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Scandal Love von Shen, L. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Scandal Love

Sie sind skrupellos, sexy, böse und verboten - aber es ist unmöglich, ihnen nicht zu verfallen

Trent Rexroth ist kalkuliert und skrupellos. Einzig seine vierjährige Tochter Luna erwärmt sein kaltes Herz. Doch seit ihre Mutter vor drei Jahren sang- und klanglos aus ihrem Leben verschwand, spricht Luna nicht mehr. Egal, was Trent versucht - seine Tochter scheint sich völlig von der Welt zurückgezogen zu haben. Das Letzte, was Trent nun braucht, ist ein verwöhntes, reiches Mädchen wie Edie Van Der Zee als Praktikantin. Doch Edie wirbelt nicht nur seine Multi-Milliarden-Dollar-Firma durcheinander, sie baut als Einzige auch eine Verbindung zu Luna auf - und weckt Gefühle in Trent, von denen er glaubte, sie nie wieder spüren zu können ...

'Das beste Buch des Jahres!' ANGIE'S DREAMY READS

Band 3 der SINNERS-OF-SAINT-Reihe von USA-Today-Bestseller-Autorin L. J. Shen

L. J. Shen lebt mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und einer faulen Katze in Kalifornien. Wenn sie nicht gerade an ihrem neuesten Roman schreibt, genießt sie gern ein gutes Buch mit einem Glas Wein oder schaut ihre Lieblingsserien auf Netflix.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 424
    Erscheinungsdatum: 30.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308701
    Verlag: LYX
    Serie: Sinners of Saint .3
    Originaltitel: Scandalous
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Scandal Love

PROLOG

EDIE

Maßlosigkeit:

1. Üppiges und unmäßiges Essen und Trinken.
2. Übermäßiges Verlangen nach Luxus und Genuss; dem Land wird ein maßloser Umgang mit Ressourcen vorgeworfen.
Die schlimmste der sieben Todsünden. Jedenfalls sah ich das so. Und meine Meinung war die einzige, auf die es ankam, als ich mich an diesem Mainachmittag in der unbarmherzigen südkalifornischen Sonne gegen die weiße Brüstung lehnte, welche die quirlige Strandpromenade von Todos Santos vom glitzernden Ozean und den atemberaubenden Jachten trennte, und die Passanten abcheckte, weil ich dringend Bargeld benötigte.

Fendi, Dior, Versace, Chanel, Burberry, Bulgari, Louboutin, Rolex.

Gier. Ausschweifung. Korruption. Laster. Hochstapelei. Blendwerk .

Ich versuchte, mir ein Urteil über sie zu bilden. An der Art und Weise, wie sie ihre Bio-Smoothies für zehn Dollar tranken und auf ihren individuell gefertigten, farbenfrohen, von Tony Hawk signierten Skateboards dahinglitten. Ich versuchte, mir ein Urteil über sie zu bilden in dem Bewusstsein, dass sie dasselbe nicht mit mir tun konnten. Weil ich praktisch unsichtbar war, vermummt mit einem dicken schwarzen Kapuzenpulli, die Hände tief in den Taschen meiner engen schwarzen Jeans vergraben, dazu ein Paar alte ungeschnürte Dr. Martens und ein ramponierter JanSport-Rucksack, der von Sicherheitsnadeln zusammengehalten wurde.

Ich wirkte androgyn.

Ich bewegte mich wie ein Geist.

Ich fühlte mich wie ein Scharlatan.

Und ich war im Begriff, etwas zu tun, was meiner Selbstachtung einen erheblichen Dämpfer verpassen würde.

Wie bei jedem riskanten Spiel galt es, einige Regeln zu beachten: keine Kinder, keine Senioren, keine sich abstrampelnden Durchschnittsmenschen. Ich zielte auf die Reichen ab, die Prototypen meiner Eltern. Die Frauen mit den Gucci-Taschen und die Männer in den Brunello-Cucinelli-Anzügen. Die Damen, die ihre Pudel in nietenbesetzten Michael-Kors-Handtaschen spazieren trugen, und die Herren, die aussahen, als hätten sie eine Schwäche für Zigarren im Gegenwert der Monatsmiete eines Normalbürgers.

Es war beschämend einfach, auf der Promenade potenzielle Opfer auszumachen. Laut der Erhebung von 2018 war Todos Santos die wohlhabendste Stadt in Kalifornien, und sehr zum Missfallen des alten Geldadels ließen sich immer mehr Neureiche wie mein Vater auf diesem Flecken Erde nieder, mitsamt ihren monströsen, aus Italien importierten Limousinen und genug Klunkern, um damit ein Schlachtschiff zu versenken.

Kopfschüttelnd bestaunte ich das Kaleidoskop aus Farben, Gerüchen und gebräunten, spärlich bekleideten Körpern. Konzentrier dich, Edie .

Beute. Ein guter Jäger witterte sie schon von Weitem.

Meine heutige Mahlzeit war soeben flotten Schrittes an mir vorübergezogen und lenkte unbeabsichtigt meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie warf den Kopf zurück und ließ ihre makellosen perlweißen Zähne sehen. Es war eine in Chanel gewandete, von Kopf bis Fuß nach dem neuesten Trend ausstaffierte Vorzeigefrau mittleren Alters. Ich interessierte mich nicht sonderlich für Mode, aber mein Vater mochte es, seine Geliebten mit Luxusklamotten auszustatten und sie bei gesellschaftlichen Anlässen vorzuzeigen, wo er sie als seine ganz persönlichen Assistentinnen vorstellte. In dem verzweifelten Bemühen, seinen jungen Gespielinnen zu ähneln, legte sich auch meine Mutter diese Designerstücke zu. Ich erkannte Übermaß auf den ersten Blick. Und diese Frau verspürte keinen Hunger. Weder nach Essen noch nach Liebe, den einzigen beiden Dingen, die wirklich zählten.

Sie ahnte nicht, dass ihr Geld mir Liebe erkaufen würde. Ihre bald leere Brieftasche würde mein Herz bis zum Rand damit füllen.

"Ich würde alles für diesen Entensalat in der Brasserie geben. Meinst du, wir könnten morgen

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