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Spiel mit dem Feuer von MARINELLI, CAROL (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Spiel mit dem Feuer

Geliebte eines feurigen italienischen Millionärs? Um den vermögenden Hotelier Alessandro Santini vor einem Anschlag zu schützen, muss die Polizistin Lydia sich als seine neue Eroberung ausgeben. Ein heißes Spiel, aus dem schnell Wirklichkeit wird. Denn Alessandro ist der aufregendste Mann, den Lydia je kennengelernt hat. Doch auch wenn sie in seinen Armen nie gekannte Leidenschaft findet, glaubt sie: Für Alessandro und eine einfache Polizistin wie sie gibt es keine gemeinsame Zukunft. Erst als die Ereignisse eine dramatische Wende nehmen, wird Lydia klar, dass Liebe alle Grenzen überwindet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862957842
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 588 kBytes
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Spiel mit dem Feuer

1. KAPITEL

"Du hast so ein Glück!", rief Maria, während sie den Boxsack festhielt.

Einzelne rote Haarsträhnen hatten sich aus Lydias Frisur gelöst und wirbelten ihr um den Kopf, als sie einen gezielten Schlag ausführte.

"Komm, noch einmal mit mehr Kraft!", feuerte Maria sie an.

"Nein, ich glaube, mir reicht es", winkte Lydia atemlos ab und nahm die Fäuste herunter. "Außerdem finde ich die Aussicht deprimierend, die nächsten paar Tage hier festzusitzen. In den letzten Wochen hatte ich kein einziges Mal frei."

Obwohl sie den Fitnessraum für sich hatten, sprach Lydia leise, damit niemand sie belauschen konnte. Sie zog die Boxhandschuhe aus und drehte den Wasserhahn auf, sodass das Geräusch des fließenden Wassers ihre Stimme übertönte.

"Ich weiß gar nicht, was du hast! Alessandro Santini zu beschützen ist doch ein absoluter Traumjob." Maria verdrehte die Augen. "Ich darf nur seiner persönlichen Assistentin helfen. Ach, warum kann ich nicht einmal das große Los ziehen? Einen reichen und wahnsinnig attraktiven Mann wie Santini zu bewachen ist doch fast wie Urlaub."

Vielsagend sah Lydia ihre Kollegin an und spielte mit einer ihrer tizianroten Locken. "Du müsstest nur italienisch sprechen, dann könnten wir tauschen."

"Ich würde mir sofort die Haare färben, wenn ich dafür das Schlafzimmer mit Alessandro Santini teilen dürfte." Maria lachte leise. "Ich kann noch immer nicht glauben, dass ausgerechnet du seine Freundin spielen sollst."

Bei jedem anderen hätte es gehässig geklungen, doch Lydia konnte es Maria nicht übel nehmen - vor allem, weil sie recht hatte. Lydia verstand selbst nicht, weshalb sie die Rolle der Geliebten von Alessandro Santini übernehmen sollte.

Santini hatte ein Faible für zierliche Frauen mit perfektem Styling und zurückhaltendem Auftreten. Dass sie mit ihrer Größe, der schlanken durchtrainierten Figur und den unbändigen Locken diesem Bild überhaupt nicht entsprach, wusste Lydia nur zu gut. Am liebsten trug sie Jeans und T-Shirts, und als Polizistin musste sie sich selbstbewusst geben. Sie drückte sich zwar nicht so unverblümt aus wie einige ihrer Kollegen, sagte aber immer ihre Meinung.

"Warum runzelst du denn die Stirn?", fragte Maria. "Wir sind hier in einem der besten Hotels von ganz Melbourne und können es uns gut gehen lassen ..."

Lydia warf ihr einen warnenden Blick zu. Daraufhin drehte ihre Freundin sich um und beobachtete durch die Glastür einen Mann, der gerade zum Swimmingpool ging. "Lust auf Sauna?", wechselte Maria sogleich das Thema.

Eigentlich wollte Lydia ablehnen. Doch die Sauna war der einzige Ort im ganzen Hotelkomplex, in dem sich die Polizisten des Einsatzkommandos ungestört über ihren Auftrag unterhalten konnten. Deshalb lenkte sie ein.

In weiße Badetücher gehüllt, setzten sie sich kurze Zeit später auf eine Holzbank.

"Wie ist Angelina denn so?", fragte Lydia.

"Sehr effizient - und äußerst gesprächig. Ist es nicht unglaublich, dass Santinis Team vorausreist, um sicherzustellen, dass alles nach seinen Wünschen verläuft?"

"Wir können von Glück reden, dass sie das tun. Angelinas Aufmerksamkeit haben wir zu verdanken, dass wir überhaupt von der Gefahr erfahren haben, in der er sich befindet", erwiderte Lydia.

"Sicher, aber ein Blumenstrauß, der vor Santinis Ankunft ins Hotel geschickt wurde", gab Maria zu bedenken, "könnte genauso gut von einer alten Freundin sein."

"Das bezweifele ich", widersprach Lydia. "Immerhin ist Santini schon zweimal in lebensgefährliche Situationen geraten. Beide Male bekam er im Vorfeld von einem Unbekannten Blumen. Meiner Meinung nach ist das kein Zufall. Und dann sind da noch die Drohanrufe. Stell dir nur die negativen Schlagzeilen vor, wenn ihm etwas passiert."

"Kann schon sein." Maria zuckte die Schultern. "Es kommt mir nur etwas übertrieben vor, verdeckte Ermittler als Personenschützer einzusetzen. Sogar Inspektor

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