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Sommerwind in Irland - oder: Zwischen dir und mir der Himmel Roman von Deegan, Denise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
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Sommerwind in Irland - oder: Zwischen dir und mir der Himmel

Kann Liebe wirklich alles überwinden? Der berührende Schicksalsroman »Sommerwind in Irland« von Denise Deegan jetzt als eBook bei dotbooks. Wenn ein zarter Sonnenstrahl durch stürmische Gewitterwolken dringt ... Louisa hat alles, was sie sich nur wünschen kann: ihr Freund Rory trägt sie auf Händen und ihr Blumenladen in Dublin ist für viele ein kleiner Ort des Glücks. Doch ein einziger Moment droht, alles zu verändern: Rory ist als Notfallarzt zur falschen Zeit am falschen Ort - und infiziert sich mit einer todbringenden Krankheit. Doch auch in ihren dunkelsten Stunden gibt Louisa die Hoffnung niemals auf ... und ihre Liebe scheint tatsächlich stärker zu sein als alles andere. Immer mehr beginnt Louisa jedoch zu begreifen, dass Rory nicht mehr derselbe ist, dass nichts wieder sein kann wie zuvor. Oder müssen ihre alten Träume erst zerbrochen werden, um aus tausend Scherben zusammengefügt heller zu erstrahlen als je zuvor? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der bewegende Liebesroman »Sommerwind in Irland« der irischen Bestseller-Autorin Denise Deegan - auch bekannt unter dem Titel »Eine Blume für Louise«. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Denise Deegan wurde 1952 in London geboren und arbeitete unter anderem als Krankenschwester, Porzellan-Restaurateurin und College-Dozentin. Heute schreibt sie Romane, für die sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, und die unter ihrem Pseudonym Aimee Alexander Bestsellerstatus erlangten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dublin, wo sie regelmäßig von Sonnenschein und einem Leben ohne Kochen träumt. Mehr über die Autorin erfahren Sie auf ihrer englischsprachigen Website: www.denisedeegan.com Bei dotbooks veröffentlichte Denise Deegan ihre bewegenden Liebesromane »Sommerwind in Irland«, »Der Klang unserer Träume« und »Der Himmel über Irland«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 01.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487233
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 4403 kBytes
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Sommerwind in Irland - oder: Zwischen dir und mir der Himmel

Kapitel 1

SCHLITTERND BRINGT RORY seinen Alfa Romeo vor der Kirche zum Stehen.

»Könntest du parken, Lou?«, fragt er seine Freundin. »Es hat bestimmt schon angefangen.«

»Mach ich, geh nur«, sagt sie und rutscht auf den Fahrersitz hinüber.

Mit wehendem Mantel rennt er auf die Kirchentür zu. Wieder sieht er auf die Uhr. Zwanzig Minuten zu spät. Er könnte gänzlich unbemerkt zur Hintertür hineinschlüpfen - wenn er nicht einer der Paten wäre. Er ist ein Teil der Zeremonie, er wird gebraucht. Völlig überraschend hat seine Schwester ihm dieses Amt angetragen, und schon jetzt versagt er. Er greift nach der Klinke und sagt sich, schließlich sei man hier in Irland, wo alles später anfängt. Es wird schon okay sein.

Doch als er eintritt, merkt er, dass es nicht okay ist.

Die Gemeinde sitzt bereits, und der Priester steht am Altar. Schnell lässt Rory den Blick schweifen. Es scheint sich nicht nur um eine Taufe zu handeln. Wo ist denn seine Schwester? Wo ist Siofra? Der hintere Teil der Kirche ist leer. Er geht den Gang entlang, seine Augen suchen in der Menge. Endlich entdeckt er den bekannten Hinterkopf mit dem dichten weißen Haar, drahtig und kurz geschnitten, wie um es zu zähmen. Sofort fühlt Rory sich angespannt - wie immer in Gegenwart seines Vaters. Der war natürlich pünktlich, denkt Rory. Wahrscheinlich sogar zwanzig Minuten zu früh.

Unmittelbar vor ihm, in der ersten Bankreihe, entdeckt er Siofra. Neben ihr Tony, ihr Mann. Musste es denn wirklich sein, dass sie direkt vor dem Altar sitzen?

Mit gesenktem Kopf, um möglichst nicht aufzufallen (vergebliche Hoffnung bei seiner Größe), geht Rory den Gang entlang.

Alle Köpfe drehen sich nach ihm um, doch zu spät, denn schon hat er die erste Bank erreicht.

Siofra, die merklich erleichtert scheint, rückt näher.

»Tut mir leid«, flüstert er. Er hebt die Hand und begrüßt Tony, der neben Siofra sitzt. Sein Schwager hält Daisy, das Baby, im Arm. Rory beugt sich hinüber, um die Kleine zu sehen. Sie mag zwar sein Patenkind sein, aber sie ist ihm fremd. Das letzte Mal hat er sie vor drei Monaten gesehen, gleich nach ihrer Geburt, als er zum Pflichtbesuch in der Klinik war. Sie ist ganz niedlich - wie Babys halt so sind. Rory lächelt seinem Neffen Alex zu, der sehr gewachsen ist, seit er ihn das letzte Mal sah. Er muss jetzt wie ah - zwei, drei Jahre sein? Nein, drei. Ganz bestimmt. Blondgelockt und blauäugig, in seinem dunkelblauen Rundhalspulli, dem weißen Hemd und dem gestreiften Schal sieht er aus wie eine Mischung aus Harvard-Student und Weihnachtsengel. Neben ihm sitzt Orla, Rorys Schwägerin. Da sie auch in der ersten Reihe Platz genommen hat, vermutet Rory, dass sie ebenfalls Patin ist. Er ist überrascht. Siofra und Orla waren schon immer gute Freundinnen, aber dürfte das nicht schwierig werden? Zumindest für ihn ist es schwierig. Seit Orla und sein Bruder Owen sich vor anderthalb Jahren getrennt haben, hat er nichts unternommen, um mit ihr in Verbindung zu bleiben. Dabei standen sie sich einmal ziemlich nahe.

Er ist überrascht, als Orla zu ihm herübersieht. Wie zur Antwort hebt er entschuldigend die Hand. Ihr Lächeln ist warm, als habe sich zwischen ihnen nichts verändert. Schuldbewusst wendet Rory seine Aufmerksamkeit dem Altar zu. Der Priester hat ein Kindergesicht und langes Haar und trägt Jesuslatschen. Ein gestrickter Schal in bunten Rastafarben hängt ihm über die Schultern, eine wohltuende Abwechslung von der üblichen priesterlichen Gewandung. Rory kann sich denken, was sein konservativer Vater davon hält, und gerade deshalb ist ihm der Geistliche sofort sympathisch. Seine Gedanken wandern zu Louise, die hoffentlich inzwischen einen Parkplatz gefunden hat und irgendwo hinter ihm sitzt. Er würde sich gern umdrehen und nachsehen, aber er weiß, dass sein Vater hinter ihm sitzt und ohnehin schon wütend über seine Verspätung ist - weil er damit die Messe g

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