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Sei tapfer, Eleanor Digital Edition von Bingham, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sei tapfer, Eleanor

Für Jack MacAllister ist der Autounfall, an dem er keine Schuld trägt, das schlimmste Erlebnis seines Lebens. Zumal dabei in dem anderen Wagen die bezaubernd schöne Eleanor ihr Augenlicht verliert. Fortan wird er alles für sie tun - nur nicht die ganze Wahrheit sagen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 14.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733787158
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 313 kBytes
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Sei tapfer, Eleanor

PROLOG

Jackson MacAllister stöhnte, jede Stelle seines Körpers schmerzte, am schlimmsten aber die über seinem linken Auge. Benommen starrte er auf ... auf was?

Er brauchte einen Moment, bis ihm klar wurde, dass sein Gesicht in etwas Helles, Weiches gepresst war. In einen Ballon?

Nein.

In einen Airbag.

Plötzlich stürmte die Erinnerung auf ihn ein. Es war ein kalter Tag gewesen, und der eisige Wind hatte die Temperaturen rasch unter den Gefrierpunkt fallen lassen. Jack, der mit einem Filmteam in der Nähe von Estes Park, Colorado, arbeitete, hatte es kaum erwarten können, nach Kalifornien zu kommen, und war sofort nach Drehende losgefahren.

Er war gut vorangekommen. Um zwanzig Uhr abends war kaum Verkehr auf der Straße gewesen, die aus dem Canyon herausführte. Und Jack hatte leise zu der Musik aus dem Radio seines brandneuen Pick-ups gepfiffen und den heißen Kaffee genossen, den er sich an einer Tankstelle geholt hatte. Aber dann hatte er eine Anhöhe erreicht und war in eine unübersehbare Kurve hineingefahren.

Sobald er die Szene weiter unten auf der Straße erblickte, war seine gute Laune verschwunden. Im Scheinwerferlicht sah er, dass drei Wagen ineinandergefahren waren. Jack reagierte sofort. Durch seine jahrelange Arbeit als Stuntman war er es gewohnt, schnell zu reagieren. Er nahm den Gang raus, bremste in Intervallen und hatte gerade das Gefühl, die Situation in den Griff zu bekommen, als er auf Eis kam und ...

Jack zuckte zusammen, als er an das Krachen des Metalls und an das explosive Geräusch dachte, das sein Airbag machte, als er sich beim Aufprall aufblies. Und dann hörte er einen Schrei.

Auf einmal war die Benommenheit verschwunden, und Jack setzte sich in Bewegung. Er ignorierte die Schmerzen seines Körpers und versuchte, die Tür zu öffnen. Ohne Erfolg, der Aufprall hatte die Tür offensichtlich verkeilt. Auch das Fenster ließ sich nicht herunterdrehen.

Er griff unter den Hintersitz seines Pick-ups und zog den Werkzeugkasten hervor. Dann öffnete er ihn und holte einen Schraubenzieher heraus. Geschickt setzte er die Metallspitze an, drückte kräftig, und das Glas zersprang in tausend Splitter. Schließlich steckte er sich den Schraubenzieher ein, griff nach dem Verbandskasten und stieg vorsichtig durch das Fenster aus. Besorgt betrachtete er die Szene, die vor ihm lag.

Ein Lieferwagen war zuerst auf dem Eis ins Schleudern geraten und hatte sich quer auf die Straße gestellt. Dann war ein Kombi in ihn hineingefahren und schließlich ein Kleinwagen.

Jack zuckte innerlich zusammen, als er sah, was für einen Schaden sein bedeutend größerer Pick-up bei dem kleineren Wagen angerichtet hatte. Diese Kleinwagen mochten ja wegen ihres geringen Benzinverbrauches günstiger im Unterhalt sein, aber sie besaßen keine Pufferzone, wenn es wirklich einmal zu einem Unfall kam. Wie man hier deutlich sehen konnte.

"Ist alles in Ordnung?", rief Jack zwei Leuten zu, die jetzt langsam aus dem Kombi ausstiegen.

"Ich glaube schon", rief ein älterer Mann zurück.

Jack schaute in die Richtung zurück, aus der er gekommen war, und ging am Straßenrand zu dem Paar hinüber. "Sehen Sie zu, dass Sie sich so weit wie möglich von der Straße fernhalten."

"Was ist mit den anderen Fahrern?"

"Ich werde sehen, was ich tun kann. Könnten Sie ein Stückchen weiter die Straße hinaufgehen und auf heranfahrende Wagen achten? Das ist das Einzige, was Sie im Moment für mich tun können!"

"Ich werde sofort pfeifen, falls sich ein Wagen nähert", erklärte der weißhaarige Herr, während er den Arm seiner Frau ergriff. "Komm, Martha. Wir werden auf diese Felsen klettern, dort kann uns nichts passieren, und wir können alles überblicken."

Dann bemerkte Jack, dass sich etwas im Führerhaus des Lieferwagens bewegte.

"Geht es Ihnen gut?", rief er dem Fahrer zu.

Der Mann hielt den Arm gegen seine Brust gepresst. Selbst im fahlen Lich

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