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Scarlet Cheeks: Verhängnisvolle Hingabe von Kay, Alexis (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2015
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Scarlet Cheeks: Verhängnisvolle Hingabe

Alain entführt Irina auf einen gemeinsamen Kurztrip in seine zweite Heimat, nach London - die Stadt seiner experimentierfreudigen Studentenzeit, und Irina befindet sich schlagartig mittendrin. Obwohl sie sich geschworen hat, die wilde Vergangenheit ihres Liebsten ruhen zu lassen, gibt es in der Metropole ein Kapitel, das noch allzu präsent scheint. Wenn auch in einem Moment der Schwäche Irinas Eifersucht an die Oberfläche dringt, schweißt das uneingeschränkte Vertrauen, das Alain ihr entgegenbringt, beide noch enger zusammen. Doch zurück in ihrer Heimat wird Irinas Leben gnadenlos aus den Fugen gerissen: Der kleine Eindringling, der sich unter ihrem Herzen eingenistet hat, verstößt grundsätzlich gegen Alains Prinzipien. Noch bevor Irina den Mut aufbringen kann, Alain damit zu konfrontieren, werden beide von der Vergangenheit ihrer Eltern eingeholt ... Teil 2 des Scarlet Cheeks-Zweiteilers.

Alexis Kay, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in einer Kleinstadt im Sonnenkanton, ganz im Süden der Schweiz. Mit sechzehn Jahren schrieb sie, eigens für sich selbst, ihren ersten Liebesroman sauber mit Tinte ins Arbeitsheft. Damals wurden ihre Protagonisten kurz und bündig mit den Worten 'und sie liebten sich' abgespeist, heutzutage werden die Sexszenen bis ins klitzekleinste Detail beschrieben. Für eine schüchterne Frau, die viele der Wörter, die sie niederschrieb, noch nie unverblümt ausgesprochen hat, eine Überwindung sondergleichen. Nicht nur das Schreiben, sondern auch die Lektüre aus diesem Genre halfen ihr über die anfängliche Schüchternheit und das Dauererröten hinweg. Der Titel ihres ersten erotischen Liebesromans könnte also nicht passender gewählt sein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 422
    Erscheinungsdatum: 25.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864951091
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Scarlet Cheeks .2
    Größe: 650 kBytes
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Scarlet Cheeks: Verhängnisvolle Hingabe

Kapitel 1

Ryan ist hinter Schloss und Riegel. Die Aussage gegen ihn kostete mich einiges an Überwindung, aber mit Alains tatkräftiger Unterstützung, mit ihm an meiner Seite, ist es mir gelungen, die äußerst unangenehme Angelegenheit ohne größeren emotionalen Schaden abzuwickeln.

Aufatmen ist angesagt! Eigentlich sollte unserem Glück jetzt nichts mehr im Wege stehen, möchte man meinen, doch seit einer geschlagenen Woche hat Alain mich nicht mehr angerührt. Kaum zu glauben, dass folgende Worte noch vor Kurzem in meinem Kopf umherspukten: Obwohl wir in dieser Nacht keinen Sex haben werden, könnte sie nicht vollkommener sein ... Ich möchte mich selbst dafür ohrfeigen! Wie konnte ich nur so blauäugig sein? Wenn ich von vornherein gewusst hätte, dass noch acht weitere keusche Nächte folgen würden, hätte ich das wohl nicht behauptet.

Verdammt! Ich hungere nach ihm, nach seinem Körper, nach seiner Zuneigung. Zärtlich ist Alain nach wie vor und äußerst einfühlsam, aber ich verzehre mich danach, seine starken Hände, seine feuchte, warme Zunge auf meinem Körper zu spüren, noch mehr dürste ich nach der Reizüberflutung, die eintritt, wenn sie im Zusammenspiel jede noch so kleine Pore erkunden. Ich vermisse Alains Liebesgeflüster, das Piksen seines Dreitagebarts auf meiner Haut, seine Liebesbisse, das neckische Knabbern an meinen Ohrläppchen, an meiner Unterlippe, an meinem Hals, an den empfindlichen Knospen meiner Brüste und an meiner Klit. Mir fehlt sein lüsterner Blick, in dem sich sein Hunger und seine Gier nach mir widerspiegeln. Eine unstillbare Glut, die mir das Gefühl gibt, die begehrenswerteste Frau der Welt, noch besser, des ganzen Universums zu sein. Wie könnte er es angemessener ausdrücken als mit einer Erektion, die er an mir reibt, die er tief in mir versenkt ...

Allein die Gedanken daran und die Vorstellung erregen mich schon ungemein, verursachen dieses verheißungsvolle Kribbeln in meinem Unterleib und lassen ein drängendes Pochen zwischen meinen Schenkeln entstehen ... sorgen für manch feuchtes Höschen. Künstlich schüre ich meinen Hunger, bausche ihn immer weiter auf ... ein verdammter Teufelskreis!

Doch anstatt meinem Sehnen nachzukommen, anstatt dieses Feuer, das wild in mir tobt, zu löschen, packt Alain mich in Watte!

Irina. Ich möchte dir Zeit lassen, das Geschehene zu verarbeiten. So hat er es ausgedrückt, als ich wiederholt einen Versuch startete, mit ihm zu schlafen. Die Abweisung tat weh, und seither habe ich es nicht mehr probiert, das heißt, nicht mehr mit offensichtlichen Avancen, sondern mit kleinen Leckerbissen wie einem Negligé, neckischen Dessous, Strings, ja sogar nackt habe ich mich ins Bett gelegt. Statt Alain hat sich dann plötzlich Bourbon an mich gekuschelt. Der Husky hatte wohl Angst, ich könnte mitten in einer schwülen Sommernacht erfrieren. Doch das übertriebene Kauen und das Geschmatze des Hundes machten mich stutzig, und tatsächlich fand ich am Morgen danach Krumen auf dem Kissen, Überbleibsel eines Leckerlis.

Na warte, Alain! Die Quittung dafür wirst du noch bekommen, den armen Hund als Liebestöter zu gebrauchen.

Aber diese verzweifelte Tat und das unentwegt rauschende Duschwasser nebenan zeigen mir auch, wie sehr er mit sich zu kämpfen hat ...

Mein Umfeld hüllt sich in eisernes Schweigen. Es wägt jedes einzelne Wort sorgfältig ab. Nur Travis lässt sich von seinem besten Freund keinen Maulkorb verpassen. Unsere Telefonate sind weiterhin relativ unverblümt, und vor allem habe ich ihn mit meinem Verdacht konfrontiert ...

Dem Büro hätte ich, laut Alains Ansage, mindestens eine Woche fernbleiben sollen. Seine freudigen Luftsprünge blieben aus, als er mich dienstags nach seiner Kaffeepause, ich dachte, er wäre in einem Meeting , am Schreibtisch vorfand. Alains einzige Bemerkung

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