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Sinnliches Versprechen auf Sizilien von Walker, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.05.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sinnliches Versprechen auf Sizilien

'Die Leidenschaft ist immer noch da, meinst du nicht?' Pietro d'Inzeo spricht leise, fast beschwörend. In seinen dunklen Augen liegt ein sinnliches Versprechen, das Marina erregt erschauern lässt. Nun kann sie sich nichts mehr vormachen. Es gibt keinen Schutzschild gegen die Gefühle, die der überwältigend attraktive Milliardär in ihr weckt. Dabei ist sie zu ihm nach Sizilien geflogen, um ihre Ehe zu beenden - nicht für einen neuen Anfang! Doch kaum beginnt er, sie heiß zu verführen, gerät sie in einen lustvollen Rausch, der sie alle Vorsätze vergessen lässt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465279
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 457 kBytes
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Sinnliches Versprechen auf Sizilien

2. KAPITEL

Die Hände tief in die Taschen seines eleganten grauen Anzugs geschoben, stand Pietro am Fenster in der Kanzlei seines Anwalts und blickte finster in den strömenden Regen hinaus. Zunehmend nervöser tippte er mit den blank polierten Schuhen auf den Fußboden.

Marina war spät dran. Sie hatten lange genug gewartet. Die Besprechung war für halb elf angesetzt, und jetzt war es Viertel vor elf. Sie kam eine Viertelstunde zu spät ... wenn sie überhaupt erschien.

Ungeduldig fuhr er sich mit den Fingern durch das glatte dunkle Haar und versuchte, trotz des sintflutartigen Regens etwas zu erkennen. Wenigstens war Marina inzwischen auf Sizilien. Federico, sein Fahrer, hatte sie gestern am Flughafen abgeholt und zum Hotel gebracht. Außerdem hatte er ihr die Unterlagen übergeben, die Matteo Rinaldi, sein Anwalt, gerade noch rechtzeitig vor dem heutigen Treffen aufgesetzt hatte, damit ihr Rechtsbeistand sie durchgehen konnte und vorbereitet war.

Gereizt seufzte Pietro. Er hatte Marina die genaue Zeit der Besprechung mitgeteilt, ihre Verspätung war unentschuldbar. Wo, zum Teufel ...?

Ihm blieb keine Zeit zu weiteren Überlegungen, denn unten auf der Straße, gegenüber der Anwaltskanzlei, fuhr ein Taxi vor und hielt im Regen inmitten einer Pfütze, sodass das Wasser aufspritzte. Durch die nasse Fensterscheibe konnte Pietro die Insassin auf dem Rücksitz nur undeutlich ausmachen, und lediglich ihre rote Haarpracht verriet ihm, dass der Fahrgast tatsächlich seine Frau war.

Schon der verschwommene Anblick ihres Haars versetzte ihm einen Stich ins Herz. Unwillkürlich sah Pietro wieder vor sich, wie es auf dem Kissen ausgebreitet war, als sie unter ihm gelegen und sich ihm verlangend entgegengedrängt hatte. Hitze durchflutete ihn, und er presste die Lippen zusammen.

"Sie ist endlich hier, Matteo", sagte er und wollte sich vom Fenster abwenden, als die rückwärtige Tür des Taxis geöffnet wurde und die Frau auf das Pflaster hinaustrat.

"Sie ist da", wiederholte er ungewollt sanft.

In diesem Moment blickte Marina von der anderen Straßenseite zu ihm auf, als hätte sie ihn gehört.

Selbst auf die Entfernung sah er, dass ihre leuchtend grünen Augen sich weiteten. Einen Augenblick hielt sie inne, dann straffte sie stolz die Schultern und drückte ihren Aktenkoffer wie einen Schutzschild an sich.

Zwei Jahre hatte er Marina nicht mehr gesehen, und er musste sich schockiert eingestehen, dass sie immer noch so schön wie damals war. Doch etwas an ihr war anders, sie wirkte distanziert, abweisend, seltsam fremd. Und das lag nicht an der Entfernung.

Sekundenlang sahen sie sich gebannt an. Unwillkürlich hielt Pietro den Atem an, er stand ganz still, wagte nicht einmal zu blinzeln. Dann brauste auf der Straße ein Wagen vorbei, sodass das Wasser in den Pfützen in alle Richtungen spritzte. Blitzschnell wich Marina zurück, der Bann war gebrochen.

Im nächsten Moment eilte sie gesenkten Hauptes über die Straße und wich dabei geschickt den Pfützen aus. Pietro hätte erwartet, dass sie sich schützend den Aktenkoffer über den Kopf hielt, doch sie trug ihn weiter an der Seite.

Ach ja, natürlich ... Marina hatte Regen immer geliebt.

Plötzlich drängte sich ihm ein Bild auf ... Sie tanzte im Regen, das rote Haar umspielte ihr Gesicht, während sie sich lachend um sich selbst drehte. Lebenslustig und temperamentvoll war sie gewesen. So wunderschön. Sie hatte ihn ausgelacht, als er wollte, dass sie ins Haus kam, weil sie sonst klitschnass werden würde ...

"Anders als in England ist der Regen hier herrlich warm", hatte sie ihm schwärmerisch zugerufen. "Wegen ein paar Wassertropfen werde ich nicht gleich schmelzen!"

Als er in den strömenden Regen hinauseilte, um sie ins Haus zu ziehen, hatte sie ihn festgehalten und spielerisch dazu gebracht, mit ihr zu tanzen, bis sie beide bis auf die Haut durchnässt gewesen waren. Erst da hatte sie sich von ihm hoc

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