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Silent King - Elite Kings Club von Jones, Amo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Silent King - Elite Kings Club

Alles, was der Elite Kings Club tut, tut er nur für dich Madison Montgomery wollte nichts als endlich ein ganz normales Leben führen. Doch Vincent Bishop Hayes zog sie in eine Welt aus Macht, Intrigen und Geheimnissen. Obwohl sie sich versprochen haben, immer ehrlich zueinander zu sein, verbirgt er seine Gefühle hinter meterhohen Mauern. Und immer, wenn Madison glaubt, auf dem Weg zur Wahrheit ein weiteres Puzzleteil gefunden zu haben, schlägt der Elite Kings Club alles, was sie zu wissen glaubt, in tausend Stücke. Werden die Geheimnisse um die Kings für immer zwischen ihnen stehen, oder kann Maddie Bishop endlich vertrauen? 'Unfassbar, unvorhersehbar und voller Geheimnisse - klares Jahreshighlight!' MY TESTBOARD Das große Finale der 'Elite-Kings-Club'-Reihe von Bestseller-Autorin Amo Jones Amo Jones ist eine erfolgreiche Bestseller-Autorin aus Neuseeland. Sie liebt romantische Spaziergänge - in ihren Weinkeller. Sie lebt wie sie schreibt: immer am Rande des Wahnsinns mit einem guten Glas Rotwein in der Hand und ihren Höllenhunden zu Füßen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 342
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310179
    Verlag: LYX
    Serie: Elite Kings Club .3
    Originaltitel: Elite Kings Club 03
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Silent King - Elite Kings Club

RÜCKBLICK

Broken Puppet - Elite Kings Club

"Nein!", schreie ich und sinke zu Boden. Ich schüttle den Kopf und ziehe mir an den Haaren; am liebsten hätte ich mir die Erinnerungen aus dem Kopf gekratzt.

"Madison!" Wer ist das? Es klingt wie Bishops Stimme. "Brantley ..."

Ich schaute zum Bett, schluckte und betrat langsam das Zimmer. Es war sehr groß. Geradezu riesig. Und es war dämmrig, fast dunkel. Auf einer Seite stand ein breites Bett. Das Herz hämmerte in meiner Brust, mein Hals fühlte sich wie zugeschnürt an. Während ich auf das Bett zuging, schaute ich es mir genauer an. Alle anderen Lampen im Zimmer spendeten kaum Licht, doch dort am Bett leuchtete etwas hell. Als ich noch näher herantrat, erkannte ich, dass dort eine Kamera auf ein Stativ montiert stand. Von ihr ging ein Lichtstrahl aus, der aufs Bett gerichtet war.

Ich runzelte die Stirn. "Was ..."

"Geh zum Bett, Silber." Diese Stimme. Wie ich diese Stimme hasste. Mir war übel, ich hatte ein flaues Gefühl im Bauch. Etwas war falsch. Wie immer, wenn dieser Mann in der Nähe war. Ich hasste ihn, und doch gehorchte ich ihm, denn so hatte man es mir beigebracht. Auf Erwachsene musste ich hören, denn sie wussten, was richtig war. Warum gab dieser Mann mir dann das Gefühl, schmutzig zu sein? Andere Erwachsene taten das nicht. Wenn er bei mir war, fühlte ich mich traurig und verletzt und zornig. Alles zugleich. Aber vor allem war ich verwirrt.

Ich trat ans Bett und blieb am Fußende stehen. Auf der Bettdecke lag zusammengerollt ein kleiner Junge. Er hatte nichts an. Warum hatte er nichts an? Ihm musste doch kalt sein.

"Aufs Bett, Silber!", befahl Lucan mit erhobener Stimme. Ich zuckte zusammen und stieg rasch auf die weiche Matratze.

"Hi", flüsterte ich dem Jungen zu. Er weinte. "Was ist denn los?", fragte ich ihn. Warum war er so traurig? Ging es ihm genau wie mir? Löste Lucan in ihm die gleichen Gefühle aus?

Der Junge schluchzte und verbarg das Gesicht in der Bettdecke. "Geht weg!", rief er aus, immer noch weinend. Offenbar war er nicht nur traurig, sondern auch zornig. Also ging es ihm vielleicht wirklich wie mir.

Ich blieb auf der Matratze sitzen. Lucan lockerte die Krawatte und richtete die Kamera auf uns. "Zieh dich aus, Silber."

"Nein!", schreie ich; mein Körper ist schweißnass. "Lass mich in Ruhe. Ich heiße nicht Silber. Ich heiße Madison! Madison Montgomery! Ich bin nicht Silber!" Ich wiege mich auf dem Schotterweg vor und zurück und versuche mich aus der Erinnerung zu befreien.

"Ich ... Was ist mit dem Jungen?"

Lucan betrachtet den Jungen auf dem Bett und verzieht ein wenig den Mund. "Brantley, mach Platz für Silber."

Ich reiße die Augen auf und fahre hoch, ohne auf die vielen kleinen Steinchen in meiner Haut zu achten. "Brantley!", schreie ich.

Brantley dreht sich zu mir um. Seine Miene wird ausdruckslos.

Ich erbleiche am ganzen Körper. Der Schmerz, die Wut, die Traurigkeit, alles wird wieder lebendig. Plötzlich bin ich wieder das verängstigte kleine Mädchen von damals.

"Verdammt, wovon reden die beiden?", fragt Hector mit dröhnender Stimme; er wirkt nicht mehr ganz so gelassen. "Was zum Teufel ist da eben passiert, Madison?"

Scheinwerferlicht streicht über die Blockhütte, doch ich achte nicht darauf. Ich achte auf gar nichts.

Und auf einmal überfällt mich Wut. Reine Wut, belebend wie ein Schuss Adrenalin. Ich strecke den Rücken und sehe endlich Lucan an. Den Mann, der mich als Kind missbraucht hat. Dem meine Eltern vertraut haben. Von dem ich geglaubt habe, ich könnte ihm trauen. Der mich mit seiner Autorität als Erwachsener dazu gebracht hat, sein Geheimnis zu wahren.

Den Mann, den ich töten will.

"Du!", sage ich leise un

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