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Silver Spring Hearts Für Heute und Immer von Herbst, Mayra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2019
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Silver Spring Hearts

Eine eingeschneite Kleinstadt, der Zauber der Vorweihnachtszeit und der Beginn einer großen Liebe Ein schwerer Schneesturm fegt über die Rocky Mountains und die Kleinstadt Silver Spring. Matt, der gerade mit seiner Großmutter eine Reise durch die Berge macht, sieht keinen anderen Ausweg, als in einem der Häuser um Unterschlupf zu bitten. Er ahnt nicht, dass die Tage, die sie gezwungenermaßen in der eingeschneiten Stadt verbringen werden, sein Leben für immer verändern. Seine Gastgeberin Kendra und ihre Familie nehmen ihn und seine Granny herzlich auf. Schließlich ist Vorweihnachtszeit und Nächstenliebe ein Muss in den Bergen. Schnell beginnt es zwischen Kendra und Matt zu knistern und die beiden kommen sich näher. Doch Matt ist sich sicher, dass er sich nie wieder verlieben wird. Und auch Kendra lässt wegen schlimmer Erfahrungen in Liebesdingen Vorsicht walten. Schaffen sie es zusammen, wieder an die Liebe zu glauben? Mayra Herbst, wohnhaft in der Musikstadt Trossingen, kann weder Noten lesen noch Töne treffen. Dafür kann sie mit geschlossenen Augen beinahe fehlerfrei tippen, wenn auch nicht schnell genug, um ihrer unerschöpflichen Fantasie Herr zu werden. Nach ihrem Abitur versuchte sie sich an einem Studium, stellte aber nach einigen Semestern fest, dass ihr Herz nicht dafür schlug. Stattdessen wurde ihr Traum, Autorin zu werden, immer größer. Mit der Unterstützung ihres Mannes brach sie schließlich ihr Studium ab und widmet sich nun voll und ganz dem Schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 02.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958185432
    Verlag: Forever
    Größe: 2875 kBytes
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Silver Spring Hearts

Kapitel 1

Kendra

Kendra genoss den Anblick der Sawtooth Mountains, die sie seit letztem Weihnachten nicht mehr gesehen hatte. Sie erstreckten sich links und rechts von ihr, während sie auf dem Highway entlangfuhr und den glitzernden Schnee bestaunte, der alles um sie herum in ein Winterwunderland verwandelte.

Auch am Salmon River, dessen blaues Wasser im Kontrast zum Schnee besonders dunkel wirkte, konnte sie sich nicht sattsehen.

Die vertraute Aussicht erinnerte Kendra an all die Male, die sie mit Dad Kanufahren gewesen war, während sich Mom und Hannah ein Beauty-Schönheitsprogramm gegönnt hatten. Bei der Erinnerung daran wusste sie nicht so recht, ob sie lächeln oder die Augen verdrehen sollte. Die Zeit mit Dad war immer etwas Besonderes, doch Mom und Hannah ... waren eben einfach Mom und Hannah. Kendra seufzte und stellte die Scheibenwischer auf ein schnelleres Intervall ein, um den stärker werdenden Schneefall von ihrer Windschutzscheibe zu vertreiben. Bei diesem Wetter fuhr sie wirklich nicht gern. Wie gut, dass sie fast da war.

Sie drosselte das Tempo, blinkte und bog auf die Main Street ab, die sie nach ein paar Meilen direkt nach Silver Spring führen würde. Sie fuhr über die von Tannen gesäumte Straße und freute sich darauf, ihren Dad und Bill wiederzusehen, während sie inständig hoffte, dass dieses Weihnachtsfest harmonischer verlaufen würde als das letzte.

Das Haus ihrer Eltern, das gleich am Eingang der Stadt thronte, erinnerte sie noch immer an einen Wächter, der Fremde draußen hielt. So hatte sie sich zumindest als Kind immer die fehlenden Touristen erklärt, bevor ihr klar wurde, dass die Einwohner und deren mangelndes Interesse am Tourismus daran schuld waren. So lange sich Kendra erinnern konnte, war ihre Heimatstadt eine Oase für ihre Bewohner, unabhängig vom Geld der Touristen und frei von deren Umweltverschmutzung und seltsamen Benehmen. Manche von denen fotografierten doch tatsächlich jeden Tannenzapfen, als wäre er eine Errungenschaft. Doch Silver Spring war ein Ort für Einheimische, für Menschen, die in den Sawtooth Mountains zu Hause waren und hier nicht nur Urlaub machten. Für Menschen wie Kendra. Zumindest sollte es so sein. Sie verkniff sich einen erneuten Seufzer und konzentrierte sich stattdessen auf die Fahrbahn, denn die Straße wurde ein wenig abschüssig. Kendra verlangsamte ihr Tempo weiter und blickte durch den fallenden Schnee auf ihre Heimatstadt, die sich perfekt in das kleine Tal schmiegte. Der Anblick reichte aus, um ihr Herz höherschlagen zu lassen und die leise ängstliche Stimme in ihrem Kopf zum Schweigen zu bringen. Sie war zuhause.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht parkte Kendra vor der Garage ihrer Eltern und stieg aus dem Wagen. Ein eisiger Wind erfasste sie und ließ sie zittern. Schnell schlüpfte sie in die Jacke, die sie vor der Fahrt ausgezogen hatte, und schloss den Reisverschluss.

Während sie ihre Taschen aus dem Kofferraum holte, bildete ihr Atem kleine weiße Wölkchen in der Luft. Sie unterdrückte den Drang ihre Hände aneinanderzureiben und lief mit großen Schritten zur Eingangstür. Beide Taschen in einer Hand, stemmte sie sich gegen das dunkle Holz und drehte den Türknauf. Ein leises Klicken ertönte, die Tür gab nach und schon wurde sie ins Innere eingelassen. Angenehme Wärme schlug ihr entgegen und ließ sie selig seufzen. Sie ließ die Taschen fallen, froh darüber, nicht mehr in San Francisco zu sein. Dort wäre es undenkbar, die Türen einfach offen zu lassen, doch hier war das normal. Dort gab es auch kaum einen Ort, an dem es wirklich ruhig war. Überall war etwas los. Überall waren Menschen, laute und unfreundliche Leute, die es eilig hatten und sich nur um sich selbst scherten. Einerseits verabscheute Kendra das laute und hektische Leben in der Großstadt, andererseits kam ihr die dortige Anonymität gelegen.

Sie schälte sich aus Jacke und Schal und hängte beides an die Garderobe zu ihre

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