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Starlight Nights - Immer wieder du von Kade, Stacey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Starlight Nights - Immer wieder du

Zwei verlorene Seelen auf der Suche nach Liebe und Erlösung

Seit sie ein kleines Kind war, steht Calista vor der Kamera und verdient das Geld für ihre Familie. Ihre Mutter bestimmt, was sie anzieht, wen sie sieht, was sie isst und welche Rollen sie annimmt. Erst als sie Eric kennenlernt und sich in ihn verliebt, beginnt sie zu begreifen, was Glück sein könnte. Doch ein schreckliches Ereignis bringt sie auseinander. Und als sie sich das nächste Mal begegnen, ist Eric, Sohn eines einflussreichen Hollywood-Produzenten und Playboy, bereits vergeben ...

'Faszinierend, vielschichtig und absolut süchtig machend! Dieses Buch hätte niemals enden dürfen!' Sophie Jordan, New-York-Times-Bestseller-Autorin

Ein Liebesroman, der eine emotionale Achterbahnfahrt verspricht

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 04.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802598173
    Verlag: LYX
    Größe: 1989 kBytes
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Starlight Nights - Immer wieder du

Prolog

CALISTA

VOR SIEBEN JAHREN

Der Saal entgleitet mir.

Es gibt da dieses bestimmte Gefühl, wenn man ein Vorsprechen verbockt. Es fühlt sich an wie in einer dieser Gameshows, wo sich der Boden unter einem auftut und man kämpft darum, auf den Beinen und im Raum zu bleiben.

Meine Augen sind fest zu, doch das spielt keine Rolle. Nach über zehn Jahren in dieser Branche kann ich praktisch spüren, wie das Linoleum unter meinen Füßen wegkippt. In der Realität sind die Anzeichen subtiler: das dezente Räuspern, das Rascheln von Stoff, wenn die Leute sich anders hinsetzen, das elektronische Klicken, wenn jemand auf seinem Handy Nachrichten schreibt oder eine Mail beantwortet. Aber ich kann spüren, wie ihre Blicke sich von mir abwenden, als sei ich ein schrecklicher Unfall auf der 405. Langsam werde ich unsichtbar für sie, obwohl ich noch vorne im Saal stehe.

Atme. Finde den Moment . Ich kann mir die verärgerte Stimme meiner Mutter ins Gedächtnis rufen, aber sie ist von Panik durchdrungen - ihrer und meiner.

Es nützt auch nichts, dass ein großer blonder Kerl an meinen Lippen hängt und ich so steif bin wie ein an der frischen Luft getrocknetes Handtuch. Bis vor fünf Minuten war er noch ein vollkommen Fremder für mich, außerdem ist er zehn Jahre älter als ich - er 26, ich 16.

Der Typ - Tyler, glaube ich - scheint das drohende Scheitern auch zu spüren, denn er packt mich fester, krallt seine Finger in meine Taille und presst seinen nassen Mund stärker auf meinen.

Ich erstarre, klappe die Augen auf und sehe aus nächster Nähe seinen markanten Wangenknochen und eine perfekt getrimmte Kotelette.

Dahinter sehe ich, wie Eric Stone uns grinsend beobachtet.

Der Sohn des berühmtesten TV-Produzenten aller Zeiten wird meinen - also Skyes - Bruder Byron spielen. Er fläzt in einem Stuhl, wartet auf die Leseprobe mit mir - angenommen, dass ich überhaupt so weit komme. Und seiner Miene nach zu schließen ist ziemlich deutlich, dass er das nicht für wahrscheinlich hält.

"Okay, das ist toll", sagt Drea, die Casting-Chefin, mit einem gezwungenen Lächeln in der Stimme.

Tyler lässt mich los und tritt einen Schritt zurück. Es kostet mich meine ganze Willenskraft, nicht augenblicklich den Arm zu heben und mir mit dem Ärmel den Mund abzuwischen.

Willenskraft und die Anwesenheit meiner Mom Lori in der Nähe der Tür, von wo aus sie mich mit ihrem ganz speziellen bösen Blick anstarrt. Das ist so, als kämen ganz gezielte Laserstrahlen aus ihren Augen. Ihre Stirn ist vollkommen glatt, ihr Mund zu einem schwachen Lächeln verzogen. Niemand würde sehen, wie angepisst sie ist - niemand außer mir. Und genau darum geht es.

"Okay", sagt Drea. "Das war toll, Tyler. Danke dir. Und Calista -"

"Oh, können wir nur eine Minute haben?", fragt Lori, tritt vor und schenkt Alex, dem Showrunner, ein strahlendes Lächeln. Meine Mom ist jung und hübsch - selbst für eine Hollywoodmom -, und sie versteht es, das auszunutzen. "Ich glaube, Calista ist nur ein bisschen nervös. Beim nächsten Mal wird sie besser sein."

Alex seufzt. "Eric. Möchtest du mit ihr lesen?", fragt er und klingt dabei gelangweilt und schläfrig. Er reibt sich mit den Händen übers Gesicht, während Tyler den Raum verlässt.

Mich verlässt der Mut.

Lori eilt rasch nach vorn und bleibt direkt vor mir stehen. Sie tut so, als müsse sie meine Frisur richten, während Drea und Alex hinten mit zwei namenlosen Führungskräften der Produktionsfirma tuscheln.

"Sieh mich an, Calista", zischt sie zwischen ihren perfekt weißen Zähnen hindurch, die alle überkront sind. "Wir brauchen das. Du weißt, dass wir das hier brauchen."

Die Miete ist fällig.

Wir müssen auch im kommenden Monat essen.

Das hier ist deine Chance auf Starruh

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