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Schlechte Luft Ein Giantess Horror Thriller. von MadCock, Kim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2016
  • Verlag: BoD E-Short
eBook (ePUB)
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Schlechte Luft

Lydia van der Bröken, Tochter einer Gräfin, hasst es beobachtet zu werden. Und dennoch wird sie rund um die Uhr von den Personenschützern ihrer Mutter bedrängt. Zusammen mit ihrem Freund flieht sie in die Berghütte ihrer Familie. Dort trifft sie auf eine Angestellte ihrer Mutter, der merkwürdigerweise erlaubt wurde dort ihren Urlaub zu verbringen. Bevor Lydia aber darüber nachdenken konnte, wird sie von ihrem Freund verraten. Als sie ihn bestrafen will, macht die Hochwohlgeborene Lydia eine Entdeckung: Sie kann Menschen schrumpfen. Mit ihren Blähungen. Und auf einmal erwacht in ihr ein noch nie gekannter Hunger nach Rache. Es beginnt eine tödliche Jagd in einer winzigen Berghütte, Abgeschnitten von der Außenwelt durch einen Schneesturm. Wird Lydia ihre Rache kriegen? Oder kann sie noch rechtzeitig gestoppt werden?

Kim MadCock ist eine Liebhaberin des Micro- und Macrogenres. Seit 2014 verbreitete sie ihre Kurzgeschichten in der deutschen Community. Ihre Detailverliebtheit war dabei kein Manko, sondern brachte den Leser richtig ins Geschehen ein. Nun wagt sie den Schritt in die große weite Welt der Literatur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 76
    Erscheinungsdatum: 24.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741242311
    Verlag: BoD E-Short
    Größe: 717kBytes
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Schlechte Luft

"Was zum Teufel machst du hier?"

"Was ich hier mache? Du klaust das Geld deiner Mutter, ihren teuersten BMW und fährst ohne ein Wort in ihr Ferienhaus! Was hast du erwartet was sie machen wird? Däumchen drehen?"

"Fick dich du Arschloch, ich hab mein Studium beendet! Ich bin frei! Sag das meiner Mutter, wenn du ihr 'Bericht erstattest'. Verpiss dich endlich aus meinem Leben, Arschloch!" Die flache Hand des Detektivs schoss auf die Wange der Tochter seiner Klientin zu. Ein klatschendes Geräusch erklang. Lydias Wange brannte, doch ihre Wut schaffte es den Schmerz zu bändigen.

"Glaube ja nicht ich würde dich anders behandeln als meine nichtadligen Kunden. Du irrst dich. Dein Titel ist für mich nicht mehr als ein verschnörkelter Nachname also pass bloß auf!"

Wortlos drehte sich Lydia um. Sie ergriff ihre Reisetasche sowie die Hand ihres Freundes und stürmte in das Schlafzimmer der kleinen Berghütte. Die Tür schlug sie hinter sich zu.

Mit einem entschuldigenden Blick sah der Privatdetektiv zu Sabine, die in der Hütte ihren Urlaub hatte verbringen wollen. Das verschneite Blockhaus gehörte Lydia`s Mutter, der Gräfin van der Bröken, für die Sabine auch arbeitete. Die Gräfin hatte ein großes Fest zur Fünfhundertjahrfeier der Grafschaft van der Bröken abgehalten. Leider litt die Schlosseigene Köchin unter einer Salmonellenvergiftung, drei Tage vor dem Termin! Sabine, bis zu dem Zeitpunkt nur Küchenhilfe, hatte die verbliebenen Tage keine Sekunde geruht, bis das Buffet ohne ausfälle serviert werden konnte. Noch Tage später schwärmten die Gäste von den kleinen Partyhäppchen. Als Dankeschön hatte die Gräfin Sabine die Berghütte für ihren Urlaub zur Verfügung gestellt.

Leider konnte Niemand mit der verzogenen Gräfinnentochter Lydia rechnen. Diese wollte die Hütte als Unterschlupf für ihre 'Flucht' nutzen.

Als Lydia zusammen mit ihrem Freund Mark in die gemütliche Holzhütte getreten war, den angenehmen Geruch von altem Holz inhalierend, stand Sabine geschockt im Türrahmen des Badezimmers. Mit zwei Gästehandtüchern versuchte sie ihre Blöße zu bedecken.

Lydia, welche nicht einmal bemerkte, oder bemerken wollte, dass sie einen unpassenden Zeitpunkt erwischt hatte, flehte sie auf Knien an nichts ihrer Mutter zu erzählen. Sie wollte wenigstens eine Nacht bleiben. Am Ende hatte Sabine sich überreden lassen. Es war bereits Dunkel geworden und ein Sturm zog auf. Die Zwei raus zu schicken, hatte sie nicht übers Herz gebracht.

Der Sturm hielt aber nicht Gerhard und Jörn auf, zwei Privatdetektive, die im Auftrag der Gräfin nach Lydia gesucht hatten. Sie trafen kurz nach der Tochter der Gräfin ein und Chaos brach aus.

"Die Gräfin lässt sich für die Unannehmlichkeiten Entschuldigen." versicherte der zweite Detektiv Sabine. Er war etwas jünger als der, welcher Lydia geschlagen hatte. Mitte Zwanzig, schätzte Sabine, er war aber bei weitem nicht so muskulös.

"Muss sie nicht, hat sie schon oft genug." winkte die Köchin ab. "Lydia hat..." sie suchte nach den richtigen Worten "...einen Ruf. Ich glaube nicht, dass sie sie ohne Schwierigkeiten nach Hause kriegen werden, aber ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Woher wussten Sie eigentlich wo sie hin wollte?"

Der jüngere Detektiv lächelte verlegen. "Eigentlich wussten wir das nicht. Aber die Gräfin hatte Mark bezahlt um uns..." Der Detektiv zuckte zusammen, als die Hand seines älteren Kollegen mit seinem Hinterkopf kollidierte. "Kein Wort über Quellen!" rief dieser wütend, doch der Schaden war bereits angerichtet. Es rummste laut im Inneren des Schlafzimmers und Lydia gab einen Schwall der buntesten Beleidigungen von sich.

Sabine seufzte enttäuscht. "Ich werde mir wohl eine andere Hütte suchen müssen, wenn ich meine Ruhe möch

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