 kBytes
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Sag nichts, küss mich!

1. KAPITEL

Es war ein langer Tag gewesen - die Hochzeit in der kleinen Kapelle in Lower Manhattan und dann der Empfang in der Orsini-Stadtvilla. Nicolo Orsini konnte es kaum erwarten, endlich zu gehen.

Zu Hause wartete eine Frau auf ihn - im Bett. Sie war schon heute Morgen im Schlafzimmer seiner Maisonettewohnung am Central Park gewesen, als er um zehn ging.

"Musst du unbedingt dahin, Nicky?", hatte sie geschnurrt, mit einem Schmollmund, der ebenso sexy war wie der Rest ihres perfekten Körpers.

Nick hatte noch einmal seine Krawatte gerichtet, den Sitz des maßgeschneiderten Anzugs im Spiegel geprüft und auch einen Blick auf die glänzenden Spitzen seiner Schuhe geworfen - mit Spucke poliert, so, wie er es in der Armee gelernt hatte. Dann war er zum Bett zurückgegangen, hatte einen leichten Kuss auf ihr Haar gedrückt und gesagt, ja, er müsse unbedingt dahin.

Schließlich geschah es nicht jeden Tag, dass der Bruder eines Mannes heiratete.

Ihr hatte er das natürlich nicht gesagt, hatte nur von einer Hochzeitsfeier gesprochen. Selbst das reichte aus, um Interesse in den babyblauen Augen aufflammen zu lassen. Hätte er auch noch gesagt, dass es sich um seinen Bruder handelte ...

Den Namen der Orsini-Brüder mit Hochzeiten in Zusammenhang zu bringen, schien ihm keine sonderlich gute Idee zu sein.

"Ich ruf dich an!"

Sofort hatte sie wieder ihren Schmollmund gezogen, und Nick war gegangen, allerdings nicht ohne sie zu instruieren, zu bleiben, wo sie war, bis er zurückkehrte.

Jetzt setzte er die Kristallflöte an die Lippen und trank einen Schluck Champagner. Mist, er hoffte, sie hatte es sich anders überlegt. Nicht, dass er etwas gegen schöne Frauen in seinem Bett einzuwenden hätte, aber sein Interesse an dieser speziellen schwand rasant. Und nach einem Tag wie diesem hatte er nicht die geringste Lust, auch noch das Theater mitzumachen, das das Ende einer Affäre meist mit sich brachte. So sehr er seine Geschwister, seine Mutter, seine Schwägerinnen und seinen kleinen Neffen auch liebte ... es gab so etwas wie zu viel Nähe.

Vielleicht lag es ja auch nur an ihm. Wie auch immer ... Zeit, zu gehen.

Er sah durch die großen Glastüren in den Garten hinter der Orsini-Villa hinaus. Die Stauden und Büsche, die seine Schwester Isabella vor Jahren gepflanzt hatte, waren noch immer grün, auch wenn bereits der Herbst in der Luft lag. Die Mauer, die den Garten umschloss, war hoch genug, um den Lärm der dahinter liegenden Straßen abzublocken. Straßen, die sich so schnell veränderten, dass er sie kaum noch wiedererkannte. Little Italy, einst Heimat für Generationen von Einwanderern, wurde mehr und mehr verdrängt von Greenwich Village.

Schicke Läden, teure Restaurants, Kunstgalerien. Der Fortschritt, dachte Nick grimmig und trank noch einen Schluck. Er hasste es, das mit ansehen zu müssen. Er war in diesem Viertel aufgewachsen. Nicht, dass er nur schöne Kindheitserinnerungen hätte, das nicht. Wenn der Vater der Kopf einer mächtigen kriminellen Vereinigung war, lernte man schnell, dass man anders war als die anderen. Bereits seit frühester Kindheit wusste Nick, für welche Organisation Cesare Orsini arbeitete , und er hasste ihn dafür.

Die Bindung zu seiner Mutter und seinen Schwestern dagegen war immer stark gewesen. Was nun die Bindung zu seinen Brüdern betraf ...

Nicolos Lippen verzogen sich zu einem Lächeln.

Die ging weit über Blutsbande hinaus.

Als Kinder hatten sie sich gestritten und einander gnadenlos aufgezogen, hatten zusammengehalten gegen die anderen Kinder, die sich einbildeten, den Söhnen eines don der famiglia das Leben schwer machen zu können. Kaum aus der Teenagerzeit heraus, waren sie getrennte Wege gegangen, nur um sich wieder zusammenzufinden und eine Investmentfirma zu gründen, die sie ebenso reich und mächtig wie ihren Vater gemacht hatte, allerdings ohne die kriminell

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