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Stürmisches Verlangen von Boswell, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Stürmisches Verlangen

Als ihr Chef sie zu einem zweiwöchigen Aufenthalt in einem Camp in der Wildnis anmeldet, ahnt die Redakteurin Ashlinn Carey nicht, was auf sie zukommen wird. Bei ihrer Ankunft stellt sich nicht nur heraus, dass sie die einzige Frau unter Männern ist, sondern auch, dass es sich um ein hartes Überlebenstraining handelt. Ashlinn über

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 23.11.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864947810
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 252 kBytes
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Stürmisches Verlangen

1. KAPITEL

"Man hat mir gesagt, ich solle nach dem Schild 'Paradise Outdoors' Ausschau halten. Ich bin Ash..."

"Sie sind Asher Carey?" Clint Paradise sah die dunkelhaarige Frau verblüfft an. "Das kann nicht sein." Asher war doch ein Männername, oder nicht? Nun ja, heutzutage konnte man nie wissen.

"Nein, mein Name ist Ashlinn, und ..."

"Wusste ich's doch." Sie konnte es nicht sein, durfte es nicht sein. Er stand hier auf dem Flughafen von Sioux Falls, um Asher Carey abzuholen, den zweifellos männlichen Journalisten von der Zeitschrift "Tour and Travel", der sie auf der zweiwöchigen Expedition begleiten sollte, die von seiner Firma "Paradise Outdoors" veranstaltet wurde.

"Ich bin Ashlinn Carey und arbeite für die New Yorker Zeitschrift 'Tour and Travel', und ich bin hier wegen der 'Paradise Outdoors' Expedition", erklärte sie.

Das konnte nicht sein! Clint blätterte in seinen Unterlagen. "Schauen Sie, hier steht es schwarz auf weiß: gebucht wurde auf den Namen Asher Carey."

"Tatsächlich". Sie zuckte mit den Schultern. "Das muss wohl ein Missverständnis sein. Ich kann Ihnen meine sämtlichen Papiere zeigen, die mich als Ashlinn Carey und als Mitarbeiterin von 'Tour and Travel' ausweisen. Sie können auch gern die Redaktion in New York anrufen und nachfragen."

Sie schien völlig unbeeindruckt, tat das Problem einfach als Missverständnis ab. Dabei war es war ein Katastrophe. Nicht nur, dass sie eine Frau war, eine sehr attraktive, nebenbei. Nein, sie war offenbar auch noch eine von diesen typischen New Yorker Großstadtmiezen, die in der Wildnis so fehl am Platz wäre wie ein Büffel in einem New Yorker Penthouse.

Und die sollte dabei sein, wenn er zusammen mit vier anderen Männern zwei Wochen unter freiem Himmel im Custer State Nationalpark verbringen würde? Zwei Wochen!

Schweigend sahen sie sich an.

"Ich verstehe nicht, wie das passieren konnte", brummte Clint schließlich und musterte sie verstohlen.

Ihr volles, fast schwarzes Haar fiel ihr bis auf die Schultern. Ihre kaffeebraunen Augen waren riesig, hatten fein geschwungene Brauen und waren von einem dichten Kranz schwarzer Wimpern umrahmt. Ein schönes Gesicht, mit zarten Gesichtszügen.

Clint konnte gar nicht aufhören, Ashlinn Carey anzublicken. Offenbar hatte sie kurz zuvor ihren Lippenstift frisch aufgetragen. Der Rotton stand ihr sehr gut und brachte ihre vollen, sinnlichen Lippen zur Geltung. Sie trug einen cremefarbenen eleganten Overall und helle Wildlederstiefel mit hohen Absätzen. Trotzdem überragte er sie noch um einiges.

"Sie sollten ein Mann sein", sagte er heiser. Wenn sie es doch nur wäre. Oder wenigstens eine von diesen nichtssagenden Bohnenstangen, die die Titelblätter zierten. Doch Ashlinn Carey hatte wundervolle Rundungen, an genau den richtigen Stellen, und sie strahlte eine natürliche Sinnlichkeit aus. Ihm wurde heiß und heißer.

Kühl erwiderte Ashlinn seinen Blick. "Nun, ich bin eindeutig kein Mann, oder? Sind Sie Sam Carmody?"

"Nein."

"Sollten Sie aber sein."

Wie du mir, so ich dir, dachte er.

"In meinen Reiseunterlagen steht, dass mich ein Sam Carmody, Marketingleiter von 'Paradise Outdoors', vom Flughafen abholen wird."

"Carmody ist für die nächsten drei Wochen ans Bett gefesselt. Er hatte einen Unfall mit dem Skateboard, der Idiot", entfuhr es Clint.

"Sie scheinen ja nicht sehr mitfühlend zu sein."

"Ich versuche, Mitgefühl zu haben, seit ich gestern Abend die Nachricht erhielt. Aber alles, was mir dazu einfällt, ist, dass ein erwachsener Mann von einunddreißig Jahren, der mit dem Skateboard die Treppen vor der Highschool hinunterfahren will, ein Idiot ist. Ich bin nur ein Jahr älter, aber mir würde es nie in den Sinn kommen, ein Skateboard auch nur in die Hand zu nehmen." Er zog eine Grimasse. "Schon gar nicht einen Tag vor einer Expedition, die ich leiten soll."

"Nun, um ehrlich zu sein, ich h

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