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So küsst nur ein stolzer Spanier von Waters, Jane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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So küsst nur ein stolzer Spanier

Geld oder Liebe? Nur durch die Vernunftehe mit einem reichen Mann könnte Alison ihre Immobilienagentur retten. Aber sie kann Ramon nicht vergessen, den einzigen Mann, den sie je geliebt hat: ein stolzer Spanier aus kleinen Verhältnissen, der ihrer Familie nicht gut genug war. Nach ihrer heißen Affäre hat Alison nie mehr von ihm gehört. So ist das unerwartete Wiedersehen in Barcelona für sie ein doppelter Schock: Ramon ist plötzlich ihr schärfster Konkurrent. Trotzdem umwirbt er sie leidenschaftlich - scheint sie noch immer zu begehren. Sein Verhalten gibt Alison Rätsel auf ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733767969
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 896 kBytes
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So küsst nur ein stolzer Spanier

1. KAPITEL

Tiefblau schmiegte sich das Mittelmeer an Barcelonas weitläufige Küste. Schaumkronen tanzten auf den Wellen dahin, die auf dem hell schimmernden Strand ausliefen. Über dem Tragflügel strahlte hell und groß die Sonne und übergoss die Landschaft mit strahlendem Morgenlicht. Alison schaute gebannt durch das kleine Flugzeugfenster nach unten. Gleich würde die Maschine landen, und sie freute sich schon auf einen Café con leche an der nächsten Ecke. Doch dann plötzlich machte das Flugzeug einen Schwenk und riss sie aus ihren wohligen Gedanken. Dächer blitzten auf, und ein Blick auf die Armbanduhr sagte ihr, dass sie keine Zeit zu verlieren hatte. Ja, sie musste sich sogar beeilen. Denn der bevorstehende Termin war so wichtig wie schon lange keiner mehr.

Als sie wenig später mit den anderen Passagieren ins Flughafengebäude lief, schaltete sie ihr Handy ein: Ich hoffe, es geht Dir gut. Melde mich zur Mittagszeit noch einmal. Beste Grüße aus London, Paul, lautet die SMS.

Er soll mich in Ruhe lassen!, stöhnte Alison innerlich.

Sie wollte nicht, dass Paul sie immer wieder anrief. Er war der Sohn eines sehr wichtigen und wohlhabenden Geschäftspartners, und allein dies genügte, dass ihre Geschwister sie mit ihm verkuppeln wollten. Paul war nett, ja, und sie kannten sich schon seit ihrer Jugend. Doch er war viel zu blass und bieder, um sie zu faszinieren, wobei allerdings niemand nach ihrem Geschmack fragte, von Liebe ganz zu schweigen. Alison seufzte tief. Bei der gewünschten Heirat ging es einzig und allein um das Wohl der Firma. Obwohl Paul sie tatsächlich ein wenig umwarb.

Aber ich möchte den Mann, mit dem ich mein Leben verbringe, selbst aussuchen, sagte sie sich wohl zum hundertsten Mal und beschleunigte ihre Schritte. Und genau das war auch ein Grund, warum sie vor einem Jahr von London nach Madrid gezogen war. Vielleicht konnte sie einer Vernunftehe, wie ihre Schwester Helen sie führte, ja doch noch entkommen. Niemand konnte ihr weismachen, dass Helen glücklich geworden war. Doch der Ortswechsel allein würde nicht genügen ...

Alison erreichte den Terminal. Menschen hasteten vorbei, Stimmen hallten laut durch den Raum. Zum Glück war der Leihwagen schon bestellt, und zwischen dem Termin am Vormittag und dem Rückflug nach Madrid am Nachmittag warteten ein paar freie Stunden auf sie. Auf keinen Fall wollte sie sich von den schweren Gedanken an ihre beklemmende Lage die Laune verderben lassen.

Wenig später kämpfte sie sich konzentriert durch den dichten Stadtverkehr. Ziel war Pedralbes, eine exklusive Wohngegend im Westen Barcelonas. Hier lebten neben wohlhabenden Familien auch die Film- und Fernsehstars, Politiker und Diplomaten, ihre großzügigen Anwesen hinter dichten Hecken und hohen Zäunen dezent verborgen.

Als sie endlich angekommen war, warf Alison noch schnell einen Blick in den Rückspiegel. Wache grüne Augen schauten ihr entgegen, ihre dunkelblonden Locken waren in einem straffen Haarknoten gebändigt, und das Make-up kaschierte perfekt die kleinen Sommersprossen auf ihrer hellen Haut. "Du wirst überzeugend wie immer sein, es gibt keinen Grund zur Aufregung", sagte sie zu sich selbst und lächelte. Dennoch erinnerte sie das seltsame Gefühl in der Magengegend daran, wie unsicher sie in ihrer ersten Zeit als Immobilienagentin gewesen war. Seitdem jedoch hatte sie so viele erfolgreiche Verkaufsgespräche geführt, dass sie diese schon lange nicht mehr zählte. Warum sollte es diesmal anders sein?

Die exklusive Villa eines französischen Weltstars ist eben doch etwas Besonderes, versuchte sie sich ihre Nervosität zu erklären, als sie ausstieg. Vielleicht lag es einfach am berühmten Namen ihrer Auftraggeberin: Carla Croix. Der persönliche Assistent der Diva hatte zwar angegeben, dass die Schauspielerin keinesfalls anwesend wäre, doch Alison fand es aufregend, gleich durch ihre privaten Räume zu gehen und zu sehen, wie sie hier in Barcelona gele

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