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SIE sucht IHN Erotischer Roman von Calaverno, Susanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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SIE sucht IHN

Die Lust an der Unterwerfung: Der provozierend sinnliche SM-Roman 'SIE sucht IHN' von Susanna Calaverno jetzt als eBook bei venubooks. Als Mädchen hat Hanne heimlich ausgekostet, wie Lust und Schmerz zu einem berauschenden Vergnügen werden. Heute führt sie ein ganz normales Leben ... und langweilt sich fürchterlich! Sie weiß, dass sie dringend etwas ändern muss, um nicht am Alltag zu ersticken - und findet einem dominanten Mann, der sie das aufregende Spiel von Dominanz und Unterwerfung lehrt. Doch während Hanne es genießt, mit ihm ein Tabu nach dem anderen zu brechen, ahnt sie nicht, wie gefährlich leicht es sein kann, einen Schritt zu weit an den Abgrund heranzugehen ... Ein schamlos offener Roman über die devoten Leidenschaften einer starken Frau. Jetzt als eBook kaufen und genießen: den erotischen Roman 'SIE sucht IHN' von Erfolgsautorin Susanna Calaverno. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag. Susanna Calaverno, geboren an einem kalten Wintermorgen und aufgewachsen in einer turbulenten, weiblich dominierten Großfamilie, sammelte bereits in jungen Jahren Auslanderfahrungen in Spanien und Nordafrika. Ihr Studium der Völkerkunde und Anthropologie schloss sie mit einer Magisterarbeit über die Initiationsrituale indonesischer Eingeborenenstämme ab - und wandte sich dann mit der erotischen Literatur ihr eigentliches Metier. Susanna Calaverno wohnt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in einem alten Bauernhaus in der Nähe des Bodensees. Bei venusbooks erschienen bereits ihre Romane 'Verborgene Blüten', 'Hungrig auf Lust', 'Fantasien aus Samt und Seide' und 'Schule der Leidenschaft' sowie ihre Phantasiensammlung 'Feurige Küsse'. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 241
    Erscheinungsdatum: 04.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958852570
    Verlag: venusbooks
    Größe: 751 kBytes
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SIE sucht IHN

Kapitel 2

Aus alter Gewohnheit wäre Hanne fast in den vierten Stock hinaufgefahren. Automatisch hatte sie gerade auf die Taste mit der 4 gedrückt, als Hans-Jürgen atemlos angehastet kam, seine abgewetzte Aktentasche unter dem Arm, und keuchte: "Morgen, Mädchen. Nimmst du mich noch mit?"

"Guten Morgen." Sie lächelte ihm freundlich zu.

"Weißt du, irgendwie tut es mir fast leid, diese Verrückten an dich abtreten zu müssen. Ich hätte nicht gedacht, dass die unscheinbare Ansorge so eine interessante Klientel betreut." Er schüttelte den Kopf, als wunderte er sich noch immer über diese unpassende Gemeinschaft. "Dabei hat sie immer so getan, als wäre sie nur die Briefkastentante für die einsamen Herzen. Kein Wunder, dass sie uns andere nie um Vertretung gebeten hat."

Die Aufzugtüren glitten mit einem leisen "Pling" auf, und beide traten auf den Flur des zweiten Stocks. "Wenn sie niemand um Vertretung gebeten hat - wie ist das denn dann während ihres Urlaubs gelaufen?", erkundigte Hanne sich befremdet.

Hans-Jürgen zuckte mit den Schultern. "Ich kann mich nicht erinnern, dass sie jemals welchen genommen hätte. Das jetzt ist das erste Mal, dass die Ansorge nicht da ist. Man hat sie schon quasi als Teil des Mobiliars betrachtet. Sehr zurückhaltende Frau. Ich könnte nicht sagen, dass ich in den letzten zwei Jahren, in denen ich hier die 'Gelegenheiten' betreut habe, mit ihr in näheren Kontakt gekommen wäre."

Nachdenklich legte Hanne ihre Handtasche neben den Schreibtisch von Frau Ansorge, der momentan der ihre war, und schaltete den Bildschirm an.

Wenn sie darüber nachgedacht hätte, hätte es ihr schon gestern auffallen müssen, dass dieser Schreibtisch noch unpersönlicher war als ihr eigener. Er wirkte so gar nicht, als hätte hier seit zwei Jahren immer derselbe Mensch gesessen. Ganz von selbst sammelte sich dabei doch das eine oder andere an. Aber in den Schubladen lag nicht ein einziger persönlicher Gegenstand. Fast, als hätte hier nie eine Frau Ansorge gesessen.

Sie nahm sich vor, Nele nach der Ansorge zu fragen. Vielleicht sollte man sie einmal im Krankenhaus besuchen? Schließlich war sie eine Kollegin.

Der Bildschirm wurde hell, und Hanne verbannte Frau Ansorge erst einmal aus ihren Gedanken.

Momentan hatte sie genug eigene Probleme: Gestern Abend hatten Mike und sie sich getrennt. Erst einmal auf Probe, wie man so schön sagte. Offenbar hei es Mike leichter, wenn man die Dinge beschönigte, abmilderte.

Er hätte über sie beide nachgedacht, hatte er ihr ernsthaft versichert, und dabei verlegen seine Finger geknetet. Diese Sache vorgestern ...

Seine verzweifelte Suche nach den richtigen Worten hatte etwas rührend Kindliches. Hanne setzte sich neben ihn und streichelte beruhigend seinen massiven Oberschenkel. Er zuckte zusammen und rückte ein Stück von ihr ab.

"Spielst du auf diese Vorführung hinter den schwarzen Vorhängen an?"

Er nickte.

"Und was genau ist bei diesem Nachdenken herausgekommen?" Das war nicht nett. Hanne war sich dessen bewusst. Der gute Mike war ein schlichtes Gemüt, Ironie verunsicherte ihn zutiefst. Aber sie konnte nicht anders. Ein kleiner Teufel in ihr zwang sie dazu, den armen Jungen zu quälen. Er forderte es doch geradezu heraus!

Warum konnte er nicht einfach sagen: Du, SM ist nicht mein Ding. Lass uns getrennte Wege gehen.

Mike verzog unglücklich das Gesicht. "Ich habe mir wirklich Gedanken gemacht", sagte er leicht gekränkt. "Einmal über mich, ob ich es fertigbringen könnte, dich so zu behandeln, wie du es dir zu wünschen scheinst."

Hanne zog spöttisch die Brauen hoch. "So wie du das sagst, wäre es für dich eine große Überwindung. Stimmt's?"

"Ich denke nicht, dass ich es könnte", gab Mike ihr sehr ernst recht. "Und ich will es auch nicht. - Aber ich mache mir Sorgen um dich. Willst du nicht wegen dieser ... Wünsche zu einem Psychiater gehen?"

Der Vorschlag überra

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