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Special Force One 08 Schatten der Vergangenheit von Parrish, Michael J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Special Force One 08

Die Hinweise verdichten sich, die Tatsachen treten immer deutlicher zutage: Ein Spion hat das NATO-Hauptquartier in Brüssel unterwandert! Mark Harrer, Leutnant der SFO, nimmt den Auftrag an, und obwohl er nicht für solche Einsätze ausgebildet ist, betritt er die Höhle des Löwen. Als vermeintlicher Überläufer begibt er sich in die Hände des Feindes - doch seine Tarnung hält nicht lange an ... Special Force One - Die Antwort der Vereinten Nationen auf den Terror der heutigen Zeit. Ein Spezialkommando, allein zu dem Zweck geschaffen, korrupte Staaten, Flugzeugentführer, Attentäter und Massenmörder zu bekämpfen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732524341
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1397 kBytes
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Special Force One 08

Schatten der Vergangenheit

Anatolien, Türkei

0516 OZ

Die beiden Schatten, die reglos im Schutz des baufälligen Hauses gekauert hatten, sprangen auf und setzten sich in Bewegung. Im Laufschritt überquerten sie die freie Fläche und eilten zu dem Gebäude, das ihnen am nächsten stand.

Es war ein altes Lagerhaus aus rostigem Wellblech. Das Tor stand halb offen, und die beiden Gestalten zögerten keinen Augenblick und huschten hinein.

Mark Harrer und Alfredo Caruso waren ein eingespieltes Team. Nicht nur, dass sie beide zu Special Force One gehörten und schon einige Missionen zusammen absolviert hatten - sie waren auch die besten Freunde.

Es gab immer wieder Leute, die behaupteten, dass es nicht gut war, beim Militär zu enge Freundschaften einzugehen, weil man im Zweifelsfall das Missionsziel über Tod oder Leben des Kameraden zu stellen hatte.

Mark Harrer war jedoch nicht dieser Ansicht.

Wenn man im Einsatz war und jeder Atemzug der letzte sein konnte, tat es verdammt gut, jemanden bei sich zu wissen, der einem im Ernstfall den Rücken frei hielt. Anders wäre dieser Job, der oft genug die Hölle war, nicht zu machen gewesen.

Sich eng an der Wand aus Wellblech haltend, huschten die beiden SFO-Kämpfer durch die geräumige Halle, die weder ein Fundament noch einen festen Boden besaß. Das Ding war nur Tarnung. Sein einziger Zweck war es, den Eingang des Bunkers, der sich ein Stück voraus im Halbdunkel abzeichnete, vor neugierigen Blicken zu schützen - ein Relikt aus dem letzten Krieg, das in letzter Zeit wieder regen Besuch zu verzeichnen hatte.

Der Eingang war nicht bewacht, genau wie Leblanc gesagt hatte. Mark warf einen Blick auf die Leuchtziffern seiner Uhr. Ihr Zeitfenster betrug exakt viereinhalb Minuten. Zwei davon waren bereits verstrichen.

"Schnell", zischte er Caruso zu.

Sich gegenseitig sichernd, lösten sich die beiden aus dem Schatten der Wand und rannten zum Bunkereingang, der wenig mehr war als ein klobiger Betonklotz, auf dessen Vorderseite eine dunkle Öffnung klaffte.

Bemüht, mit ihren Kampfstiefeln kein unnötiges Geräusch zu verursachen, passierten die beiden SFO-Kämpfer den Eingang, liefen einige Augenblicke lang durch vollständige Dunkelheit, bis sie eine Lichtschleuse aus dicken schwarzen Stoffbahnen passierten.

Auf der anderen Seite empfing sie greller Schein, der von an der Decke montierten Neonröhren stammte. Instinktiv zuckten die beiden zurück und brauchten einen Moment, um ihre Augen an die geänderten Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Dann ein prüfender Blick - der Gang aus nacktem, kahlem Beton war menschenleer.

Die Maschinenpistolen vom Typ MP7 im Anschlag, traten Mark und Caruso hinaus ins grelle Licht. Ihre Waffen gehörten zur Standardausrüstung von Special Force One und hatten sich inzwischen in vielen Einsätzen bewährt. Von der renommierten Waffenschmiede Heckler & Koch gefertigt, gehörte die MP7 zur Kategorie der "Personal Defence Weapons", der persönlichen Verteidigungswaffen im neuen Kaliber 4,6 mm x 30, und galt längst als eine perfekte Drei-in-eins-Lösung. Die MP7 hatte nämlich die Feuerkraft einer Maschinenpistole und die Reichweite eines Sturmgewehrs; auf kurze Entfernungen konnte sie zudem wie eine Pistole eingesetzt werden. Im Handling glich die MP7 einer Waffe des Kalibers.22 long rifle, was 5,56 mm entsprach. Mit der enormen Kadenz von 950 Schuss pro Minute lag die Dienstwaffe der Special Force One auch bei Dauerfeuer ruhig in der Hand, weil die moderne Munition nur einen geringen Rückstoßimpuls verursachte.

Draußen hatten den beiden Männern die Kampfanzüge im Wüstentarnmuster den denkbar besten Sichtschutz geboten - hier drinnen fielen sie damit auf wie bunte Hunde. Sie mussten eben schnell sein und durften sich nicht erwischen lassen.

"Okay", meldete Mark flüsternd in das Mikrofon des Interlink. "Werfer, hier Sch

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