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Special Force One 02 Unter Feuer von Parrish, Michael J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Special Force One 02

Alarm! Alarm für das Alpha-Team der Special Force One! Gerade mal zwei Tage Ausbildungs-Camp haben sie hinter sich und schon sollen sie eine junge Frau aus der Gewalt von afrikanischen Rebellen befreien. Die SFO-Kämpfer sind bereit alles zu geben. Mitten im Feuer der kampferprobten gegnerischen Söldner müssen sie plötzlich erkennen, dass es noch mächtigere Feinde gibt - unsichtbare Feinde, die sich heimtückisch gegen sie verschworen haben ... Special Force One - Die Antwort der Vereinten Nationen auf den Terror der heutigen Zeit. Ein Spezialkommando, allein zu dem Zweck geschaffen, korrupte Staaten, Flugzeugentführer, Attentäter und Massenmörder zu bekämpfen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732524280
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1602 kBytes
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Special Force One 02

Unter Feuer

Büro des militärischen Attachés

United Nations Headquarters, New York

Freitag 1738 ET

"... befinden sich unsere Leute in diesem Augenblick auf dem Weg zum Einsatzort. Ich habe einige alte Verbindungen spielen lassen. Ein US-Flugzeugträger, der gegenwärtig vor dem Horn von Afrika kreuzt, wird ihnen als Zwischenlandestation dienen. Von dort geht es weiter ins mulawesische Bergland. Dank der Informationen, die uns das New Yorker FBI übermittelt hat, wissen wir sehr genau, wo sich die Entführer mit der Geisel aufhalten."

"Hm." Heinrich von Schrader machte ein nachdenkliches Gesicht. Die Züge des Deutschen, der zum militärischen Attaché der neu gegründeten Spezialeinheit bestellt worden war und als Bindeglied zwischen Militär und UN-Generalsekretär fungierte, furchten sich sorgenvoll.

"Ich weiß nicht, General", sagte er in seinem gestochenen Englisch, jedes einzelne Wort betonend. "Offen gestanden habe ich kein sehr gutes Gefühl dabei."

"Weshalb nicht, Sir?" Winston Connick, Brigadegeneral der US-Streitkräfte und oberster Befehlshaber der neuen Einheit unter UN-Kommando, hob die Brauen.

"Es läuft alles nach Plan. Die zivilen Behörden haben die Vorarbeit geleistet. Außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs sind dem FBI die Hände gebunden. Das bedeutet, dass andere Leute ran müssen - Spezialisten, die unter dem Siegel und mit der Legitimierung der Vereinten Nationen arbeiten. So war es vorgesehen, oder nicht?"

"Sicher, ich weiß. Nicht nur Sie haben die SFO-Doktrin verfasst, General. Ich bin auch dabei gewesen. Aber ich frage mich, ob es nicht noch zu früh ist für einen Einsatz wie diesen. Die Leute von Special Force One hatten gerade einen Tag Zeit, sich kennen zu lernen - und nun schicken wir sie schon in ihren ersten Einsatz. Ist das fair?"

"Der Krieg ist niemals fair, Sir. Eine junge amerikanische Staatsbürgerin wurde von diesen verdammten Rebellen entführt, nur darum geht es. Wie unsere Leute darüber denken, kann Ihnen gleichgültig sein. Es sind Soldaten, Sir. Das bedeutet, dass sie ihre Pflicht tun werden, ganz egal, wie groß die Widerstände sein mögen."

Von Schrader blies durch die Nase. Connick kannte den Deutschen inzwischen gut genug, um zu wissen, dass er das immer dann tat, wenn er nervös wurde.

"Aber hätten die Mitglieder der Gruppe sich nicht noch besser kennen lernen müssen?", fragte er. "Muss eine Spezialeinheit, wie sie uns vorschwebt, nicht bestens aufeinander eingespielt sein?"

"Allerdings, Sir, und ich kann Ihnen versichern, dass das hier der Fall ist. Die Männer und Frauen von Special Force One mögen nicht lange Zeit gehabt haben, den Einsatz zu trainieren, aber sie alle sind Spezialisten ihres Fachs, zählen zu den jeweils besten ihres Landes. Colonel Davidges Leute werden den Job erledigen, davon bin ich überzeugt - sonst hätte ich sie nicht auf diese Mission geschickt. Vergessen Sie nicht, dass ich für diese Männer und Frauen die Verantwortung trage. Auch mir ist an ihrer sicheren Rückkehr gelegen."

Die letzten Worte hatten vorwurfsvoll geklungen, und sie verfehlten ihre Wirkung auf von Schrader nicht.

"Schon gut, General", wiegelte der Attaché ab, "ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Ich möchte nur ganz sichergehen, dass bei dieser Sache nichts schief läuft. Sie wissen, dass es alles andere als einfach war, den Sicherheitsrat dazu zu bringen, die SFO-Doktrin zu verabschieden. Nicht wenige Regierungen, die im Sicherheitsrat repräsentiert werden, sind noch immer skeptisch. Wenn gleich der erste Einsatz in einem Fiasko endet, werden jene, die sich bislang neutral verhalten haben, rasch zu Gegnern des Projekts werden."

"Dazu wird es nicht kommen", war Connick überzeugt. "Und jetzt entschuldigen Sie mich, Sir. Ich muss zurück in mein Büro - Colonel Davidge wollte sich vom Flugzeugträger aus melden."

"Na

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