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Sexy wie die Sünde von Lacey, Meg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sexy wie die Sünde

Gegensätzlich wie Feuer und Eis haben die Dozentin Chastity und der vermögende Lebenskünstler Sin spontan Lust aufeinander. Und während Chastity sich noch bemüht, das erotische Knistern zwischen ihnen zu ignorieren, steuert Sin direkt an, was er will: eine Nacht mit der rothaarigen Schönen, deren kühle Fassade seine Sinne reizt. Da Chastity als Historikerin für die Kostüme eines geplanten Renaissance-Festes zuständig ist, an dem auch Sin teilnimmt, sind weitere Begegnungen unausweichlich - und einem ersten heißen Kuss folgt nur Stunden später eine leidenschaftliche Liebesnacht. Völlig überwältigt von der Kraft dieser sinnlichen Erfahrung, hofft Chastity zum normalen Leben zurückkehren zu können, nachdem das gegenseitige Begehren gestillt wurde. Doch die Flamme, die Sin entzündet hat, schlägt hoch und höher - und verlangt nach mehr...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864948992
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 388 kBytes
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Sexy wie die Sünde

1. KAPITEL

Chastity Goodwin schaute zum Fenster hinter dem antiken Schreibtisch, in der Erwartung, den Trauzeugen, der sich bereits sehr verspätet hatte, die Straße heraufkommen zu sehen wie einen weißen Ritter auf seinem Schlachtross. Doch im Moment war die Straße leer.

"Wo steckt der Mann nur?", murmelte sie und blätterte in den Seiten ihres Terminkalenders, um sicherzugehen, dass sie sich nicht im Datum geirrt hatte. Dann sah sie von den detaillierten Seiten, die säuberlich jeden Tag ihres Lebens einteilten, auf ihre schmale goldene Armbanduhr und seufzte. Halb drei. Sie rieb sich die Stirn. Offenbar würde er auch diesmal nicht erscheinen.

Mit heute wäre es dann die dritte Verabredung, die er versäumte. Wenn er nicht bald auftauchte, würde er nackt zu der Hochzeit gehen müssen. Chastity grinste bei der Vorstellung, wie die Hochzeitsgäste darauf reagieren würden. Selbst auf einer Hochzeit im Rahmen eines Renaissance-Festivals, bei dem alle möglichen Kostüme vom Bischof bis zur Hofdame, vom Kerkermeister bis zum Hofnarren vertreten waren, würde ein nackter Trauzeuge für einiges Aufsehen sorgen.

Besonders in Gloriana im Staat New York.

Chastity legte ihren Terminkalender auf den eleganten Schreibtisch und trat näher an das Sprossenfenster. Noch immer lag die friedliche Nachbarschaft ruhig da. Niemand war zu sehen. Hier ging das Leben seinen gewohnten Gang. Das Sommerwetter setzte ihren älteren Nachbarn zu, sodass sie an diesem heißen Julinachmittag im Haus ein Nickerchen machten. Chastity musste zugeben, dass gerade die Ruhe und Gleichförmigkeit des Lebens ihr an dieser Kleinstadt gefielen. Hier gab es keine Überraschungen, sondern einen Sinn für Geschichte und Beständigkeit.

Sie wollte sich gerade wieder vom Fenster abwenden, als sie ein lautes Brummen wie von wütenden Bienen hörte. Sie schob den Spitzenvorhang beiseite und sah verblüfft hinaus. Ein großes schwarzes Motorrad fuhr wie ein Streitwagen aus der Hölle die Straße hinunter und hielt mit quietschenden Reifen vor ihrem Haus. Der Motor verstummte, doch das Geräusch hallte in der Stille nach. Der Mann auf dem Motorrad sah kurz zu ihrem Haus, schwang ein Bein über das Metall-Ungeheuer und setzte seinen Fuß auf den Gehsteig.

Erschrocken über den Anblick dieses unerwarteten Besuchers, ging Chastity näher ans Fenster, bis ihre Nase fast die Scheibe berührte. Wenn das Motorrad ein Streitwagen aus der Hölle war, dann war der Mann darauf der perfekte Fahrer dafür. Trotz der Hitze war er ganz in Schwarz gekleidet - er trug eine schwarze Lederjacke, schwarze Jeans und schwarze Stiefel. Nur am Hals blitzte etwas Weißes hervor. Ein T-Shirt?

Wie ein Raubvogel kam er näher, düster, bedrohlich. Chastity wich vom Fenster zurück und fragte sich, was sie tun sollte, als es an der Tür klingelte. Es war ein ungeduldiges Klingeln, das darauf hindeutete, dass der Mann keinen Wert auf Manieren legte. Chastity biss sich auf die Lippe und sah zu ihrem Terminkalender.

Konnte das der Trauzeuge sein? Nein, dieser Mann konnte unmöglich Harrison O'Connors Bruder sein. Harrison gehörte zu den Menschen, die sich noch bei einem Straßenräuber dafür entschuldigten, dass sie nicht genug Geld dabeihaben. Ein so rauer Typ wie dieser Biker war bestimmt nicht mit Harrison verwandt. Aber wer war er dann?

Chastity holte tief Luft, entspannte sich und zwang sich, in den Flur zu gehen. Vorsichtig öffnete sie die Haustür gerade weit genug, um sich unterhalten zu können.

Der Mann auf ihrer Veranda stand in lässig-arroganter Haltung da und musterte sie. "Ich bin Sin", sagte er.

"Aha", erwiderte sie benommen.

"Sin O'Connor."

"Sin ... O'Connor?" Hatte Harrison den Vornamen seines Bruders eigentlich erwähnt? Mit dieser Hochzeit ging es so schnell, dass sie sich nicht sicher war.

Sin fuhr sich ungeduldig durch die schwarzen Haare und strich sich eine widerspenstige Strähne aus der Stirn. "Ich habe um zwei e

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