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Somebody Perfect? Traummann mit Fehlern (Liebesroman) von White, Alica H. (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Somebody Perfect?

Gibt es die perfekte Liebe? Ausgerechnet in ihrer Hochzeitsnacht entdeckt Lisa starke Gefühle für ihren alten Sandkastenfreund Raphael. Aus der bekannten Vertrautheit entwickelt sich in dieser Nacht ein überraschend intensiver Moment, der sie fortan nicht mehr loslässt. Doch Raphael besitzt den Ruf eines unterkühlten Womanizers; er ist nicht nur außergewöhnlich schön, sondern auch hochbegabt. Ihre Wege verlaufen zwar anschließend getrennt, doch beide müssen immer wieder an diese besondere Begegnung denken. Dann erfährt Lisa, dass Raphael etwas anders tickt. Gibt es jetzt doch noch eine Chance für ihre Liebe? Der Debütroman von Alica H. White. Eine junge, ungewöhnliche Liebesgeschichte, mit Witz und Tiefgang. Nominiert für den Skoutz-Award 2017 Der Roman enthält explizite Szenen. 'Mittig der Story kommt die überraschende Wandlung. Aus den einzelnen Sichtweisen geschrieben, in der Ich Form, versteht man mehr und mehr den Tiefgang der Geschichte. Asperger Syndrom , Unfähigkeit im Ausdruck der Emotion, wird mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit umgesetzt . Im Nachhinein eine gut gelungene Geschichte mit einem tollen Epilog. Raphael ist ein hervorragender Charakter, und verständlich als auch liebevoll beschrieben.' Beate Majewski

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 198
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739649382
    Verlag: BookRix
    Größe: 535 kBytes
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Somebody Perfect?

Kapitel 1 ~ Lisa

Das ist er nun, der glücklichste Tag in meinem Leben ... Ich stehe etwas abseits des Trubels meiner Hochzeitsfeier, richte meinen Busen im eleganten Hochzeitskleid, und sehe ihn mir an. Alexander, meinen frischgebackenen Ehemann, meine Jugendliebe, mein erster und einziger Liebhaber. Wunderschöne blaue Augen, kurze, blonde Haare, selbstbewusstes Lächeln. Nicht zu vergessen, die sportliche Fußballerfigur!

Er sieht nur kurz zu mir rüber, lächelt mir zu und führt dann die angeregte Unterhaltung mit seinen Freunden fort. Na toll! Noch nicht einmal einen Tag verheiratet, und schon wird man vernachlässigt!

Wir sind ein Paar, seit wir sechzehn sind. Der beste Sportler und das Mädchen mit dem üppigsten Busen im Dorf. Für meinen Mann müssen Frauen eine ordentliche Oberweite haben. Das war damals eines seiner obersten Auswahlkriterien, hat er mir kürzlich verraten. Natürlich waren alle Mädchen im Dorf hinter ihm her, aber mich hat er geheiratet. Mich!

Viele Leute behaupten, ich bin eine Schönheit. Im Prinzip ist mir das egal, denn ich bin nicht der eitle Typ. Alex hingegen ist es wichtig, wie sich die Frau an seiner Seite präsentiert. Für ihn, und nur für ihn, habe ich deshalb extra ein Hochzeitskleid gekauft, bei dem er sichtbar den Atem angehalten hat. Figurbetont, cremefarben, trägerlos, pusht und betont es meinen Busen kolossal. Der schlichte Schnitt ist wie gemacht für meine Wespentaille.

Meine beste Freundin Johanna rauscht in ihrem roten Ballkleid auf mich zu. Sie legt kumpelhaft einen Arm um meine Schulter, zieht mich zur Seite. "Nette Party, Lisa!", raunt sie mir mit ihrer tiefen Stimme ins Ohr. "Hast du Raphael gesehen? Mein Gott, was ist das für ein heißer Feger geworden! An der Uni soll er auf jeder Studentenparty eine andere Frau abgeschleppt haben. Wie man sich erzählt, ist er auch äußerst gut bestückt. Wenn du verstehst, was ich meine. Ob er mich mal nachmessen lässt? Mein Gott! Ich hab ganz schön was intus! Das macht mich immer so hemmungslos", kichert sie. "Wo ist unser Adonis überhaupt?"

"Lass das bloß nicht deinen Kevin hören!", erwidere ich kopfschüttelnd.

Unser Hochzeitsfest findet in der Kneipe meiner Schwiegereltern statt. Ein traditionsreiches Gebäude, mit Fachwerk und zahlreichen Veranstaltungsräumen. Es liegt direkt an unserem idyllischen See, den man wunderbar mit einem Spaziergang umrunden kann. Sogar ein paar Zimmer kann man hier mieten. Meine Eltern haben sich nicht lumpen lassen und eine große traditionelle Hochzeit für das ganze Dorf ausgerichtet.

Solch eine Feier ist natürlich berauschend, im wahrsten Sinne des Wortes. Inzwischen merke ich den Alkohol ganz schön. Ein bisschen frische Luft wird da sicher Wunder wirken. Ich greife mir eine Flasche Wasser und gehe nach draußen, vor die Kneipentür. Der Lärm der Feier hallt gedämpft nach, Grillen versuchen, ihn zu übertönen. Die Augustnacht ist lau.

Ich atme einmal tief durch und genieße den Duft des beginnenden Spätsommers. Fast automatisch lasse ich den Tag Revue passieren. Und sofort erscheint die Begegnung mit Raphael vor meinem inneren Auge. Ich habe es Johanna natürlich nicht verraten, aber diese Begegnung hat mich geradezu geflasht.

Raphael war unser Nachbarskind. Dass er zur Feier gekommen ist, freut mich besonders. Wir haben uns jahrelang nicht gesehen. Er hat sich sehr verändert, sieht einfach fantastisch aus. Groß und breitschultrig stand er vor mir, einfach atemberaubend. Mit einer faszinierenden Aura, wie sie schöne und kluge Menschen oft umgibt. Mein Jugendfreund ist nämlich hochbegabt. Er hat Medizin studiert und arbeitet in der Forschung.

Ich wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen. Aber er war schon immer etwas schüchtern. Seine muskulösen Arme bescherten mir ein Kribbeln im Bauch, als er mich unbeholfen in den Arm nahm. "Glückwunsch", murmelte er lakonisch.

Ich versuchte, i

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