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Spiel mit dem Feuer von Me, Tara Sue (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2015
  • Verlag: Lago
eBook (ePUB)
8,99 €
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Spiel mit dem Feuer

Julie Masterson sehnt sich nach Abenteuer und Gefahr. Eines Tages trifft sie auf Daniel Covington, den verführerischen Vizepräsidenten der Weston Bank. Er zieht sie nicht nur völlig in seinen Bann, sondern auch in eine Welt voll von prickelnder Erotik und diese Welt nimmt Julie vollkommen gefangen. Daniel selbst macht Julies Mischung aus Unschuld und Leidenschaft fast verrückt und lässt ihn sogar an seinem geliebten Single-Dasein zweifeln. Als das Knistern zwischen den beiden schließlich in Funken überschlägt, ist Daniel bereit, das Kommando über Julie komplett zu übernehmen. Doch schnell kommen die Gefahren ihres heißen Spiels zum Vorschein und Julie muss sich entscheiden, ob sie Daniel genug vertraut, um sich ihm ganz und gar hinzugeben, oder ob sie fliehen soll, bevor sein Feuer sie verbrennt. Bereits im Alter von zwölf Jahren schrieb Tara Sue Me ihren ersten Roman, doch es sollten zwanzig Jahre vergehen, bis sie das Schreiben wieder aufnahm. Spiel mit dem Feuer ist der vierte Teil der erfolgreichen Romanserie, die sie 2009 auf fanfic.net einstellte, wo die Geschichte innerhalb kürzester Zeit mehr als drei Millionen Klicks generierte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 05.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957620569
    Verlag: Lago
    Serie: Submissive
    Größe: 1565 kBytes
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Spiel mit dem Feuer

Kapitel 1

N ach Ansicht von Sasha, Julies bester Freundin und Geschäftspartnerin, kauften Männer nur aus zwei Gründen Blumen: um einen zum Sex zu verführen oder erneut dazu zu verführen. Während Julie dies nicht für die absolute Wahrheit hielt, änderte Sasha, wenn sie sich eine Meinung gebildet hatte, diese nur selten.

Die Eingangstür von Petal Pushers, dem Blumenladen, der ihnen gemeinsam gehörte, öffnete sich mit einem melodischen Klingeln. Als Julie die beiden Kunden sah, die gerade den Laden betraten, beschloss sie, Sasha die Sache noch einmal darzulegen.

"Schau dir die beiden an", sagte sie flüsternd und achtete darauf, dass die Kunden sie nicht hörten. "Ich zweifle stark daran, dass er versucht, sie zum Sex zu überreden."

Sasha blickte von ihrem Computer hoch; sie war gerade damit beschäftigt, die Bestellungen für die nächste Woche aufzugeben. Der Mann, um den es ging, war hochgewachsen, mit ausgeprägten kantigen Gesichtszügen und schmutzig blondem Haar, doch die Frau neben ihm war nicht die übliche Vorzeigefreundin. Sie war eine ältere Dame, die gegen die Winterkälte in Wilmington, Delaware, einen weißen Wintermantel trug, der vermutlich mehr kostete, als Julie in einem Jahr verdiente.

"Heutzutage weiß man nie." Sasha betätigte diverse Tasten auf dem Computer. "Ich muss noch schnell ein paar Anrufe erledigen. Kannst du die beiden bedienen?"

Julie bedeutete ihr mit einer Handbewegung, sich ins Büro im hinteren Teil des Ladens zu verziehen, und wandte ihre Aufmerksamkeit dem Paar zu, das sich immer noch neben der Tür aufhielt. Sie musterte den Mann, der in sein Handy sprach, und stellte fest, dass auch er einen sehr teuren Mantel trug. Die Frau neben ihm bewunderte gerade ein Blumenarrangement, das für eine bevorstehende Hochzeit bestimmt war.

"Guten Tag", sagte Julie. "Herzlich willkommen. Kann ich Ihnen helfen?"

Die ältere Dame lächelte. "Heute Abend hat meine Urenkelin eine Ballettaufführung. Ich wollte ihr ein paar Blumen schenken."

Sie wandte sich dem jungen Mann zu, der immer noch das Handy ans Ohr presste. "Daniel, leg es weg und komm her."

Der Mann an der Tür sprach noch ein paar Worte in sein Handy und schaltete es dann aus. "Entschuldige, Großmama, aber es konnte nicht warten."

Sie verdrehte die Augen. "Das kann es nie."

"Das habe ich gehört." Seine Stimme war tief und volltönend. Als er näher kam, verfing sich sein Blick in Julies. Wie Stahl, ging es ihr durch den Kopf, als sie seine blauen Augen sah. Hart und unnachgiebig. Sein Blick war so intensiv, dass sie sich unbehaglich fühlte.

Einen Moment lang glaubte sie, er durchschaue, welche Wirkung er auf sie ausübte, denn in seinen Augen leuchtete kurz Verstehen auf. Dann umspielte ein sanftes Lächeln seine Mundwinkel. "Wir suchen etwas, das das Herz einer fünfjährigen Ballerina begeistern kann."

Julie nahm sich vor, sich auf den Wunsch des Kunden zu konzentrieren und nicht auf seine Augen. "Ihre Tochter?"

Die ältere Dame lachte. "Um Gottes willen, nein. Doch nicht Daniel", sagte sie, so als sei die Vorstellung, Daniel könnte eine Tochter haben, höchst amüsant. "Es ist für seine Nichte."

An Daniel schienen die Worte seiner Großmutter abzugleiten. Er hob lediglich eine Augenbraue und schickte sich an, seine Lederhandschuhe abzustreifen.

Er befreite einen Finger nach dem anderen, und Julie war aus unerfindlichem Grund unfähig, den Blick von dieser banalen Tätigkeit abzuwenden. Seine Finger waren lang und schlank. Als er endlich den zweiten Handschuh abgestreift hatte, bewunderte sie die Eleganz seiner Bewegungen. Ihre Fantasie ging mit ihr durch. Sie stellte sich vor, wie diese Finger ihre Haut berührten, diese Hände sie streichelten ...

Wie würde sich die Berührung anfühlen, wenn er ihr Kinn umfasste und die Finger nach unten gleiten ließ, über ihre Brüste? Und noch weiter nach unten, über ihre

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