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Sing mir das Lied der Liebe Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 18 von D'Orazio, Brigitte (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2014
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Sing mir das Lied der Liebe

Große Gefühle und ein dunkles Geheimnis: Brigitte D'Orazios Romantic-Kiss-Roman 'Sing mir das Lied von der Liebe' jetzt als eBook bei dotbooks. Diesmal stecke ich nicht zurück! Katharina versucht immer, es allen recht zu machen: ihrem pubertierenden Sohn, ihrem gefühlskalten Ehemann. Doch nun ist es an der Zeit, sich selbst einen Wunsch zu erfüllen - und so besucht sie ein Gastspiel des berühmten Operntenors Ludwig Felsenberg. Als Katharina seine Stimme hört, scheint diese direkt zu ihrem Herzen zu sprechen ... und als sie dem attraktiven Sänger wenig später am Künstlerausgang gegenübersteht, scheint die Zeit für einen kostbaren Moment stillzustehen. Ist Ludwig vielleicht der Mann, auf den Katharina ihr Leben lang gewartet hat? Aber warum ist ausgerechnet ihre Mutter so vehement dagegen, dass Katharina ihn noch einmal trifft? Jetzt als eBook kaufen und genießen: der Romantic-Kiss-Roman 'Sing mir das Lied von der Liebe' von Brigitte D'Orazio. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Brigitte D'Orazio ist ein Pseudonym der erfolgreichen Autorin Brigitte Kanitz, unter dem sie ihre romantischen Unterhaltungsromane veröffentlicht. Sie arbeitete viele Jahre als Redakteurin für Zeitungen und Zeitschriften in Hamburg und in der Lüneburger Heide. Heute lebt sie gemeinsam mit ihren Zwillingstöchtern an der Adria. Brigitte D'Orazio veröffentlichte bei dotbooks die Romantic-Kiss-Romane 'Das Haus in Portofino', 'Der Fünf-Sterne-Kuss', 'Fundstücke des Glücks', 'Geliebte Träumerin', 'Kapitäne küsst man nicht', 'Sing mir das Lied von der Liebe' und 'Ti amo heißt Ich liebe dich' sowie die Romane 'Die Sterne über Florenz', 'Villa Monteverde' und 'Tierärztin mit Herz sucht Glück auf dem Land'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 84
    Erscheinungsdatum: 17.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958240520
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1054 kBytes
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Sing mir das Lied der Liebe

Kapitel 2

Katharina-Maria Vogt knallte ihren Spazierstock laut und heftig auf den Asphalt. Es klang wie Gewehrschüsse, und Kati wich erschrocken einen Schritt zurück. So hatte sie ihre Großmutter noch nie erlebt. So wütend, so aufgebracht.

Am liebsten hätte sie jetzt klein beigegeben und wäre zum Parkplatz gegangen, um das Auto zu holen. Aber ihr Wunsch, den Heldentenor Ludwig Felsenberg einmal aus der Nähe zu sehen, war stärker.

"Ich begreife nicht, was daran so schlimm sein soll", sagte sie. "Ich hab ja nicht vor, den berühmtesten Sohn unserer Stadt zu entführen. Ich will nur sehen, ob ..." Sie brach ab. Ihre Großmutter würde sie nicht verstehen. Schon gar nicht in ihrer derzeitigen Stimmung. Aber Kati hatte während des Konzerts genau gespürt, dass der Tenor jene Einsamkeit kannte, die sie selbst seit vielen Jahren schon in ihrer Ehe mit Olaf verspürte. Olaf, der in der ganzen Welt Brücken baute, aber keine mehr zu seiner Frau.

Sie fröstelte in der lauen Sommerluft und schlang die Arme um ihren Oberkörper.

"Du kannst dich hier auf die Bank setzen und warten", fuhr sie fort, als ihre Großmutter nicht aufhörte, den Stock auf den Boden zu knallen. "Es wird nur ein paar Minuten dauern."

"Ich will nicht hier warten, und ich will nicht, dass du da hingehst!"

"Aber warum?"

"Es ist albern. Du benimmst dich wie eine Fünfzehnjährige, die sich einem Star an den Hals werfen will. Die Leute werden dich auslachen, und mich gleich mit."

Kati stutzte. Das passte nicht zusammen. Diese große Wut und die Erklärung dazu. Nein, entschied sie. Etwas stimmte hier nicht. Ihre Großmutter hatte sich noch nie um die Meinung anderer gekümmert. Außerdem stand schon eine beachtliche Menschenmenge vor dem Bühnenausgang und wartete auf Felsenberg. Niemand schien zu befürchten, sich lächerlich zu machen.

Es muss einen anderen Grund geben, dachte Kati. Aber ein Blick in das faltige Gesicht genügte, um zu wissen, dass sie ihn nicht erfahren würde. Zumindest nicht jetzt.

Sie hob die Schultern. "Wie gesagt, ich bin gleich wieder da."

Ohne sich noch einmal umzudrehen, strebte sie dem Bühneneingang zu. Sie wollte die Erinnerung an die Musik zurück in ihren Kopf lassen, doch da war nur das gleichmäßige Tock-Tock des Spazierstockes. Es verschwand erst, als sich die unscheinbare Tür an der Rückfront der Stadthalle öffnete und eine kleine Gruppe Menschen herauskam.

Kati stand ganz hinten in der Schar der Wartenden, aber weil sie groß war, konnte sie über die Köpfe der anderen hinwegschauen. Zuerst sah sie nur eine rothaarige Frau, mit schönen, aber strengen Gesichtszügen. Hinter ihr erschien der Tenor, und sofort brandete Applaus auf. Kati war wie verzaubert. Ohne die dicke Theaterschminke sah Ludwig Felsenberg noch besser aus. Sie kannte ihn natürlich von Fotos und aus dem Fernsehen, aber seine vollendete Schönheit konnte sie erst in diesem Moment in sich aufnehmen. Hoch aufgeschossen und schlank, spottete er dem Vorurteil, ein Tenor müsse dick sein, um seiner Stimme Volumen zu geben. Die schwarzen Haare waren glatt aus dem Gesicht gekämmt, seine dunklen Augen erinnerten sie an eine mondlose Nacht, in der selbst die Sterne zu fern waren, um Lichtpunkte in die Finsternis zu schicken.

Er sagte etwas zu der rothaarigen Frau, dann verbeugte er sich leicht in alle Richtungen und schaute in die Gesichter der Menschenmenge. Vielleicht suchte er einen Bekannten, jemanden, mit dem er zur Schule gegangen war oder der ihn zu Beginn seiner Karriere begleitet hatte - doch dann traf sein Blick auf Kati, wanderte weiter, flog zurück, blieb auf ihr ruhen. Sein einstudiertes Lächeln verrutschte zu einem Ausdruck der Überraschung.

Kati stand ganz still und sah ihn an. Ein Ruck ging durch ihr Innerstes, die Geräusche um sie herum verstummten, jede Bewegung erstarrte.

Ludwigs Blick flackerte, als die Rothaarige ihm einen Ellbogen in die Seite

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