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Songs of our past Roman von Crown, Emily (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2019
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Songs of our past

Man sagt, ein einziges Lied kann dein Leben ändern - würdest du es hören wollen? Eine Rockstar-Romance für alle Fans von Kylie Scott und S.C. Stephens Zwölf Songs, zwölf Erinnerungen, zwölf Liebeserklärungen Vor drei Jahren musste Carrie Abernathy Knall auf Fall fort aus ihrer Wahlheimat Seattle - und damit auch fort von Evan, dem Sänger der Broken Sons. Nun ist sie zurück in ihrer Stadt, lässt sich durch die Straßen treiben und gerät zufällig auf ein Konzert der Broken Sons - und schon das erste Lied katapultiert Carrie zurück in ihre gemeinsame Zeit mit Evan. Und mit jedem Song kommen mehr Erinnerungen zurück - von Küssen und Konflikten, von traumhaften Momenten und von dem Liebeskummer, der Carrie nicht mehr verlassen hat, seit sie Evan verlassen hat...

Emily Crown macht derzeit ein duales Studium im Bereich BWL Food Management und lebt in Leipzig. Neben betriebswirtschaftlichen Vorgängen brennt sie aber vor allem für ihre Leidenschaft das Schreiben. Sie schreibt über vergangene Zeiten, zukünftige Schreckensszenarien oder die ganz große Liebe. Wenn also nicht gerade Häuser in Flammen aufgehen, sprühen die Funken zwischen den Charakteren - und manchmal auch beides.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 05.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492985512
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 5649 kBytes
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Songs of our past

Kapitel 1

Carrie

Zurückkehren.

Ein Wort. Zwölf Buchstaben. Unendlich viele Gefühle. Unendlich viele Möglichkeiten.

Heute war es so weit, heute kehrte ich zurück. In eine Stadt, nach der ich mich schon so lange gesehnt hatte. Als ich meinen Fuß auf den Boden des Flughafens stellte, fühlte es sich beinahe so an, wie nach Hause zu kommen.

Für den Bruchteil einer Sekunde schloss ich die Augen, erlaubte mir, den Geruch der Stadt tief einzuatmen, erlaubte mir zurückzukehren.

Als ich die Lider wieder öffnete und sich die Sonne langsam in den Himmel kämpfte, lächelte ich. Es war, als wäre ich nie fort gewesen.

Ich kämpfte mich durch die Menschenmenge und lief zum Rollband, um meine Koffer zu holen. Zwei Koffer. Das war alles. Mein gesamtes Hab und Gut hatte ich in diese zwei Koffer gequetscht. War es nicht erstaunlich, wie wenig man wirklich brauchte?

Ich sah meinen Namen bereits, da hatte ich die Ankunftshalle noch nicht einmal verlassen. In weißen großen Lettern war er auf schwarze Pappe gedruckt. Mir entglitt ein Seufzen. Wäre das denn nicht auch diskreter gegangen?

Eilig zog ich meine große Sonnenbrille aus dem Etui und ließ sie mir unauffällig ins Gesicht gleiten. Ich gab dem Chauffeur ein schnelles Zeichen, bevor ich die restlichen Meter zwischen uns überbrückte.

»Hallo.« Ich schenkte ihm ein knappes Lächeln.

»Willkommen in Seattle, Ms. Abernathy. Wir freuen uns wie verrückt, Sie hier begrüßen zu dürfen«, erklärte er mit brummiger Stimme.

Kurz starrte ich auf meinen Koffer, dann sah ich auf und konnte nicht anders, als zu lächeln. Diesmal aufrichtig. »Danke«, sagte ich, wobei mein Blick über die feingliedrige Uhr an meinem Handgelenk flog. »Wir müssen los!«, verkündete ich, bevor ich mir meine übergroße Strickjacke vor dem Körper zusammenzog und in Richtung Ausgang davoneilte. Schnellen Schrittes durchlief ich die große Halle, dabei ließ ich den Blick stetig herumschweifen. Ich hasste es, wenn ich nicht wusste, wo sich die Reporter versteckten.

»Kommen Sie, hier entlang!«

Japsend eilte der Chauffeur an mir vorbei in Richtung Schiebetür. Erst jetzt fiel mir auf, wie klein er war. Seine Beine waren kurz, und wenn ich einen großen Schritt machte, machte er drei kleine. Kein Wunder, dass er nach nur wenigen Metern aus der Puste war. Wir hatten die Glasfronten kaum passiert, da blitzte es bereits. Automatisch hob ich die Hand - als würde das irgendetwas bringen -, bevor ich ihm folgte.

Fragen prasselten auf mich ein wie die Tropfen eines heftigen Regenschauers.

»Wie lange bleiben Sie in Seattle?«

»Was ist der Grund, dass Sie wieder hier sind?«

»Nehmen Sie an dem Kunstprojekt von Fernando teil?«

Kommentarlos lief ich an den Journalisten vorbei, dann schwang ich mich in den schwarzen Chevrolet und zog, so schnell ich konnte, die Tür hinter mir zu. Sofort umhüllte mich der vertraut herbe Geruch von Leder. Ich sog ihn tief ein.

»Die sind ja wie die Geier!«, bemerkte der Chauffeur, als er sich hinters Lenkrad schob.

Einen Moment betrachtete ich die kahle Stelle auf seinem Hinterkopf, bevor ich beschloss, dass ich ihn Louis nennen würde. Mit seinem rundlichen Körperbau und den kurzen Beinen erinnerte er mich irgendwie an den Louis aus meiner früheren Nachbarschaft. Louis hatte Croissants und Schokolade geliebt, und wenn wir »Fange mich!« gespielt hatten, hatte er ebenso kleine Schritte gemacht wie der Mann, der nun dort hinterm Steuer saß. Ich lächelte.

Als er den Motor startete, wandte ich den Blick ab, legte meinen Kopf an die Lehne und schloss die Augen.

»Sind Sie das erste Mal in Seattle?«

»Nein. Es ist bereits mein zweites Mal.«

Ich blickte auf meine Tasche, in der mein Skizzenbuch schlummerte. Seit drei Jahren hatte ich es nicht mehr angerührt, und trotzdem trug ich es täglich mit mir herum. In einem früheren Leben hatte ich jeden Tag etwas hinein

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