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Steh auf und lebe! Was auch immer das Schicksal fordert von Lang, M. M. (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Steh auf und lebe!

Ein frustrierter Millionenerbe und sein bester Freund auf der einen Seite, zwei junge Mädchen vom Lande, die mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen, auf der anderen. Und allen gemeinsam ist die Suche nach einem Ziel im Leben. Was passiert wohl, wenn sich diese unterschiedlichen Menschen plötzlich begegnen und einer von ihnen scheinbar ein falsches Spiel spielt? Welten prallen aufeinander; nichtsdestotrotz überwindet Liebe bekanntlich fast alle Hindernisse. Aber selbst die größte Liebe ist manchmal machtlos gegen ein erbarmungsloses Schicksal. Die Frage stellt sich irgendwann, wie oft jemand in die Knie gezwungen werden kann, bevor er aufgibt. Lohnt es sich wirklich, immer wieder aufzustehen und zu kämpfen? Finden Sie es heraus! Begleiten Sie Mary-Ann Sheppard auf ihrem spannenden Weg durch ein Leben voller wunderbarer Höhen und erschütternder Tiefen. Und am Ende werden Sie es wissen.

Die Autorin lebt und arbeitet im Herzen NRWs und ist seit vielen Jahren glücklich verheiratet. In ihren umfangreichen Romanen dreht sich alles um die Liebe. Voll Leidenschaft, mit großem Drama sowie einer Prise Erotik verfeinert, kämpfen sich ihre Protagonisten durch die Irrungen der tiefen Gefühle bis zum Happyend. Die Intention der Autorin dabei ist es, ihre Leserschaft aus dem täglichen Alltagstrott zu holen und ihre Herzen zu berühren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 800
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738010749
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1145 kBytes
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Steh auf und lebe!

Zufall oder Schicksal?

Der großgewachsene junge Mann stand mit geballten Fäusten vor dem riesigen Schreibtisch und konnte sich offenbar nur mit Mühe zurückhalten. Seine dunklen, ausdrucksstarken Augen sprühten regelrecht Funken und sein fast schwarzes, leicht welliges Haar stand ihm wirr vom Kopf ab. Seine normalerweise vollen, weichen Lippen waren nur mehr als dünne Striche zu sehen, während er sie in seiner Wut fest aufeinanderpresste.

"Vater, ich werde mir meine Frau selbst suchen und du kannst sicher sein, dass es auf gar keinen Fall Susan Merrywell sein wird", tobte Raymond Preston und funkelte seinen Vater wild entschlossen an.

"Dieses Weib besteht zur Gänze aus Dünkel, Selbstsucht, Habgier und Oberflächlichkeit. Wie kannst du auch nur für eine einzige Sekunde erwägen, sie in unsere Familie aufzunehmen?", fragte er fassungslos.

Sein Vater, Henry Preston, Herr über ein riesiges Firmenimperium und gewohnt, dass seine Anweisungen und Wünsche widerspruchslos und umgehend erfüllt wurden, erwiderte den Blick seines Sohnes nicht weniger wütend. Wie er da hinter seinem wuchtigen Schreibtisch saß, war er eine wahrlich imposante Erscheinung. Trotz seines Alters hatte er volles, ebenfalls fast schwarzes Haar, das nur hier und da von einer grauen Strähne durchzogen wurde und strahlend blaue Augen, die einen Gegner regelrecht hypnotisieren konnten. Von der Statur her ähnelte er seinem Sohn, war ebenso groß und schlank, nur nicht ganz so durchtrainiert.

"Wenn du eines Tages dein Erbe tatsächlich antreten willst, mein Junge, wirst du gefälligst tun, was ich von dir erwarte", knurrte er mit seiner tiefen, befehlsgewohnten Stimme. Ohne Raymond die Gelegenheit zur Widerrede zu geben, fuhr er fort: "Susan ist die perfekte Frau für dich. Sie weiß sich in der Öffentlichkeit zu benehmen und wird eine ausgezeichnete Repräsentantin der Familie Preston sein. Mit ihr an deiner Seite wirst du in der hiesigen Gesellschaft keinerlei Probleme haben und mit Sicherheit viele neue Kontakte knüpfen können. Sie versteht es hervorragend, die Leute für sich einzunehmen, und du wirst davon eindeutig profitieren. Die Verlobung ist längst beschlossene Sache und bereits Gesprächsthema Nummer eins in der Stadt."

Raymond sah ihn herausfordernd an und erwiderte barsch: "Dann verzichte ich eben auf dein verdammtes Geld. Ich lasse mich von dir weder kaufen noch erpressen. Ich bin keiner deiner speichelleckenden Untergebenen. Glaubst du etwa, ich könnte ohne dich nicht klarkommen?"

"Du wirst schon sehen, wie weit du kommst, mein Lieber. Ich sperre dir sämtliche Konten und in wenigen Tagen wirst du jammernd angekrochen kommen und nachgeben. Du hast doch überhaupt keine Ahnung, wie es in der realen Welt aussieht. Du kennst nur das süße Leben eines reichen Erben. Ohne mich bist du nichts, du unreifer Bengel. Gar nichts!", erwiderte Henry Preston verächtlich.

Raymond sah seinen Vater für Sekunden an wie einen Fremden. Schließlich schüttelte er den Kopf, drehte sich auf dem Absatz um und ohne ein weiteres Wort verließ er das Büro. Selbst als der Firmenchef wütend hinter ihm her brüllte, er solle gefälligst zurückkommen, ging er einfach weiter, wobei er kurz der verdutzten Sekretärin im Vorzimmer grimmig zunickte. Das laute Krachen der Tür, die er kraftvoll hinter sich zugeschlagen hatte, gab ihm ein kurzes Gefühl der Befriedigung. Fast rechnete er damit, dass die Sicherheitsleute im Foyer ihn auf Veranlassung seines Vaters aufhalten würden, doch er konnte ohne Probleme wenige Minuten später das Firmengebäude verlassen.

+ + +

Während er am Nachmittag mit seinem Freund Clark in dessen Appartement zusammensaß, redete er sich seine ganze Wut und den Ärger über die Erpressung seines Vaters von der Seele. Er war dermaßen aufgebracht, dass er sogar die Flasche Bier, die Clark ihm irgendwann gereicht hatte, einfach an die Wand warf.

"Was bildet der Alte sich eigentlich ein, we

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