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Schlaflos in Manhattan von Morgan, Sarah (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Schlaflos in Manhattan

Nette Freunde, ein riesiges Apartment, ein toller Job. Die Liste der Dinge, die eine junge Frau in New York erreicht haben sollte, hat Paige in allen Punkten abgehakt. Bis sie plötzlich von der Karriereleiter stürzt. Auf einmal ist der beste Freund ihres Bruders der Einzige, der ihr Leben wieder in Ordnung bringen kann. Schon früher hat Paige vergeblich für den Draufgänger Jake geschwärmt - und je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto klarer wird ihr, was auf ihrer New-York-Liste noch fehlt: die perfekte Liebesgeschichte ...

'Dieses Buch ist großartig geschrieben, voller Liebe, Träumen und auch Drama. Herrlich!' (bookreviews.at)

'Ein romantisches Erlebnis.'
Publisher?s Weekly

'Herzklopfen in der Stadt die niemals schläft und ein super Roman. Einfach lesenswert'
ReiseTravel

'Romantiker finden in diesem Roman eine wunderbare Liebesgeschichte.'
Fränkische Nachrichten

Sarah Morgan startete ihre Karriere bereits als Kind - mit einer Biografie eines Hamsters. Als Erwachsene arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, bis sie nach der Geburt ihres ersten Kindes die Schriftstellerei erneut für sich entdeckte. Zum Glück! Ihre humorvollen Romances wurden weltweit mehr als 11 Millionen Mal verkauft. Die preisgekrönte Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499371
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Sleepless in Manhattan ( Made in New York Vol.1)
    Größe: 564 kBytes
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Schlaflos in Manhattan

2. Kapitel

Schließt sich im Leben eine Tür, kannst du immer noch durch das Fenster einbrechen.

- Eva

"Eins ist klar: Du musst dein Glücks-Shirt verbrennen. Und zwar schnell." Paige stand auf der Dachterrasse in Brooklyn und starrte über die sanft wogenden Gräser hinweg auf die Hochhäuser von Manhattan. Der Dachgarten war eine der wenigen Ausnahmen hier in New York: eine grüne Oase, mitten in einer Stadt, in der sonst alles aus Glas, Stahl und Stein zu bestehen schien.

Matt hatte das Haus gekauft. Als Landschaftsarchitekt hatte ihr Bruder das Potenzial gesehen, wo andere Interessenten nur ein heruntergekommenes Gebäude erblickt hatten. Es war ein Brownstone, typisch für diese Gegend: die Mauern aus braunem Sandstein, schmal und hoch, ohne Garten und direkt angrenzend an die Nachbarhäuser. Wegen des baufälligen Zustands hatte Matt es für einen Bruchteil dessen bekommen, was es jetzt vermutlich wert war. Denn beim Umbau war nicht nur jedes der drei Stockwerke in ein Apartment verwandelt worden, sondern es gab noch dazu - als Krö-nung - den gemeinsamen Dachgarten. Aus dem verwitterten alten Dach war auf fast unbegreifliche Weise ein kleines Paradies geworden. Eine Reihe von schmalen, hohen Nadelbäumen umgab den Innenbereich, der mit Natursteinplatten belegt war. Aus den selbst gebauten Pflanzenkisten wuchsen Wachholder, Brautmyrte und Rosen in allen Farben. Von der Straße aus war der Garten nicht zu sehen. Die Horden von Touristen, die vorbeiliefen, um zum Times Square zu gelangen, bemerkten ihn gar nicht. Auch Paige hatte nichts von dieser verborgenen Welt gewusst, bevor sie nach New York gezogen war. Erst nach einiger Zeit war sie auf die Schmuckstücke aufmerksam geworden, die ganz weit oben auf den Dächern die Stadt zierten wie Zuckerperlen eine mehrstö-ckige Hochzeitstorte.

Der Dachgarten war ihr Lieblingsort.

Heute Abend flackerten die Kerzen in den großen Einweckgläsern, und die Luft war erfüllt vom Duft nach Lavendel und Jasmin. Das alles wirkte wie eine Szene aus einem entspannten Sommerurlaub - meilenweit entfernt von dem Chaos und der Hektik einer Großstadt. Und normalerweise brachte dieser Anblick sie auch sofort zur Ruhe.

Aber nicht heute.

Arbeitslos.

Das Wort schien in ihrem Kopf immer weiter anzuschwellen, bis es jeden anderen Gedanken verdrängt hatte.

Eva und Frankie schien es nicht anders zu gehen. Der Tisch vor ihnen war voll mit Tellern, auf denen sich köstliche Gerichte befanden: Kichererbsen im Kräutermantel. Schinken in Honigglasur. Rohes Gemüse mit einem selbst gemachten Dip. Wenn sie angespannt oder traurig war, flüchtete sich Eva in die Küche. Seit heute Mittag hatte sie ununterbrochen am Herd gestanden. Der Kühlschrank war bis oben hin mit Essen angefüllt.

Aber niemand aß etwas.

"Dieses Shirt? Das habe ich sofort weggeworfen." Evas Stimme klang belegt. "Auch wenn das vermutlich nicht besonders schlau war. Wer weiß, wann ich mir wieder ein neues leisten kann. Na ja. Vielleicht sollte ich versuchen, das Ganze auch mal positiv zu sehen. In Wahrheit habe ich diesen Job nie richtig gemocht. Jedenfalls nicht auf dieselbe Weise wie du, Paige. Ich bin nur hingegangen, um Geld zu verdienen. Und weil ihr beide auch da wart und ich es liebe, mit euch zusammenzuarbeiten. Aber es war nicht mein Traumjob oder etwas in der Art. Was ich mir wirklich wünschen würde, wäre, dass mein Koch-Blog bekannt wird, ganz viele Leute ihn lesen und ich darüber mein Leben finanzieren kann. Aber du hast immer von einer Karriere als Event-Managerin geträumt, Paige. Das muss schrecklich für dich sein."

Paige schaute auf die Dächer, während sie versuchte, ihre Gefühle zu ordnen und sie zu benennen. Schließlich gab sie es auf. Alles schien außer Kontrolle zu sein. "Ist schon okay. Mir geht es gut", sagte sie daher nur und lächelte. Es fiel ihr nicht weiter schwer. Sie hatte mehr als genug Gelegenheiten gehabt, dieses künstl

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