text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Sommerblumenträume Roman von Capella, Ana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.11.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Sommerblumenträume

Erfrischend wie ein Cocktail und romantisch wie ein Dinner am Strand: Die Liebeskomödie "Sommerblumenträume" von Ana Capella als eBook bei dotbooks. Die Liebe fällt wohin sie will ... Die Fotografin Leah braucht dringend eine Auszeit: Neue kreative Energie muss her ... und was bietet sich dafür besser an als ein Urlaub an den sonnigen Stränden Spaniens? Kurzerhand quartiert Leah sich dort bei ihrer Schwester Anna ein. Sie ist bereit, sich ins Abenteuer zu stürzen! Doch ein romantischer Flirt droht schnell, im Chaos zu enden - könnte es sein, dass Leahs Verehrer ausgerechnet der Mann ist, den ihre Schwester schon lange heimlich liebt? Und dann gibt es da auch noch den Fotografen Joel, der Leah eigentlich nur helfen will, wieder Inspirationen für ihren Job zu finden. Eine rein berufliche Verbindung, versteht sich. Aber warum, verdammt noch mal, lässt auch er ihr Herz bei jeder Begegnung schneller schlagen? Zwei Schwestern, zwei Männer und ein Sommer voller Möglichkeiten: Genießen Sie diese zauberhafte Liebeskomödie! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die romantische Komödie "Sommerblumenträume" von Ana Capella. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ana Capella ist das Pseudonym einer 1963 geborenen Autorin. Nach ihrem Studienabschluss in Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Französisch wanderte sie nach Spanien aus, wo sich auch heute noch mit ihrem französischen Partner und ihren vier Kindern lebt. Unter ihrem zweiten Pseudonym Lea Korte veröffentlichte die Autorin bereits zahlreiche historische Romane, in denen sich die reiche Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat widerspiegeln. Bei dotbooks veröffentlicht die Autorin "Sommerkuss und Meeresglitzern", "Sommerregenküsse", "Sommerblumenträume" und "Sommerduft und Strandgeflüster".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 02.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243859
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Pavillon
    Größe: 1565 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Sommerblumenträume

Kapitel 1

Müde wischte sich Leah eine Strähne ihres langen dunkelblonden Haars aus dem Gesicht und suchte mit brennenden Augen die kalkweißen Häuserwände nach einem Straßenschild ab. Als die Autos hinter ihr ein Hupkonzert anstimmten, gab sie notgedrungen Gas und lenkte ihren Jaguar weiter durch die engen, holprigen Gassen der Altstadt von Sitges. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als endlich zum Haus ihrer Schwester zu gelangen. Aussteigen. Sich strecken. Etwas trinken. Sich duschen. Und schlafen. Schlafen vor allen Dingen.

Seit dem frühen Nachmittag des gestrigen Tages saß Leah nun schon hinterm Steuer. Inzwischen war ihr klar, dass es eine Schnapsidee gewesen war, die beinahe 1500 Kilometer von Wiesbaden bis Nordspanien durchzufahren. Und dann noch nach so einer Nacht! Bis sechs Uhr früh hatte sie bei Julius Kahn, einem ihrer Hauptauftraggeber, Silvester gefeiert. Nicht, dass das Fest so unterhaltsam gewesen wäre, aber sehen und gesehen werden war nun einmal ein Muss in ihrem Gewerbe, und das schon gleich zweimal, wenn man sich - wie sie - für ein Jahr aus dem Geschäft zurückziehen wollte, um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen: ein Jahr ohne Verpflichtungen, ohne Termindruck, ohne Stress. Ein Buch über Katalonien wollte sie in dieser Zeit machen, endlich einmal Fotografien, die nicht nur zum schnellen Konsum gedacht waren. Sie hatte sich vorgenommen, in aller Ruhe zu arbeiten, mit Muße - und Genuss. Es würde eine völlig neue Erfahrung werden, nach all dem Rummel, den sie gewöhnlich um sich hatte. Einen Verleger für ihr Buch hatte sie auch schon gefunden, und es war nicht einmal schwierig gewesen: Schließlich war sie Leah Liebig, die LL, ein Markenzeichen. Es gab nicht viele Fotografen in Deutschland, die so bekannt waren wie sie. Und schon gar nicht viele Fotografinnen.

Trotzdem: ein letztes "Hier bin ich, seht ihr mich auch alle?!" hatte sie an Silvester noch inszenieren müssen. Und dann, nach wenigen Stunden Schlaf, war sie aufgebrochen. Wenn sie einmal loslegte, musste sie weitermachen, bis sie am Ziel war, so war sie eben. Die harte Schule ihrer Mutter hatte sie geprägt. In allem. Sonst wäre sie nie die LL geworden. Und sonst hätte sie dieses Jahr auch nicht so bitter nötig gehabt.

Carrer Àngel Vidal , las Leah und wurde für den Augenblick wieder wacher. Ein Straßenschild! Unfassbar. So gab es hier also doch welche! Sie verlangsamte das Tempo, nahm den Stadtplan vom Beifahrersitz, den Anna ihr schon vor Monaten geschickt hatte, und suchte darauf den Namen der Straße, doch sogleich fing es hinter ihr wieder zu hupen an. "Ja, ja, ja!", schimpfte Leah und fuhr widerwillig weiter. Als sie nach etlichen Abzweigungen und einer Vollbremsung für einen knochendürren, filzigen Kater endlich eine Garageneinfahrt fand, in der sie halten konnte, hatte sie längst wieder die Orientierung verloren. Ärgerlich klatschte sie die Karte auf den Sitz neben sich und starrte auf das Garagentor.

Leah war bei Regen und Glatteis in Deutschland losgefahren. Hier in Sitges aber thronte die Sonne über der Stadt und das an diesem Wintertag auch für die hiesigen Verhältnisse mit beachtlicher Kraft. Da ihr Parkplatz in der prallen Sonne lag, wurde es Leah schnell zu heiß. Ihre schwarze Armanijeans brannte ihr auf den Beinen, und ihr ebenfalls schwarzer Rollkragenpullover aus feinster Kaschmirwolle kam ihr mit einem Mal wie eine Zwangsjacke vor. Leah schob die Ärmel hoch, schlug den Rollkragen um, bis er kaum noch höher als ein Schildkrötkragen war, ließ die Fenster hochfahren und schaltete die Klimaanlage ein. Noch ehe sie ihren Wagen zurück auf die Straße gesetzt hatte, spürte sie die angenehm kühle Luft und entspannte sich. "Ich werde einfach einen Passanten nach dem Weg fragen", nahm sie sich vor und trat, von neuem Mut erfüllt, aufs Gaspedal.

Sie fuhr straßauf, straßab, doch die Passanten, die eben noch zuhauf auf den engen, zur Straße hin seltsam abschüssigen

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen