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Spiel mit dem Feuer von THEDEN, JOHANNA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Spiel mit dem Feuer

1. KAPITEL Glücklicherweise hatte sich Samias Befürchtung, ein Beamter der Ausländerbehörde sei ihr auf den Fersen, als unbegründet herausgestellt: Der Fremde aus dem Auto war niemand anders als Alexander Saalfeld gewesen, der seinen Bruder zum Geburtstag hatte überraschen wollen! Trotzdem fürchtete Samia sich weiterhin vor Barbara von Heidenberg und deren Bösartigkeit. Und auch Alexander warnte Werner eindringlich vor dieser Frau. "Bist du sicher, dass du nicht noch mal auf sie reinfällst?", fragte er Werner unvermittelt. "Keine Sorge", erwiderte Werner genervt. "Mit Barbara bin ich fertig. Endgültig." "Das will ich hoffen", sagte Alexander. "Ich brauche dich wohl nicht daran zu erinnern, wie gefährlich diese Frau ist." "Sie hat doch gar nichts mehr in der Hand!", ereiferte sich Werner. "Sie hat alles verloren, was ihr wichtig war: mich und Miriams Geld. Jetzt bleibt ihr nur noch der Rückzug." Alexander betrachtete ihn forschend. "Sie ist wie ein zahnloser Hai", fuhr der Senior fort. "Ab und zu ragt eine Flosse aus dem Wasser. Aber beißen kann sie nicht mehr." "Da wäre ich mir nicht so sicher", wandte Alexander ein. "Sag bloß, Charlotte hat dir auch diese Räuberpistole erzählt?" Alexander nickte. "Barbara kann man ja viel vorwerfen. Doch dass sie eine Mörderin ist?" Werner schüttelte den Kopf. "Ich glaube Mutter. Und ich kann nur hoffen, dass du nicht am eigenen Leib erfahren musst, dass sie recht hat." Und noch eine Angelegenheit lag Werner schwer im Magen: Was den Bau der Zufahrtsstraße zum Golfplatz des Hotels anging, sah es schlecht aus. Hildegard Sonnbichler schien es gelungen zu sein, die Mehrheit im Gemeinderat hinter sich zu versammeln. Es stand zu erwarten, dass die Entscheidung in ihrem Sinne ausfallen würde. "Ich würde alle s geben, um die verdammte Straße zu bekommen", sagte Werner am Telefon zu Bürgermeister Schwarzenbeck. Dabei bemerkte er nicht, dass Nora Dammann ihn belauschte. Sie hatte ihre Ambitionen auf den Posten des Geschäftsführers noch immer nicht aufgegeben. Schließlich hatte Felix Tarrasch den Job abgelehnt - warum auch immer. Und nun machte sie sich ihre Gedanken ... Robert wollte derweil von Alexander wissen, was er von Viktoria hielt. Er hatte ihm seine neue Freundin auf der Überraschungsparty voller Stolz vorgestellt. "Sehr nett", fand Alexander. "Sehr clever. Sehr süß. Und trotzdem bin ich ein bisschen verwirrt." Fragend sah Robert ihn an. "Na ja, als ich weggefahren bin, warst du noch mit Miriam zusammen. Und jetzt springt ihr beide hier mit neuen Partnern herum, als wäre nie was gewesen. Dabei war das mit dir und Miriam doch die große Liebe!" "Sie war für mich ein wahr gewordener Traum", gab Robert leise zu. "Und ich möchte am liebsten weggucken, wenn ich sie in Felix' Armen sehe. Aber mit uns beiden ... das ging eben nicht. Es hat nicht gepasst." Er seufzte. "Und Viktoria ist wundervoll. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich mit ihr bin." Alexander schien davon jedoch nicht überzeugt zu sein. Kurz darauf stieß Alexander im Gewächshaus auf Miriam. "Ich habe dir noch gar nicht persönlich zur Hochzeit gratuliert", sagte er und umarmte sie kurz. "Alles Liebe." "Danke", entgegnete sie und wirkte nicht besonders glücklich dabei. "Hey, was ist denn los?", wollte er wissen. Zögerlich betrachtete Miriam Alexander. Sie hatte tatsächlich etwas auf dem Herzen, aber sollte sie sich Alexander anvertrauen? Sie holte tief Luft. "Warst du dir bei Laura eigentlich immer sicher, dass sie die Richtige ist?", platzte sie unvermittelt heraus. "Daran habe ich nicht einen Moment gezweifelt", antwortete er lächelnd. "Bei Robert war ich mir auch sicher." Bestürzt sah er sie an. "Und bei Felix bist du es nicht?" "Doch. Eigentlich schon", erwiderte sie halbherzig. "Aber manchm

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 11.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863498481
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 311 kBytes
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Spiel mit dem Feuer

1. KAPITEL

Glücklicherweise hatte sich Samias Befürchtung, ein Beamter der Ausländerbehörde sei ihr auf den Fersen, als unbegründet herausgestellt: Der Fremde aus dem Auto war niemand anders als Alexander Saalfeld gewesen, der seinen Bruder zum Geburtstag hatte überraschen wollen! Trotzdem fürchtete Samia sich weiterhin vor Barbara von Heidenberg und deren Bösartigkeit.

