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Sandkastenliebe verzweifelt gesucht von Blake, Rosie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Sandkastenliebe verzweifelt gesucht

Doch was, wenn er gar nicht das ist, wonach Isobel sucht? Rosie Blake schrieb Kurzgeschichten, Theaterstücke sowie Artikel für die Cosmopolitan, bevor sie ihren ersten Roman verfasste. Sie liest viel, schaut gern Disney-Filme und ist nach acht Staffeln Dr. House der Überzeugung, wenn nötig, eine erstklassige Tracheotomie ausführen zu können. Rosie lebt mit ihrem Mann in Großbritannien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 14.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736301665
    Verlag: LYX
    Originaltitel: How to Find My (First) Husband
    Größe: 706 kBytes
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Sandkastenliebe verzweifelt gesucht

2

Vier Stunden später hatte ich geduscht und braune Baumwollshorts und ein Tanktop übergestreift. Das Haar hatte ich mir aus dem Gesicht frisiert, und als ich mein Bild im Spiegel betrachtete, fühlte ich mich wieder ein klein wenig mehr wie ich selbst. Ich rieb mir Feuchtigkeitscreme auf die Haut, die von dem guten Wetter in letzter Zeit gebräunt war, atmete langsam aus und ließ die Schultern sinken. Es war ein langer Tag gewesen. Obwohl Mel versucht hatte, mich aufzumuntern, indem sie so tat, als wäre sie die "Killergarnele", und Celine die Promenade entlanggejagt, sie angeknurrt und mit den Scheren nach ihr geschnappt hatte. Celine hatte angefangen zu schreien und versucht, Mels schwingenden Gliedern auszuweichen, ein nettes Bild mit wehendem Haar und hüpfenden Brüsten. Dabei hatte sie eine ihrer Meeresmuscheln verloren und wollte den Rest des Nachmittags nicht mehr mit uns sprechen, selbst nachdem Mel sich entschuldigt hatte - indem sie ihr eine Gabel brachte, die Gabel ein Dingsbums nannte und ihr etwas aus Die kleine Meerjungfrau vorsang. Die Stunden hatten sich dahingeschleppt und mir war immer heißer und unbehaglicher geworden, während die Sonne halsstarrig über uns stand, ohne dass vorbeiziehende Wolken ihr Strahlen abgemildert hätten.

Ich ging die Treppe hinunter und kuschelte mich auf das Sofa neben Stewie, der zuvorkommend vorgeschlagen hatte zu kochen und dann etwas vom Chinesen mitgebracht hatte. Während ich an einem kalten Garnelentoast knabberte, (reib es mir noch unter die Nase, Stewie) versuchte ich, Interesse an dem Film aufzubringen, den er sich gerade ansah (irgendetwas über einen liebesfähigen Roboter), langweilte mich aber bald und griff nach einer Zeitschrift. Als ich ziellos durch die Seiten blätterte, wurde ich immer niedergeschlagener, denn mein Körper war definitiv nicht bereit für einen Bikini - WAS BEDEUTET DAS ÜBERHAUPT, BIKINI-BEREIT -, ich kannte keine "zehn Methoden, meinen Mann zu beeindrucken" und hatte auch nicht genug vom Gelb dieser Saison in meiner Garderobe. Ich warf das Magazin zur Seite und bettete den Kopf an Stewies Schulter.

Ohne den Blick vom Fernseher abzuwenden, flüsterte er mit leiser Stimme: "Du weißt, was ich mag, Baby." Fischatem auf meinem Gesicht, während eine Hand über meinen Schenkel kroch.

Ich schloss die Augen und seufzte. Wirklich? Heute Abend? Jetzt?

"Hm", brummte ich und legte einen Arm um ihn, um Zeit zu schinden.

Ich drückte ihn fest und hoffte, der Roboter auf dem Bildschirm würde ihn ablenken.

Er rückte näher heran. "Komm schon, Baby, es ist eine Ewigkeit her", sagte er mit seinem Ostküsten-Akzent, bei dem seine Stimme am Ende höher wurde.

Ich riss den Arm weg. "Ich habe einfach ..." Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, was ich einfach hatte. Ich kann einfach nicht, war das, was ich dachte. Ich war einfach nicht in Stimmung. Ich konnte es einfach nicht ertragen. Ich hatte einfach ... Stewie war allerdings eine Weile weg gewesen, zwölf Tage, um genau zu sein (das hatte er verkündet, als er an diesem Abend auf meiner Türschwelle erschienen war). Ich befeuchtete mir die Lippen, versuchte, mich aufzuraffen, innerlich darauf vorzubereiten. Ich konnte es schaffen. Es machte Spaß, war ein Spiel. Er liebte es.

Seine Hand kroch an meinem Schenkel hoch, er drehte sich zu mir und schnüffelte an meinem Hals wie ein aufgeregtes Ferkel. Ich ließ es zu, lag auf dem Sofa, versuchte, mich zu entspannen, versuchte, den Tag hinter mir zu lassen. Er zog an meinem Tanktop und entblößte eine Brust, auf die er sich voller Freude stürzte. Ich musste das hier tun, ich musste mir ins Gedächtnis rufen, warum Stewie gut für mich war. In letzter Zeit war ich so gemein zu ihm gewesen, und er hatte eigentlich gar nichts falsch gemacht. Es war meine Schuld, und niemand verdiente so etwas.

Also begann ich, mit einem Seufzen und geschlossenen Augen: "Goo

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