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Seelenhunde Geschichten und Gedanken über die Liebe zu unseren Hunden von Martens, Severine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.04.2017
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Seelenhunde

Die unterhaltsamen Hundegeschichten der Fabelschmiede stecken voller Lebensweisheiten. Es sind Geschichten zum Nachdenken, Mitfühlen und zum Schmunzeln. Sie gehen mitten ins Herz und beantworten die Frage nach dem eigentlichen Wesen der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Hunde schenken Trost und Freude und werten das Leben auf eine unbeschreibliche Art und Weise auf. Ganz so, wie es eben nur Hunde können. Kein Hundefreund sollte sich diese wunderbaren Geschichten entgehen lassen, die neben Milow und Luna auch von Schnaufi und Knautschi, den Kloppekumpels Pille und Daffi, Professor A.J. Ruff und Barney Geröllheimer, Frau Ponzelmeier, Frollein Suleika und wie die Vierbeiner sonst noch heißen, erzählen. Manchmal wird sogar der Beweis geführt, dass Hunde in Wirklichkeit kleine Zauberer sind. Sie verändern unser Leben! Severine Martens wurde 1960 in Wilhelmshaven geboren. Die gelernte Sozialarbeiterin ist vor über 35 Jahren durch Zufall auf den Hund gekommen. Sie bezeichnet sich selber gerne als Hundlerin und aktive Tierfreundin, die sich ein Leben ohne ihre vierbeinigen Lebensgefährten nicht vorstellen kann. Sogar die kleinsten Gassigänge bezeichnet sie als Abenteuerreisen durch die Schnupperwelt der Hunde, auf denen man mit offenen Augen und Ohren jede Menge tolle Sachen erleben und später aufschreiben kann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 308
    Erscheinungsdatum: 20.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740718169
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 787 kBytes
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Seelenhunde

Kscht, Boing, Klickclack und Quietsch

Mensch Auh Backe, sone Kacke, jeder hat ne andere Macke! - Nina Hagen -

Klein Luna ist anders und der Milow erst recht! Von Erziehung halten aber beide nichts, jeder auf seine ganz besondere Art. Wenigsten diesbezüglich sind sie einer Meinung. Das ist ja auch völlig normal, finde ich, denn wer wird schon gerne erzogen - Ich jedenfalls nicht!

Der Unterschied zwischen meinen beiden Süßen ist, das beide verschiedene Sachen doof finden - unterschiedlicher können Hunden eigentlich gar nicht sein und das ist sehr oft nicht leicht, jedenfalls für mich. Wenn Klein Luna sich erschreckt und Angst bekommt, dann versteckt sie sich zitternd unter dem Bett, frisst zwei Tage gar nichts und bekommt fürchterlichen Durchfall. Wenn der Halunke was nicht fressen darf, was er gerne fressen würde, dann wird er stinkesauer. Dann beißt und schnappt er um sich herum und in alles hinein, was sich in Reichweite befindet - in der Regel sind das Klein Luna, die Leinen und ich! Das ist vor allem für Luna und meine Beine sehr ungünstig!

Eigentlich habe ich damit die besten Voraussetzungen, mich mit den unterschiedlichsten Methoden der Hundeerziehung auszukennen. Und so ist das auch, wenigstens ein kleines bisschen. Ich habe nämlich viel in Büchern geschnüstert und im Internet so rumgelesen. Echt, ich kenne mich voll gut aus! Da gibt es total viele Menschen mit noch viel mehr Meinungen und Auffassungen, die in jedem Fall alles besser wissen und an den anderen meistens nichts gutes lassen. Ganz grob kann man die alle in zwei Gruppen aufteilen und zwischen denen herrscht Krieg. Ein Krieg der Meinungen und Weltanschauungen, und wir gehen nicht hin! Antworten auf konkrete Anliegen und Fragen gibts selten, meistens aber unzählige Hinweise auf das, was man auf gar keinen Fall machen darf. Jeder kennt sich aus und die anderen sind doof, fies und mindestens tierschutzrelevant.

Wozu braucht diese Welt überhaupt Hundetrainer. Es ist wieder mal ein Beruf, der sich selber aus dem Boden stampft und von dem lebt, was früher mal eine Gefälligkeit unter Hundemenschen war: Der gute Rat und die Meinung des bekannten Hundemenschen auf der Wiese, der vielleicht einfach nur mehr Erfahrungen mit seinen Hunden hat. Wann ging das eigentlich los mit diesem Hundeschulen-Boom? Ich habe das gar nicht so richtig mitbekommen, irgendwie waren die auf einmal alle da. Wie Pilze aus dem Boden geschossen und alle wollen ein Stück von der Pizza abhaben. Überall gibts die mittlerweile: In der Gegend und auch weiter weg, im Internet, im Telefonbuch und im Bücherregal. Es werden immer mehr und es gelingt uns als Ottonormalhundehaltern kaum noch, an ihnen vorbei zu schauen. Sich selber auszukennen und seinem Hund ohne kostenpflichtige Hilfe selber erziehen zu können, liegt nicht gerade im Trend. Das schlechte Gewissen für den motivierten Hundemenschen ist in der modernen Hundehaltung schon eingebaut und wenn gar nichts mehr geht, dann geht immer noch der Vorwurf, steinzeitliche Methode anzuwenden. Es ist einem ja bald peinlich, keine Probleme bei der Erziehung seiner Hunde zu haben, wo leben wir denn?

Ich habe keine Ahnung, das gebe ich gerne zu. Brauche ich ja auch nicht, denn der nächste sogenannte Berufsauskenner um die Ecke wird es ja schon richten. Wie, sie besuchen keine Hundeschule? Nein, ich besuche mit Luna und Milow lieber unsere kleine Welt, die hier in Form von Wäldern und Wiesen überall rumliegt. Hier ist der Ort, wo wir lernen und wo ich mich mit viel Bauchgefühl auf jeder nach seiner eigenen Art einstellen kann. Es gibt, jedenfalls für uns, keine Patentrezepte und auch nicht die einzig allein gültige Erziehungsmethode - nicht für Menschen und schon gar nicht für Hunde.

Klein Luna ist ein kleiner Angsthase und versteckt sich den halben Tag zitternd unter dem Bett oder in ihrer Schlafhöhle, wenn mir in der Küche mal was runter fällt. Wenn ich dann noch so rumfluche un

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