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Saitensprung mit Kontrabass Roman von Martini, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2014
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
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Saitensprung mit Kontrabass

Ein Roman voller Wortwitz, Charme und Humor: Entdecken Sie 'Saitensprung mit Kontrabass' von Christiane Martini jetzt als eBook. Die Musikerin Marlene hat einen ungewöhnlichen Nachnamen: Sie heißt Saitensprung - dabei ist sie die Treue in Person. Das ändert sich, als sie ihren Lebensgefährten Tom zum Flughafen bringt. Dort begegnet sie einer merkwürdigen alten Frau ... und fühlt sich plötzlich wie verhext: Auf einmal hat Marlene nur noch Männer im Kopf! Zu denen gehört auch Georg. Obwohl Marlene es zuerst nicht wahrhaben will, findet sie den sensiblen Lehrer sehr sympathisch. Aber was soll sie mit diesen Gefühlen anfangen? Und was wird geschehen, wenn Tom von seiner Reise zurückkehrt? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Saitensprung mit Kontrabass' von Christiane Martini. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christiane Martini, geboren in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie leitet ihre eigene Musikschule 'CasaMusica' und ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier. Neben eigenen Kompositionen hat sie auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet. Christiane Martini veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane "Mops Maple" und "Saitensprung mit Kontrabass", den historischen Roman "Die Meisterin aus Mittenwald", die Katzenkrimis um Kater Caruso sowie die heiteren Kriminalromane "Tote Oma im Weihnachtsfieber", "Tote Oma mit Schuss", "Tote Oma auf Eis" und "Tote Oma Ahoi!". Die letzten drei "Tote Oma'-Bände sind im Sammelband "Mord mit Seebrise" erhältlich. "Tote Oma mit Schuss" ist zudem Teil des Sammelbands "Morden im Norden - Vier Krimis in einem eBook". Die Reihe um den schlauen Kater Caruso und seine Katzenbande umfasst die folgenden Bände: "Meisterdetektiv auf leisen Pfoten - Carusos erster Fall" "Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall" "Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall" "Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall" Alle vier Fälle sind auch im Sammelband erhältlich: "Mord in der Lagunenstadt - Kater Caruso ermittelt in Venedig"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 212
    Erscheinungsdatum: 01.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955206109
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 422 kBytes
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Saitensprung mit Kontrabass

1

Alles begann an einem Sonntagnachmittag. Die Sonne hielt mal wieder Diät und schien mit ihren schlanken Strahlen durch die fetten Wolken. Bei uns zu Hause herrschte das mittlere Chaos. Lilli hatte ihr Spielzeug wie so oft quer in der ganzen Wohnung verteilt und ich musste mir einen Weg auf Zehenspitzen durch ihre Bauklötzchenstadt suchen.

"Au", schrie ich und humpelte auf einem Bein durch den kleinen Zoo, meinen rechten Fuß schmerzvoll von mir abgestreckt. Direkt in meinen großen Zeh hatte sich eine Stecknadel gebohrt.

"Hat dich der Löwe gebissen?", wollte Lilli wissen.

"Nein, mein Schatz, spiel nur weiter."

Ich zog vorsichtig an der Stecknadel. Zu meiner unbändigen Freude quoll ein Blutstropfen aus der doch eigentlich unbedeutenden Wunde. Die Nadel hatte sich wohl recht tief in mein zartes Fleisch gebohrt. Ich humpelte weiter zum Bad und hoffte, das Blut würde nicht auch noch auf unser Parkett tropfen. Beinahe wäre ich über einen Topf mit Wasser gestürzt, der dem Anschein nach das städtische Schwimmbad darstellen sollte. Schließlich schaffte ich es aber doch ins Badezimmer und verarztete meinen Zeh.

Am Sonntag kam immer die Lokale Presse. Immer war absolut übertrieben, denn eigentlich bekamen wir sie nie. Lilli, Tom und ich wohnten in einem Mehrfamilienhaus direkt unter dem Dach. Ausgerechnet unser Haus wurde bei der Verteilung dieser Zeitung meist vergessen. Für mich war sie im Moment sehr wichtig, denn ich hatte mir vorgenommen, für uns drei ein Haus zu suchen.

Es sollte ein kleines Haus mit Garten sein, damit Lilli im bevorstehenden Sommer die Möglichkeit haben würde, draußen zu spielen. Außerdem könnten wir dann in unserem aufblasbaren Swimmingpool nach Lust und Laune planschen und würden nicht immer gleich die halbe Terrasse unter Wasser setzen. Dies würde mir, nach der Evakuierung aller Beteiligten, das Fensterputzen ersparen. Und das war für mich eine sehr angenehme Vorstellung.

Ich hatte mir an diesem Wochenende vorgenommen, die blöde, aber doch so wichtige Zeitung zu erhaschen. Zunächst erhaschte mein Blick aber nur das Fernglas von Tom. Es hing einsam am Kleiderständer. Ich schaute es an und da kam mir eine Idee.

Ich ging mit dem Fernglas auf die Terrasse, diesmal durch unser Schlafzimmer, damit ich den Hürdenlauf in der Mütterdisziplin Anfang Dreißig umging. Ich blickte durch das Glas auf die gegenüberliegende Straßenseite, um festzustellen, ob vielleicht die Zeitung mit den spannenden Wohnungs- und Häuseranzeigen schon in Nachbarsbriefkasten steckte. Ich schaute und schaute und blickte dem netten Herrn von gegenüber direkt ins Gesicht. Was sollte ich nun machen? Verharren, in den Himmel abschwenken und so tun, als hätte ich ihn nicht gesehen? Ich winkte ihm schließlich zu und versuchte, ihm deutlich zu machen, dass ich eine Zeitung suchte. Er verschwand für wenige Minuten und kam dann mit einem Zettel zurück. Auf diesen hatte er wohl etwas geschrieben. Natürlich konnte ich nicht mit bloßem Auge erkennen, was dort geschrieben stand. Ich musste also wieder mit dem Fernglas hinüberblicken.

Sie sind reizend, wie kann ich ihnen helfen?, hatte er geschrieben.

Ich ging grinsend zurück in unsere Wohnung, holte ebenfalls ein Blatt Papier und schrieb ihm mein Problem auf:

Suche Haus, habe aber keine Zeitung mit Annoncen!

Ich hielt den Zettel in seine Richtung und nun war er an der Reihe, mit seinem Fernglas meine Worte zu entziffern. Er schrieb zurück:

Mit einem Haus kann ich ihnen nicht dienen, jedoch mit einer Zeitung. Vielleicht geht unsere Kommunikation aber leichter, wenn sie mich unter der Nummer 66644 anrufen.

Ich lächelte ihm zu und

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