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Sehnsucht nach Mitford: Die Mitford-Saga - Band 4 von Karon, Jan (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Sehnsucht nach Mitford: Die Mitford-Saga - Band 4

Am Horizont das Leuchten der Heimat: Der warmherzige Roman "Sehnsucht nach Mitford" von Jan Karon jetzt als eBook bei dotbooks. Auf zu neuen Ufern ... Um einem alten Freund einen Gefallen zu tun, wagen Pfarrer Tim und seine Frau Cynthia einen Neuanfang in einer kleinen Pfarrei am Atlantik. Doch weit wie ein ganzer Ozean scheint ihnen auch die Ferne zu ihrer geliebten kleinen Heimatgemeinde in Mitford - das Städtchen inmitten leuchtend grüner Wiesen, im Schatten der blauen Berge. Bald steht das Telefon bei ihnen nicht mehr still und Tim und Cynthia geben ihr Bestes, um für beide Gemeinden da zu sein ... doch ihre Herzen schweben zwischen zwei Welten: Wohin gehören sie wirklich? Als würde man morgens eine kleine Bäckerei betreten und von kaffeeduftender Wärme eingehüllt: Die Geschichten aus Mitford sind so heiter und wunderbar wie die Romane von Debbie Macomber und Inga Lindström. "Jan Karons Mitford-Romane sind eine gesunde kleine Wohlfühl-Oase." The Wall Street Journal Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der turbulente Feelgood-Roman "Sehnsucht nach Mitford" von Jan Karon - Band 4 der großen Mitford-Saga. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jan Karon stand mit ihren 14 Romanen der "Mitford"-Saga über Pfarrer Tim Kavanagh und seine kleine Gemeinde wiederholt auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste. Sie veröffentlichte bislang 12 weitere Bücher, darunter ein "Mitford"-Kochbuch sowie einige Kinderbücher. Heute lebt Jan Karon in Virginia ganz in der Nähe des Weltkulturerbes "Monticello", dem Landgut von Thomas Jefferson. Bei dotbooks erscheint in der "Mitford-Saga": "Daheim in Mitford" "Der Himmel über Mitford" "Die grünen Hügel von Mitford" "Sehnsucht nach Mitford" "Das Herz von Mitford"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 621
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488001
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 654 kBytes
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Sehnsucht nach Mitford: Die Mitford-Saga - Band 4

Kapitel 2
Umgangsformen

Die meisten Hausfrauen hätten das, was Rose Watson auf den Tisch stellte, als peinliches Sammelsurium von angeschlagenem, gesprungenem und zerbrochenem Porzellan bezeichnet. Die Krönung war zweifelsfrei ein Turm nicht zueinander passender Tassen und Unterteller, der auf einer großen Platte und einem Stapel Dessertteller thronte.

Schließlich trat Rose einen Schritt zurück und betrachtete das seltsame Gebilde mit einiger Befriedigung, bevor sie beschloss, das Arrangement mit einem bunt zusammengewürfelten Trupp von Suppenschalen zu flankieren.

Auf dem Elektroofen prangte der große Plastikbehälter mit Bananenpudding, den zwei mitten in sein gelbes Herz gespießte Servierlöffel zierten. Als Servietten steuerte Onkel Billy eine Rolle Papiertücher bei, die er stolz neben den Pudding stellte.

"Papier gehört doch nicht auf einen Herd!" Miss Rose riss die Rolle an sich und schob sie, wie einen Bauern auf dem Schachbrett, auf den Küchentisch.

"Was ist mit Löffeln?", rief ihr Mann. Er war ganz betäubt von der Vorstellung, dass in Kürze ein Schwarm von Menschen über ihre Wohnung herfallen würde, obwohl das Ganze ursprünglich seine Idee gewesen war.

"Mach die Schublade auf! Sie können sich selbst bedienen."

Er tat wie geheißen und dachte, dass seine Frau manchmal gute Ideen hatte und keineswegs so verrückt war, wie die meisten Menschen glaubten. Bösartig mochte sie sein, aber das war ihre Krankheit.

Bei einem seiner seltenen Besuche in der Leihbücherei von Mitford hatte er versucht, etwas über diese Krankheit, die Schizophrenie, zu erfahren. Er hatte sich nach der ältesten ehrenamtlichen Helferin umgesehen, die er finden konnte, und sie in der Annahme, sie sei der Boss, gebeten, ihn zu einem Buch über eine Krankheit zu führen, deren Namen er nicht buchstabieren konnte. Dann war er mit dem Band zu einem Tisch hinübergegangen, hatte sich hingesetzt und den Allmächtigen gebeten, ihm irgendeine Erkenntnis darüber zu schenken, was so schrecklich, grausam verkehrt war mit seiner Frau. Aber er hatte nichts verstanden, was in dem Buch stand, rein gar nichts.

"Das ist eine gute Idee!", schrie er.

"Du meinst, sie wollen auch Kaffee?" Sie drehte sich zu ihm um.

"Verflixt und zugenäht, Rose, ich habe gesagt ..."

"Du und deine Nuschelei dauernd!" Sie brach plötzlich in Gelächter aus.

Da war es! Das Lachen, das er so selten hörte, das er beinahe vergessen hatte und das wie ein aus seinem Käfig befreiter Vogel aus ihr herausflatterte, das Lachen des jungen Mädchens, das er vor all den Jahren gekannt hatte ...

Er hielt inne, verblüfft und glücklich, und genauso plötzlich, wie ihr Lachen gekommen war, schossen ihm Tränen in die Augen.

Father Tim fand die Zusammenstellung des Porzellans faszinierend. Er konnte einiges von French-Haviland ausmachen, in einem Muster, das seine Großmutter besessen hatte, und nicht weniges von Sevres.

Zumindest glaubte er, dass es Sevres war. Er griff nach einem Frühstücksteller und warf einen diskreten Blick auf die Unterseite. Meißen. Was wusste er schon?

Gewiss wusste er nicht, was er wegen des Bananenpuddings tun sollte. Bis auf Cynthia und ihn hatte man alle Gäste gebeten, irgendetwas Essbares mitzubringen, sodass die Auswahl groß war. Miss Rose stand jedoch wie ein Wachposten am Herd und sorgte dafür, dass alle Neuankömmlinge eine ordentliche Portion von dem Pudding nahmen, dessen Zubereitung sie einen ganzen Nachmittag gekostet hatte.

All diese Sprünge im Porzellan, dachte er, all die abgeplatzten Stellen und scharfkantigen Lücken ... waren sie nicht bekanntermaßen ein Versteck für Keime, die reinste Brutstätte? Und hatte er nicht im Krankenhaus am Bett einer Frau gesessen, die an Rose Watsons Tisch gesessen und diese Erfahrung nur mit knapper Not überlebt hatte?

Die Geschichte war ihm überdeutlich im Gedächtnis haften geblieben. "Gott weiß, ich war

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