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So sexy bist nur du von Wade, Dani (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.06.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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So sexy bist nur du

Der New Yorker Kunsthändler Aiden Blackstone hat keine Wahl: Um sein Erbe nicht zu verlieren, muss er heiraten und für ein Jahr auf den Familiensitz Blackstone Manor zurückkehren. Eine Herausforderung für den überzeugten Playboy und Verfechter von One-Night-Stands - denn wo soll er so schnell die passende Frau hernehmen? Zum Glück erklärt sich die attraktive Christina spontan bereit, ihm zu helfen. Aber nur als seine Scheinehefrau! Eigentlich die perfekte Lösung - wäre Christina nur nicht so unfassbar sexy, dass er kaum die Hände von ihr lassen kann. Doch Sex ist tabu ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 30.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733721251
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 648 kBytes
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So sexy bist nur du

1. KAPITEL

Aiden Blackstone hatte sich geschworen, Blackstone Manor nie wieder zu betreten. Zumindest nicht, solange sein Großvater noch lebte. In seiner jugendlichen Naivität hatte er nicht begriffen, was er dafür aufgab. Er war in dem Glauben gewesen, noch alle Zeit der Welt zu haben, um seine Abwesenheit bei seiner Mutter wiedergutzumachen. Nun war er zurück, um einen anderen Schwur einzulösen: Er wollte sicherstellen, dass seine Mutter gut versorgt war.

Energisch griff er nach dem alten Türklopfer. Das Taxi war bereits abgefahren. Bei diesem Unwetter würde er die zehn Meilen nach Black Hills garantiert nicht zu Fuß zurückgehen, ganz gleich, was ihn bei diesem Besuch erwarten mochte. Das einzig Beruhigende war die Gewissheit, dass er nur so lange bleiben würde wie unbedingt nötig.

Erneut betätigte er den Klopfer und lauschte auf Schritte im Haus. Er war mit der Selbstsicherheit eines unbedarften Achtzehnjährigen gegangen. Zurück kam er als erwachsener Mann. Als erfolgreicher Mann. Nur schade, dass er nicht mehr die Genugtuung bekommen würde, seinem Großvater diesen Erfolg unter die Nase zu reiben.

James Blackstone war tot.

Noch ehe Aiden ein drittes Mal klopfen konnte, ging die schwere Tür laut knarrend auf. Vor ihm stand Nolen, der Butler. Er war älter geworden, hielt sich aber so aufrecht wie eh und je. Dabei blinzelte er mehrfach, so als sei er sich nicht sicher, ob er seinen Augen trauen könne.

"Ah, Master Aiden - wir haben Sie bereits erwartet."

"Danke." Aiden trat ein.

"Es ist lange her, Master Aiden."

Vergeblich versuchte Aiden in den Zügen des alten Mannes zu erkennen, ob dieser ihn verurteilte.

"Bitte lassen Sie Ihr Gepäck hier stehen. Ich bringe es nach oben, sobald Marie Ihr Zimmer fertig gemacht hat."

Also war auch die Haushälterin noch da, die ihn und seine Brüder während ihrer Kindheit mit selbstgebackenem Kuchen verwöhnt hatte - besonders nach dem Tod des Vaters. Es hieß wohl zu Recht, dass sich in kleinen Städten nie etwas änderte.

Rasch ließ Aiden den Blick durch die offene Eingangshalle gleiten. Alles war noch genau so, wie er es in Erinnerung hatte. Nur ein Bild fehlte. Ein Foto, das seine Eltern, ihn selbst mit ungefähr fünfzehn und seine beiden jüngeren Zwillingsbrüder ungefähr ein Jahr vor dem Tod ihres Vaters gezeigt hatte.

Er stellte seinen Koffer und die Laptoptasche ab und folgte dem Butler. Seine Mutter hatte den Teil des Hauses um die breite, frei geschwungene Treppe stets die Galerie genannt. Von hier aus hatte man einen ungehinderten Blick bis hinauf in die oberen zwei Stockwerke. In den Zeiten, bevor die Klimaanlage installiert worden war, war dieser freie Raum ideal gewesen, um an den schwülen Sommernachmittagen, die so typisch waren für South Carolina, ein wenig die Luft zirkulieren zu lassen. An diesem Tag hatte er den Eindruck, das Haus sei unbewohnt.

Aber irgendwo musste seine Mutter sein. Wahrscheinlich noch in ihrem alten Zimmer. Aiden wollte nicht an sie denken. An ihre Hilflosigkeit. Es war so lange her, seit er das letzte Mal ihre Stimme am Telefon gehört hatte. Unmittelbar vor ihrem Schlaganfall zwei Jahre zuvor. Nachdem ein Autounfall das Reisen für sie beschwerlich gemacht hatte, beschränkte ihr Kontakt sich darauf, dass seine Mutter ihn einmal die Woche anrief - immer wenn James das Haus verlassen hatte. Das letzte Mal hatte er die Nummer von Blackstone Manor auf dem Display seines Telefons gesehen, als sein Bruder ihm mitteilen musste, dass ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hatte. Er war eine verspätete Folge des Autounfalls gewesen. Seither hatte Schweigen geherrscht.

Erstaunt registrierte Aiden, dass Nolen die Treppe hinaufging. Das Eichengeländer glänzte im Dämmerlicht des Nachmittags, als sei es gerade erst poliert worden. Zu Besprechungen traf man sich gemeinhin in der Bibliothek seines Großvaters. Aiden war davon ausgegangen, dort auch den

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