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Schwestern der Stürme: Drei Romane in einem eBook 'Liebe ist ein Kleid aus Feuer' von Brigitte Riebe, 'Die Minnesängerin' von Sybille Schrödter und 'Genofeva - Das Herz einer Gräfin' von Günter Ruch von Riebe, Brigitte (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
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Schwestern der Stürme: Drei Romane in einem eBook

Drei Frauen, die sich mutig gegen die Gesetze ihrer Epochen stemmen: der Historische-Roman-Sammelband »Schwestern der Stürme« als eBook bei dotbooks. Dürfen wir Sie auf eine abenteuerliche Zeitreise in das siebte, neunte und zwölfte Jahrhundert einladen? Während das Reich Ottos des Großen von Unruhen erschüttert wird, muss die junge Roswitha inmitten von Ränkespielen für ihre Zukunft kämpfen - und einen Weg finden, ihre beste Freundin zu retten ... Ava, eine junge Adlige, träumt derweil davon, als Minnesängerin die Herzen der Menschen zu erobern - doch das ist Frauen strengstens untersagt ... Und Genovefa, Tochter des Herzogs von Brabant? Die kann endlich dem Hof ihres kalten Vaters entfliehen - aber wird in ihrer neuen Heimat in eine Intrige verwickelt, die sie das Leben kosten könnte ... Drei große historische Romane, drei starke Frauen, die gegen die Regeln der Männer aufbegehren, um für ihr eigenes Glück zu kämpfen: über 1.300 Seiten fesselndes Lesevergnügen! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der Sammelband »Schwestern der Stürme« vereint die historischen Romane »Liebe ist ein Kleid aus Feuer« von Bestsellerautorin Brigitte Riebe, »Die Minnesängerin« von Sybille Schrödter und »Das Herz einer Gräfin« von Günter Ruch. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Brigitte Riebe, geboren 1953 in München, ist promovierte Historikerin und arbeitete viele Jahre als Verlagslektorin. 1990 entschloss sie sich schließlich, selbst Bücher zu schreiben, und veröffentlichte seitdem über 30 historische Romane und Krimis, mit denen sie regelmäßig auf den Bestseller-Listen vertreten ist. Heute lebt Brigitte Riebe mit ihrem Mann in München. Die Website der Autorin: www.brigitteriebe.com Bei dotbooks veröffentlichte Brigitte Riebe ihre historischen Romane: »Der Kuss des Anubis« »Die Töchter von Granada« »Schwarze Frau vom Nil« »Pforten der Nacht« »Liebe ist ein Kleid aus Feuer« »Die Hexe und der Herzog« »Die Braut von Assisi« Auch bei dotbooks erscheint ihr Roman »Der Wahnsinn, den man Liebe nennt«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1375
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550444
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 3248 kBytes
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Schwestern der Stürme: Drei Romane in einem eBook

Kapitel 2

MÄRZ 946
BURG SCHARZFELS

Die Märztage hatten den ersehnten Frühlingsregen gebracht, der zunächst noch dünn und vermischt mit weißen Flocken fiel, dann aber immer dichter und immer gleichmäßiger zu rauschen begann und nach und nach die Schneekruste von den Feldern ins Dunkel der Wälder vertrieb. Laue Windstöße zunächst, die die Zweige beutelten und über die Äcker fegten, bis schließlich der erste windstille Tag anbrach und den Himmel in metallischem Blau erstrahlen ließ. In der Mittagssonne wurde es so warm, dass Eila in ihrem alten Filzumhang zu schwitzen begann. Trotzdem genoss sie es, ihren Rücken an den Vater zu schmiegen, der sie vor sich auf seinen Schimmel gesetzt hatte. Belle brauchte noch immer Schonung.

Eila ritt im Herrensitz, wie Raymond es ihr beigebracht hatte, und trug die Beinlinge von Gissels jüngstem Sohn, die um ihr Gesäß schlotterten, ihr aber ein nie zuvor gekanntes Gefühl von Freiheit schenkten. Wenn sie die Augen schloss, waren es nicht mehr kahle Bäume und Stoppelfelder, die an ihnen vorbeiflogen, sondern feindliche, panzerbewehrte Heere. Sie war kein Mädchen mehr, verdammt zum öden Frauenleben auf der Burg, sondern ein tapferer Knappe, der Raymond auf seinen Feldzügen begleitete. Jetzt würde sie nie wieder auf ihn warten müssen, sondern konnte von nun an für immer an seiner Seite sein.

»Hörst du die Drossel?«, drang seine Stimme in ihre Träumereien. »Dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die anderen Singvögel zurück sind. Mein Habicht und ihr Gefährte werden sich freuen.«

Seit er zurück war, übte er regelmäßig mit Kaja, die inzwischen auf jeden seiner Befehle reagierte. Die Verbundenheit zwischen Mensch und Falken war so tief, dass oft schon die Andeutung einer Geste genügte. Er hatte Eila versprochen, sie demnächst mit auf die Beizjagd zu nehmen, und das Mädchen wurde nicht müde, ihn zu löchern, wann es denn endlich so weit sei.

Sie hatten das Dorf hinter sich gelassen und bereits auch das nächste, das durch ein dichtes Waldstück vom ersten getrennt war. Jetzt öffnete sich die Flur, und die Felder lagen wie ein Streifenmuster vor ihnen, einige, auf denen die frischen grünen Spitzen des Winterweizens herausragten, andere, die braun und bereit zum Pflügen für die Sommerfrucht waren, während auf der diesjährigen Brache Vieh durchgetrieben wurde, damit dessen Mist das Kleegras besser wachsen ließ.

Raymond saß geschmeidig ab, half Eila zwar noch beim Absteigen, schien sie aber alsbald ganz vergessen zu haben, so vertieft war er in das Gespräch mit seinem Meier, mit dem zusammen er die Zelgen abschritt. Als er zu Eila zurückkehrte, war sein Gesicht bewegt.

»Märzenwinde und Aprilenregen verheißen im Sommer großen Segen.« Raymond lachte wie ein übermütiger Junge. »Mal sehen, ob des Meiers Sprichwort sich bewahrheitet. Er behauptet jedenfalls, die Ernte könne heuer überreichlich ausfallen. Meine Bauern scheinen allmählich zu begreifen, was es mit der Dreifelderwirtschaft auf sich hat, und lamentieren nicht länger, weil ein Teil des Landes dabei brachliegt.« Er kniff die Augen zusammen, weil die Sonne ihn blendete, und deutete ins Weite. »In diesem Jahr haben wir Gerste als Sommer- und Weizen als Winterfrucht, aber ich möchte, dass wir es im nächsten Jahr einmal mit Emmer und Dinkel versuchen.«

»Wozu?«, fragte Eila. »Das ist doch nur etwas für die Schüsseln der Armen. Ich mag mein Brot am liebsten weich und weiß.«

Er bückte sich schnell, packte einen Klumpen Erde und drückte ihn ihr die Hand.

»Ich will nicht, dass mein kluges Mädchen solch dummes Zeug schwätzt. Fühlst du die Erde? Spürst du, wie feucht und satt sie ist?«

Eila nickte beklommen.

»Dann riech auch an ihr!« Er griff in ihren Nacken und stieß sie grob hinunter. »Und begreif vor allem, was sie alles vollbringt! Ohne ihre Früchte könnte keiner von uns überleben, weder die, die das Land für uns bebauen, noch du und ich und all

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