Und auch Alexander warnte Werner eindringlich vor dieser Frau.

"Bist du sicher, dass du nicht noch mal auf sie reinfällst?", fragte er Werner unvermittelt.

"Keine Sorge", erwiderte Werner genervt. "Mit Barbara bin ich fertig. Endgültig."

"Das will ich hoffen", sagte Alexander. "Ich brauche dich wohl nicht daran zu erinnern, wie gefährlich diese Frau ist."

"Sie hat doch gar nichts mehr in der Hand!", ereiferte sich Werner. "Sie hat alles verloren, was ihr wichtig war: mich und Miriams Geld. Jetzt bleibt ihr nur noch der Rückzug." Alexander betrachtete ihn forschend. "Sie ist wie ein zahnloser Hai", fuhr der Senior fort. "Ab und zu ragt eine Flosse aus dem Wasser. Aber beißen kann sie nicht mehr."

"Da wäre ich mir nicht so sicher", wandte Alexander ein.

"Sag bloß, Charlotte hat dir auch diese Räuberpistole erzählt?"

Alexander nickte.

"Barbara kann man ja viel vorwerfen. Doch dass sie eine Mörderin ist?" Werner schüttelte den Kopf.

"Ich glaube Mutter. Und ich kann nur hoffen, dass du nicht am eigenen Leib erfahren musst, dass sie recht hat."

Und noch eine Angelegenheit lag Werner schwer im Magen: Was den Bau der Zufahrtsstraße zum Golfplatz des Hotels anging, sah es schlecht aus. Hildegard Sonnbichler schien es gelungen zu sein, die Mehrheit im Gemeinderat hinter sich zu versammeln. Es stand zu erwarten, dass die Entscheidung in ihrem Sinne ausfallen würde.

"Ich würde alle s geben, um die verdammte Straße zu bekommen", sagte Werner am Telefon zu Bürgermeister Schwarzenbeck.

Dabei bemerkte er nicht, dass Nora Dammann ihn belauschte. Sie hatte ihre Ambitionen auf den Posten des Geschäftsführers noch immer nicht aufgegeben. Schließlich hatte Felix Tarrasch den Job abgelehnt - warum auch immer. Und nun machte sie sich ihre Gedanken ...

Robert wollte derweil von Alexander wissen, was er von Viktoria hielt.

Er hatte ihm seine neue Freundin auf der Überraschungsparty voller Stolz vorgestellt.

"Sehr nett", fand Alexander. "Sehr clever. Sehr süß. Und trotzdem bin ich ein bisschen verwirrt." Fragend sah Robert ihn an. "Na ja, als ich weggefahren bin, warst du noch mit Miriam zusammen. Und jetzt springt ihr beide hier mit neuen Partnern herum, als wäre nie was gewesen. Dabei war das mit dir und Miriam doch die große Liebe!"

"Sie war für mich ein wahr gewordener Traum", gab Robert leise zu. "Und ich möchte am liebsten weggucken, wenn ich sie in Felix' Armen sehe. Aber mit uns beiden ... das ging eben nicht. Es hat nicht gepasst." Er seufzte. "Und Viktoria ist wundervoll. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich mit ihr bin."

Alexander schien davon jedoch nicht überzeugt zu sein.

Kurz darauf stieß Alexander im Gewächshaus auf Miriam.

"Ich habe dir noch gar nicht persönlich zur Hochzeit gratuliert", sagte er und umarmte sie kurz. "Alles Liebe."

"Danke", entgegnete sie und wirkte nicht besonders glücklich dabei.

"Hey, was ist denn los?", wollte er wissen.

Zögerlich betrachtete Miriam Alexander. Sie hatte tatsächlich etwas auf dem Herzen, aber sollte sie sich Alexander anvertrauen? Sie holte tief Luft. "Warst du dir bei Laura eigentlich immer sicher, dass sie die Richtige ist?", platzte sie unvermittelt heraus.

"Daran habe ich nicht einen Moment gezweifelt", antwortete er lächelnd.

"Bei Robert war ich mir auch sicher."

Bestürzt sah er sie an. "Und bei Felix bist du es nicht?"

"Doch. Eigentlich schon", erwiderte sie halbherzig. "Aber manchm

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