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Seelenlogistik Ein spiritueller Liebesroman. von Karajouli, Madeleine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.06.2016
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Seelenlogistik

Auf der Suche nach der Liebe, der wahren, der großen und einzigartigen, die einen umhaut und auch wieder auffängt, die voller Leidenschaft ist und trotzdem von Dauer - auf dieser Suche erfährt Burghild im Laufe der Zeit so manche denkwürdige Wahrheit über das Leben und die Männer. Eines Tages hat sie das Gefühl, endlich am Ziel ihrer Suche angelangt zu sein. Doch die Begegnung mit dem ersehnten Mann führt sie unvermutet in eine andere Welt, die Welt der Seele. Und erst jetzt erfährt sie, welches jahrhunderte alte Geheimnis sich hinter ihrer langen Suche verborgen hat. Madeleine Karajouli begann ihren Weg mit dem Studium der Sozialgeographie. Als Diplom-Geographin wurde sie in einem Entwicklungsprojekt des UNDP in Mali/Westafrika tätig. Bereits als Jugendliche war sie ihren besonderen Interessen - Kunst, Psychologie und Spiritualität - nachgegangen. Nach ihrer Rückkehr aus Afrika widmete sie sich vor allem der Malerei, der Analytischen Psychologie C.G.Jungs und der Astrologie. Dieser Roman ist die literarische Umsetzung ihrer Erlebnisse und Erfahrungen, die sie zu einer neuen Auffassung von Karma und Reinkarnation geführt haben: "Wir alle haben als Seelen einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter, der so vielschichtig ist, dass eine einzige Inkarnation gar nicht ausreicht, um alle diese verschiedenen Facetten leben zu können. Aber es läuft nach meiner Erfahrung nicht nach dem Prinzip ab, wie es häufig dargestellt wird, im Sinne von 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'. Vielmehr findet der karmische Ausgleich über zahlreiche Leben hinweg auf eine eher sanfte, harmonisierende Weise statt." Weitere Informationen zur Autorin entnehmen Sie bitte ihrer Website www.madeleinekarajouli.com - E-Mail: seelenlogistik@t-online.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Erscheinungsdatum: 13.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740736460
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 845kBytes
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Seelenlogistik

Teil I

Kapitel 1

Neu inkarniert

Sie hatte wohl schon von Anfang an das Gefühl gehabt, nicht ganz freiwillig hierhin, auf diese Welt, gekommen zu sein. Jedenfalls wurde berichtet, dass sie während der ersten sechs Wochen nach ihrer Geburt fast pausenlos geschrieen habe. Auch war es wohl so, dass ihre Mutter, Margret, es zunächst - vier Monate lang - der Großmutter Cäcilie, die mit dem Paar die Wohnung teilte, überlassen hatte, sich um das Kind zu kümmern. Das änderte sich erst am Morgen des zweiten Weihnachtstages.

"So, heute fahre ich nach Köln zu meiner Freundin, Frau Heinze", kündigte die Großmutter an. "Und ich komme Übermorgen zurück. Du hast ja lange genug gesehen, wie ich das mache mit dem Kind - dürfte ja jetzt kein Problem mehr für dich sein."

Aber das Problem war kein Mangel an Wissen, wie mit einem Säugling umzugehen ist. Die Schwierigkeit war völlig anderer Natur; es war vor allem eine emotionale Barriere, eine Art von Widerstand, Widerwillen gegen Berühren und Berührtwerden zwischen Mutter und Kind, möglicherweise sogar eine Art von Ekel, der noch durch die speziellen Lebensbedingungen in den fünfziger Jahren verstärkt wurde. Denn die Wegwerfwindel war noch nicht erfunden worden. Windeln waren Stofftücher und mussten gewaschen werden. Und da es die heutige vollautomatische elektrische Waschmaschine auch noch nicht gab, wurde die Wäsche in der Waschküche in einem großen Holzbottich gekocht. Danach musste sie getrocknet werden - was zumindest im Winter teilweise in der Wohnung geschah. Das betraf wiederum insbesondere alle die Wäschestücke, die schnell wieder verfügbar sein mussten, also Unterwäsche und, selbstverständlich, die leidigen Windeln. Margret, die nicht gerade zu den willenstarken Charakteren zählte. es eher liebte, sich treiben zu lassen, fasste insgeheim den Beschluss, dass dieses erste auch das einzige Kind bleiben sollte - was sie auch durchsetzte, mit Hilfe der konsequenten Beachtung ihres zum Glück regelmäßigen Zyklus.

Karl hingegen, der Vater des Kindes, war von der kleinen Burghild sehr angetan, anfänglich geradezu begeistert. Er nannte sie Püppchen und er war es auch, der ihren Vornamen bestimmt hatte, nach einem Freund namens Burkhard, der Taufpate des Kindes wurde. Dieser Freund war, wie vieles im Leben Karls, eine vorübergehende Erscheinung, ein Wesenszug, der Margret in seiner Tragweite für ihre eigene Zukunft keinesfalls bewusst war. Denn es war eine unruhige Zeit, die Zeit des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg. Das Wirtschaftswunder kam in Schwung, häufige Wechsel der beruflichen Tätigkeit, des Wohnortes und der Wohnung waren da nichts Außer-gewöhnliches. Aber Jahre später dann, als alle anderen Leute sesshaft geworden waren, längst unter günstigen Bedingungen ihre Häuser gebaut hatten, suchte Karl noch immer nach dem Stein der Weisen, das heißt, er jagte seinen ganz persönlichen Träumen nach, wünschte sich zurück in seine Heimat Ostpreußen, in einer Warteschleife verharrend hoffte er auf die baldige deutsche Wiedervereinigung und weigerte sich, in diesem ihm verhassten Westdeutschland sesshaft zu werden.

Ignorierte er seine neue Situation, seine Verantwortung als Ehemann und Vater - oder verdrängte er sie - war das möglicherweise die Ursache für seinen nicht unerheblichen Alkoholkonsum - wer weiß? Margret jedenfalls verstand ihn nicht, war nicht einverstanden mit seinen Entscheidungen, war aber auch nicht in der Lage auf ihn Einfluss zu nehmen. Schließlich war für sie einer der Hauptgründe ihn zu heiraten sein beruflicher Status als Ingenieur gewesen. Und den sollte er gefälligst dazu nutzen, ihr durch eine gewinnbringende Tätigkeit ein angenehmes, sorgenfreies und vor allem bequemes Leben zu sichern. Und das alles sollte bitte - irgendwie - sozusagen mühelos, wie von selbst geschehen. Was aber nicht geschah. Überdies gerieten Karl und Margrets Mutter immer h

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