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Sommer im Hotel an der Alster: Drei Romane in einem Band 'Demnächst auf Wolke sieben', 'Kurz vor zwölf im Paradies', 'Das 1x1 zum großen Glück' von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Sommer im Hotel an der Alster: Drei Romane in einem Band

Liebe, Schicksal, Intrigen und Glück - die perfekte Mischung zum Mitfiebern! "Sommer im Hotel an der Alster" von Bestseller-Autor Christian Pfannenschmidt als eBook bei dotbooks. Marie kann ihr Glück kaum fassen: Mit ihrem Traummann, dem Hoteldirektor Ronaldo schwebt sie im siebten Himmel! Doch Glück und Leid liegen eng beieinander - und im Grand Hansson dreht sich das Karussell des Lebens unermüdlich weiter. Um etwas Abstand zu gewinnen, wollen sich Marie und Ronaldo eine Auszeit gönnen ... und eine neue Doppelspitze übernimmt das Ruder in dem wundervollen Hotel an der Alster: Doch können Christian und Iris, die einst ein Liebespaar waren, auch wirklich zusammenarbeiten? Oder bahnt sich da etwas an, das die Existenz des ehrwürdigen Hauses gefährden könnte? Am Ende ist nur eines gewiss: Echte Freundinnen halten zusammen ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Sommer im Hotel an der Alster", der Nachfolgeband von Christian Pfannenschmidts "Das Hotel an der Alster" versammelt erstmals die Romane "Demnächst auf Wolke sieben", "Kurz vor Zwölf im Paradies" und "Das 1x1 zum großen Glück" in einem Band - und weckt Erinnerungen an den TV-Millionenerfolg "girl friends - Freundschaft mit Herz". Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie "Girlfriends". "Die Villa am Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. "Die Albertis" und "Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen" sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe "Meine Mutter ist unmöglich" fort. Bei dotbooks erschienen Christian Pfannenschmidts Romane "Die Villa unter den Linden", "Der Klang unserer Seelen", "Die Villa am Seerosenteich" und "Das alte Bauernhaus des Glücks". Außerdem haben ihn die Charaktere der "Girlfriends"-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: "Fünf Sterne für Marie" Band 2: "Freundschaft auf den dritten Blick" Band 3: "Zehn Etagen zum Glück" Band 4: "Demnächst auf Wolke sieben" Band 5: "Kurz vor zwölf im Paradies" Band 6: "Das 1x1 zum großen Glück" Band 7: "Die kleine Pension an der Alster" Die Bände 1-3 der "Girlfriends"-Serie sind bei dotbooks auch in dem Sammelband "Das Hotel an der Alster" erschienen. Die Bände 4-6 der Serie erschienen bei dotbooks unter dem Titel "Sommer im Hotel an der Alster". Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1047
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966551045
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2261 kBytes
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Sommer im Hotel an der Alster: Drei Romane in einem Band

KAPITEL 1

Frühes Sonnenlicht, das durch die hellen Leinenvorhänge in Maries und Ronaldos Schlafzimmer sickerte. Marie hatte es durch halb geschlossene Augenlider wahrgenommen und sich entschieden, wach zu werden. Dieser Tag konnte gar nicht früh genug beginnen, so sehr freute sie sich auf ihn. Ilka sollte kommen, Freundin seit Kindertagen. Nach all den Jahren in Chile fand sie den Weg nach Hamburg zu Marie. Staunen würde sie, wie groß das Kind geworden war.

Der Wecker auf dem kleinen Glastisch neben ihrem Bett stand auf sechs Uhr, eine halbe Stunde Zeit blieb, bis er klingeln würde. Marie drehte sich zu ihrem Mann um, der noch schlief, auf dem Bauch liegend und den Kopf in das Kissen gewühlt, nur die dunklen Locken waren zu sehen und feine weiße Fäden darin. Ronaldo bewegte sich unruhig, als Marie die Beine aus dem Bett schwang. "Es ist noch so früh", grummelte er aus den Kissen.

"Schlaf doch noch ein halbes Stündchen", sagte Marie, die dabei war, ihren Morgenmantel überzuziehen.

"Der Tag wird aufregend genug", antwortete Ronaldo und atmete schon wieder mit den tiefen Zügen eines Schlafenden.

Marie band den Gürtel ihres seidenen Mantels zu einer großen Schleife und fühlte sich gut und schön und eins mit diesem Leben, als sie über den Flur ging und die Tür zum Kinderzimmer leise öffnete. Sie blieb stehen und sah zu dem Bett hinüber, in dem Vivien schlief. Maries Blick wanderte hoch zu dem dicken Stern aus Filz, der dort hing und eine Spieluhr barg, deren Lied sie beide liebten. Er wanderte weiter zu der Hängematte voller Stofftiere und kam bei der Werkbank an, die ein wenig befremdlich wirkte in dem zarten Traum eines Zimmers für eine fünfjährige Prinzessin. Jedes Teil hier hatte Marie mit ausgesucht, doch sie konnte sich noch immer in diesen Anblick versenken, als sähe sie die kleine heile Welt zum ersten Mal, so wie sie immer wieder aufs Neue das ungeheure Glücksgefühl empfand, dass dieses Kind zu ihr gehörte und zu Ronaldo. Sie trat an das Bett und guckte in das Gesichtchen, und da schlug Vivien die Augen auf und grinste.

"Mima, ich schlafe gar nicht", sagte sie.

"Ja, guten Morgen, mein kleiner Schatz."

Marie setzte sich auf die Bettkante. Vivien schoss hoch und schlang die Arme um Marie und gab ihr einen Kuss.

"Hast du gut geschlafen?", fragte Marie.

"Ich hab geträumt, dass wir mit Ilka den Containerhafen besichtigen", sagte Vivien.

"Na, das ist aber ein romantischer Traum", sagte Marie und stand auf. "Ich mach mich mal fertig. Du kannst noch im Bett bleiben. Ich rufe dich dann." Doch Vivien war schon aus dem Bett gesprungen und lief zur Werkbank.

"Ich hab für Ilka noch einen Anhänger gemacht", rief sie und hielt ein Stück bunt bemaltes Holz mit einem Loch am oberen Ende in die Höhe. "Kann man ein Lederband durchziehen."

"Da wird sie sich aber freuen", sagte Marie.

"Wann kommt sie?", fragte Vivien die häufigst gestellte Frage der letzten vierundzwanzig Stunden.

"Heute Mittag, Schatz."

"Darf ich mit zum Flughafen?"

"Geh du lieber in den Kindergarten", sagte Marie und ging aus dem Zimmer.

Vivien blickte ihr vergnügt hinterher. Sie dachte gar nicht daran, sich den Flughafen entgehen zu lassen.

Der enge Rock ihres neuen Leinenkostüms war einer für die ganz kleinen Schritte, stellte Marie fest, als sie die Treppe zur Gästewohnung hinunterstieg. Na ja, ihre Mutter mäkelte seit vierzig Jahren daran herum, dass Marie beim Gehen viel zu weit ausholte. Ihr sollte sie das Kostüm unbedingt vorführen.

Unten in der Wohnung war längst alles bereit für Ilka. Auf Rosen gebettet, dachte Marie, während sie über die Decke des Bettes strich, in deren Stoff blassrote Blüten gewebt waren. Auf dem Nachttisch lag ein Blatt Papier, das Vivien hingelegt hatte. Eine Vase mit duftenden Freilandrosen stand daneben und ein silberner Rahmen mit einer Fotografie, auf der eine lachende Marie sich an Ilka

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