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Special Force One 11 Einsatz hinter Klostermauern von Clement, Roger (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Special Force One 11

In Kandhastan herrscht seit zehn Jahren Bürgerkrieg. Blutige Kämpfe erschüttern das Land am Himalaya, in dem das Terrorregime des General Zhandar für Angst und Schrecken sorgt. Ausgerechnet hier baut Diego Alvarez, der berüchtigte Drogenhai und alte Bekannte, eine Start- und Landebahn für Drogenflugzeuge. Wenn seine Pläne aufgehen, wird die Welt mit billigen Drogen geradezu überschwemmt werden. Die SFO macht sich auf einen harten Kampf gefasst, denn die Verbrecher werden alles daran setzen, ihr Ziel zu erreichen ... Special Force One - Die Antwort der Vereinten Nationen auf den Terror der heutigen Zeit. Ein Spezialkommando, allein zu dem Zweck geschaffen, korrupte Staaten, Flugzeugentführer, Attentäter und Massenmörder zu bekämpfen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732524372
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1656 kBytes
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Special Force One 11

Einsatz hinter Klostermauern

Republik Kandhastan, Hauptstadt Trumbha, 1503 OZ

Der junge Mann rannte um sein Leben. Während die Bomben einschlugen und die automatischen Waffen der Rebellenflugzeuge hämmerten, lief er wie ein Hase durch die engen Gassen der Hauptstadt.

Es erschien selbstmörderisch, sich mitten im Luftangriff auf die Straße zu wagen. Die Bewohner der Hauptstadt verfügten über gute und tiefe Luftschutzkeller. Während der inzwischen fast zehn Jahre Bürgerkrieg hatten sie genügend Zeit gehabt, in das harte Gestein unter ihren Häusern tiefe Tunnel und Keller zu schlagen.

Aber der junge Mann konnte nicht warten, bis die Attacke vorbei war. Das, was er gerade erfahren hatte, duldete keinen Aufschub. Er musste die Nachricht sofort loswerden.

Eine Bombe schlug in der Nähe ein. Es gab eine ohrenbetäubende Explosion. Der junge Mann wurde durch die Luft geschleudert wie eine Puppe. Er schlug mit Kopf und Oberkörper auf den ungepflasterten Boden. Für einen Moment raubte ihm der Schmerz beinahe das Bewusstsein. Er blieb flach auf dem Boden liegen. Dadurch wurde wahrscheinlich sein Leben gerettet. Denn im nächsten Moment jagte eine Garbe Leuchtspurgeschosse in die Hauswand hinter ihm.

Der junge Mann konnte nur unter Schmerzen atmen. Seine linke Brusthälfte tat höllisch weh. Mehrere Rippen schienen gebrochen oder zumindest angebrochen zu sein.

An vielen Stellen in der Stadt brannte es. Er hörte die Rufe und Schreie seiner Mitbürger, er schmeckte den Staub von zerborstenen Steinen auf den Lippen. Nach einigen Minuten schüttelte er die Benommenheit ab. Seine Willenskraft half ihm, langsam wieder auf die Beine zu kommen.

Er hieß Ali Dandhar, aber dieser Name war genauso gut oder schlecht wie jeder andere. Auf jeden Fall war er falsch. Ali Dandhar unterschied sich äußerlich in nichts von anderen Bewohnern Kandhastans. Seinen Bart trug er lang, gekleidet war er traditionell in einen Tuchmantel, weite Hosen, Schaftstiefel und eine Lammfellmütze.

Eine ungewöhnliche Tracht für jemanden, der in Chicago als Sohn pakistanischer Eltern aufgewachsen war. Aber nun lebte Ali Dandhar bereits zwei Jahre in der Hauptstadt des Bürgerkriegslandes Kandhastan. Seine Mitbürger glaubten, er sei ein Flüchtling aus den Bergen.

Der junge Mann konnte sich trotz seiner Verletzungen auf den Beinen halten. Ali Dandhar steuerte das Haus an, in dem er seiner wahren Tätigkeit nachging. Er hatte etwas in Erfahrung gebracht, das er dringend nach Langley, Virginia, übermitteln wollte.

Ins Hauptquartier der CIA.

Republik Kandhastan, Region Transkandhanien, 1611 OZ

Ewiger Schnee bedeckte die Spitzen der Berge, die bereits Ausläufer des Himalaya waren. Das Tal zog sich vom Ufer des Flusses Kandha bis zu den Gebirgspässen im Norden und Osten hin.

Wer hier lebte, war an Entbehrungen gewöhnt. Die meisten Menschen brachten sich und ihre Familien mit karger Landwirtschaft durch. Manche Bauern pflanzten Schlafmohn, der auch auf kleinsten Flächen gedieh. Da sich aus der Pflanze Rohopium gewinnen lässt, stand sein Anbau in Kandhastan unter Strafe. Doch das wussten die meisten Landwirte gar nicht. Denn seit Beginn des Bürgerkrieges hatte sich kaum ein Polizist oder Soldat nach Transkandhanien verirrt. Die Ordnungsmacht lag hier in anderen Händen.

Das bekamen die Einwohner eines Dorfes unweit des Flussufers an diesem Nachmittag schmerzhaft zu spüren. Die Ansiedlung bestand nur aus einem Dutzend kreisförmiger Hütten, die im Windschutz eines Berghangs erbaut worden waren. Struppige Ziegen wurden auf den wenigen umzäunten Grünflächen gehalten. Ansonsten gab es nur einige steinige Äcker in der Umgebung.

Die Familien des Dorfes lebten traditionell, wie es viele Generationen vor ihnen getan hatten. Das Land warf gerade genug ab, um sie zu ernähren.

Es war ein arbeitsreicher Tag wie alle anderen. Da wurden die

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