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Sinful Empire von March, Meghan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Sinful Empire

Ich war der König, die stärkste Figur auf dem Schachbrett. Doch ohne die Königin an meiner Seite bin ich machtlos Lachlan Mount besitzt Keira Kilgore - und doch ist sie nicht mehr länger seine Gefangene. Er hat sie in seine Welt geholt, ohne zu ahnen, dass sie ein Teil davon werden könnte. Und jetzt ist sie alles für ihn. Seine Geliebte, seine Frau, die Partnerin, von der Mount nie wusste, dass er sie dringend braucht. Und als er Keira erneut zu verlieren droht, begreift er, dass damit auch der wichtigste Teil von ihm selbst - all seine Stärke - untergehen würde. Keiras Leben liegt in seinen Händen, und er muss es mit aller Macht beschützen, denn sein schwarzes Herz kann nie mehr ohne sie sein! 'Meghan Marchs beste Reihe!' Whitehotreads Abschlussband der sinnlich-verbotenen Sinful-Empire-Trilogie von USA-Today-Bestseller-Autorin Meghan March Meghan March ist eine USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie ist spontan, leicht zu beeindrucken und schämt sich kein bisschen dafür, dass sie heiße Liebesgeschichten liebt und schreibt. In der Vergangenheit arbeitete sie als Verkäuferin, designte Schmuck und unterrichtete Gesellschaftsrecht. Aber Bücher über mächtige Alphahelden und starke Frauen, die sie in die Knie zwingen, zu schreiben ist vermutlich der beste Job, den sie jemals hatte. Weitere Informationen unter: www.meghanmarch.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 287
    Erscheinungsdatum: 28.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308657
    Verlag: LYX
    Serie: Sinful Empire 3
    Originaltitel: Sinful Empire
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Sinful Empire

1

Mount

28 Jahre zuvor

"Du elendes Stück Scheiße! Komm sofort zurück! Dafür werde ich dich in den Knast bringen."

Ich pflügte durch die Menge, prallte gegen Touristen und wirbelte herum, um den Mann abzuschütteln, der hinter mir herstürmte. Es war eine totale Verschwendung, weil ich die Ablenkung nicht mal nutzen konnte, um noch mehr von ihren dicken Brieftaschen oder hübschen Armbanduhren mitgehen zu lassen.

Und all das nur, weil ich einen verdammten Snickers-Riegel hatte habe wollen, um meinen knurrenden Magen für ein paar Stunden ruhigzustellen. Und ich war nicht bereit gewesen, dafür mein hart verdientes Geld auszugeben. Ein Straßenkind in New Orleans zu sein war nichts für Weicheier. Die dunkle Seite dieser Stadt konnte einen schneller verschlingen und wieder ausspucken, als man "Leichensack" buchstabieren konnte.

Such dir keine Freunde, such dir Verbündete. Aber wag es ja nicht, ihnen blind zu vertrauen.

"Ich seh dich, Kleiner! Die Bullen sind unterwegs! Dieses Mal bist du erledigt!"

Ernie, ein trotteliger Gemischtwarenladenbesitzer, dessen Süßwarenauslage die leichteste Beute im Viertel darstellte, war fest entschlossen, mich für alle Zeiten hinter Gitter zu bringen. Aber zuerst musste er mich erwischen.

Nach drei Jahren auf den Straßen kannte sie niemand besser als ich.

Ich schlüpfte durch die Menge, stürmte in eine Gasse und quetschte mich zwischen zwei verbogenen Stäben eines schmiedeeisernen Zauns hindurch. Da würde Ernies fetter Hintern niemals durchpassen. Ich rannte über einen gepflasterten Weg und knallte gegen ein Metalltor. Verschlossen. Kein Problem für mich.

Ich kletterte darüber wie ein Affe und landete auf der anderen Seite des Blocks auf den Füßen. Dieses Arschloch würde mich niemals finden. Ich schob die Hände in die Hosentaschen und zog die Brieftaschen heraus, die ich vor meinem Besuch in Ernies Laden geklaut hatte. Ich musste sie loswerden, falls ich geschnappt wurde.

Ich schaute mich prüfend um, wandte der Straße dann den Rücken zu und klappte eine der Brieftaschen auf. Ich zog die beiden Zwanziger heraus, die sich darin befanden. Nicht schlecht. Davon konnte ich mir ein paar Wochen lang etwas zu essen kaufen. Ich warf einen kurzen Blick auf den Ausweis in der Brieftasche und versenkte sie dann in einem Gully.

Rocky Mount. Klang wie ein Arschloch. Wer nannte sein Kind so?

Sobald mir der Gedanke kam, verdrängte ich ihn. Wenigstens hatten sich diese Leute die Mühe gemacht, ihrem Kind einen Namen zu geben.

Ich klappte die zweite Brieftasche auf und fand darin einen neuen Hunderter. Nett. Wenn ich vorsichtig damit umging, würde ich für mindestens ein paar Monate versorgt sein. Oder ich konnte ein Risiko eingehen und dadurch vielleicht in der Lage sein, mein Geld zu verdoppeln.

Ich schaute auf den zweiten Ausweis. Lachlan Thorpe. Der Name war besser als Rocky Mount. Zumindest ein bisschen.

Ich warf die zweite Brieftasche ebenfalls in den Gully und packte den Schokoriegel aus. Dann stopfte ich ihn mir komplett in den Mund, um auch den letzten Beweis loszuwerden. Ich kaute hastig, auch wenn mir das Karamell an den Zähnen festklebte. Mein Magen zwickte, als würde er begierig auf das warten, was nun kam. Ich versuchte, regelmäßig zu essen - mindestens alle zwei Tage -, aber manchmal hatte ich keine Wahl.

"Ich sehe dich, du Dreckskerl!"

Ich drehte ruckartig den Kopf in die Richtung, aus der Ernies Stimme gekommen war.

Mist.

Seine massige Gestalt kam um die Ecke herumgewalzt. Hinter ihm liefen zwei Polizisten. Ich rannte in die entgegengesetzte Richtung.

Ich war schneller. Klüger. Zumindest redete ich mir das ein, während ich über den rissigen Asphalt raste.

"Stehen bleiben, Junge!"

Schritte hallten h

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