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Stürmische Versuchung Roman von Laurens, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Stürmische Versuchung

Ein leidenschaftlicher Mann auf der Suche nach der perfekten Braut ... Um seine drei Schwestern zufriedenzustellen, verspricht Gervase Tregarth, der Earl of Crowhurst, die erste passende Dame zu ehelichen, die ihm über den Weg läuft. Doch in seiner näheren Umgebung gibt es keine solche Frau - bis er eines Tages auf Madeline Gascoigne trifft. Als Vormund ihrer drei jüngeren Brüder hat diese jedoch alle Hände voll zu tun. Gervase, der in den Diensten der britischen Krone steht, ist fest entschlossen, die eigenwillige junge Frau zu verführen. Nach nur einem Kuss lodert die Leidenschaft zwischen den beiden, doch Madeline macht es Gervase nicht leicht ... Stephanie Laurens begann mit dem Schreiben, um etwas Farbe in ihren wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte. Stephanie Laurens gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesromanautorinnen der Welt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Vorort von Melbourne, Australien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 19.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641143954
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Bastion Club 6
    Originaltitel: Beyond Seduction (06 Bastion Club)
    Größe: 725 kBytes
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Stürmische Versuchung

1

Anfang Juli 1816
Crowhurst Castle, Cornwall

"Wie zum Teufel haben sie es geschafft, die Mühle außer Betrieb zu setzen?"

Gervase Tregarth, der sechste Earl of Crowhurst, lief genervt im eleganten Salon von Crowhurst Castle vor dem Kamin auf und ab. Er hatte allen Grund dazu, denn er fühlte sich bis an die Grenze des Erträglichen getrieben, und die Verärgerung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Auch sein aufgebrachter Tonfall signalisierte, dass es ihm jetzt reichte.

"Und ich darf wohl vermuten, dass sie ebenfalls hinter dem Rest stecken? Hinter den zerbrochenen Zäunen, den zerstörten Booten, dem ausgeschütteten und miteinander vermischten Getreide und dem unerklärlichen Läuten der Kirchenglocken um Mitternacht?"

Er drehte sich abrupt herum und durchbohrte die zweite Frau seines verstorbenen Vaters mit einem scharfen, ungnädigen Blick.

Sybil saß auf dem Sofa, ein seidenes Tuch um die Schultern geschlungen, und sah ihn mit ausdrucksloser Miene an, als ob sie die Bedeutung seiner Worte nicht ganz begriffen hätte.

Gervase wusste es besser. Sie überlegte lediglich, was sie antworten sollte angesichts der Tatsache, dass nicht mehr viel fehlte, bis er die Beherrschung verlor. Und das wollte sie nach Möglichkeit verhindern. Zum einen, weil sie sich gut verstanden, und zum anderen, weil Sybil nicht gut mit Unfrieden und Missstimmung im Haus klarkam.

Er musterte sie noch eindringlicher. "Sie sind es doch gewesen, nicht wahr? Natürlich waren sie es."

Er hatte die Stimme so weit gesenkt, dass seine Worte sich wie ein Knurren anhörten. In den letzten Monaten war er ständig, kaum dass er in London eingetroffen war, zurück nach Cornwall gerufen worden, um sich mit unerklärlichen Katastrophen herumzuschlagen. Eine Situation, die ihn in Rage brachte.

"Was um alles in der Welt haben sie sich nur dabei gedacht?", rief er bebend vor Empörung aus.

Zwar hatte er nicht geschrien, aber es reichte, um Sybil zu verschrecken. Er atmete tief durch und zügelte seinen Zorn. Mit "sie" waren ihre Töchter gemeint, seine drei Halbschwestern, die sich in letzter Zeit als Fluch seines Lebens erwiesen hatten.

Genau wie er schlugen Belinda, Annabel und Jane ganz nach ihrem Vater. Und genau das war der Grund, weshalb ihre Mutter - die sanfte, süße und blonde Sybil - die drei nicht im Griff hatte. Und sie nicht durchschaute, denn alle drei waren intelligenter, gewitzter und selbstbewusster als sie. Außerdem lebhafter und extrovertierter, leider jedoch auch dreister.

Die Geschwister waren sich also von ihrer Persönlichkeit her sehr ähnlich, und trotz seines Unmuts über die Kapriolen der Schwestern stand Gervase den drei Mädchen sehr nahe. Sie ihrerseits beteten den älteren Bruder förmlich an und hatten sich stets bemüht, sich so zu benehmen, wie er es von ihnen erwartete.

Bis vor Kurzem.

Neuerdings verstand er sie nicht mehr. Was daran lag, dass sie sich im vergangenen halben Jahr aus liebenswerten, zu gelegentlichen Streichen aufgelegten wilden Rangen in schreckliche Ungeheuer verwandelt hatten, denen der Sinn nach nichts anderem stand, als ihn mit überfallartigen Attacken aller Art in den Wahnsinn zu treiben.

Seine letzte Frage war daher rein rhetorisch gewesen. Wenn er schon nicht das absonderliche Verhalten der jungen Damen zu verstehen vermochte und bereits um seinen Verstand fürchtete, dann war es für ihn keine Frage, dass Sybil es erst recht nicht schaffte.

Zu seiner Überraschung blickte sie nach unten und zupfte an den Fransen ihres Schultertuchs. "Also ...", begann sie zögernd zu sprechen und sah ihn bedrückt an. "Ich glaube, es geht um das, was den Hardesty-Mädchen passiert ist."

"Den Hardestys?" Er hielt inne, dachte kurz nach. "Die Hardestys von Helston Grange?"

Sybil nickte. "Robert Hardesty - jetzt, wo sein Vater tot ist, Lord Hardesty - kehrte letztes Jahr von seinem Aufenth

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