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Still Crew von Tijan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2019
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Still Crew

Band 2 der New-Adult-Serie von USA Today und New York Times-Bestsellerautorin Tijan Eine Zukunft ohne die Crew ist für sie unvorstellbar ... Crew zu sein bedeutet, zwischen zwei Welten zu leben. Eine Welt ist normal: Abschlussball, Partys, College. Die andere Welt ist brutal: Polizei, Drogen, Schlägereien. So sieht ein typischer Tag in der Wolf Crew aus. Aber was wäre, wenn es nicht so sein müsste? Tijan ist New York Times , USA Today und Wall Street Journal -Bestseller-Autorin und hat bereits unzählige Romane veröffentlicht. Sie liebt Filme und ihren Cockerspaniel. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie in Minnesota.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 02.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958184251
    Verlag: Forever
    Serie: Wolf Crew 2
    Originaltitel: Crew
    Größe: 2892 kBytes
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Still Crew

Kapitel 1

Man sollte meinen, dass man irgendwann aus der Gewalt herauswächst. Irgendwann - nachdem er so viel Schmerz verursacht, so viel Blut gesehen und so viele Schmerzensschreie gehört hat - sollte ein Mensch in der Lage sein, davon Abstand zu nehmen und sich abzuwenden, weil der Drang nicht mehr existiert.

Oder?

So war es bei mir nie.

Der Drang wurde immer größer, bis ich ihn nicht mehr aushalten konnte.

Ich wollte zwar nicht mehr sterben, das war vorbei, aber ein anderer Wunsch wurde stärker. Ich wollte die Straßen rot färben. Ich wollte den Normalos Angst einjagen, in ihnen das gleiche Zittern auslösen, mit dem auch wir jeden Morgen aufwachten. Ich wollte sie spüren lassen, wie es war, Macht über sie zu haben.

Aber das konnte ich nicht.

Zumindest war die Zeit noch nicht reif dafür.

"Bren."

Die Geräusche um mich herum drangen in meine Gedanken, und ich drehte mich zu der Stimme um, die inmitten der Schreie und des Lachens erklang, inmitten des Klirrens der Gläser, mit denen angestoßen wurde.

Genau. Ich war auf einer Poolparty.

Kein Wunder, dass in mir die Mordlust hochkochte.

Wem würde das nicht so gehen?

"Bren!"

Vieles hatte sich verändert in den zehn Wochen, seitdem ein Freund angegriffen worden war, insbesondere im Monat zuvor. Sehr viel. Eine dieser Veränderungen kam gerade auf mich zu. Tabatha Sweets. Eines der beliebtesten Mädchen an unserer Schule, eine, die immer Angst vor mir gehabt hatte, aber hey, hier war sie und kam zu mir herüber. Rief meinen Namen. Tat so, als wären wir dicke Freundinnen. Was wir tatsächlich geworden waren. Genau deswegen fürchtete sie mich auch nicht mehr.

Das war ein Fehler.

Direkt vor mir hielt sie inne. Sie stand mir nicht in der Sonne, denn ich hatte mich in einer Ecke des Gartens verkrochen, lag hinter dem Grill, denn seien wir mal ehrlich, ich war hier nicht die Partylöwin. Ich war aus einem ganz bestimmten Grund hier: Diese Poolparty fand im Haus der Shaws statt.

Cross Shaw war mein fester Freund.

Taz Shaw war meine Freundin. Sie war außerdem Cross' Schwester. Und die beiden anderen Typen aus unserer Crew wollten hier rumhängen. Zellman und Jordan.

Also waren wir hier.

Ich war hier.

Unfreiwillig.

Und hing Tagträumen über Gewalttaten nach.

Typisch.

Ich setzte mich auf, schlang die Arme um meine Knie und seufzte. "Was gibt's, Tabatha?"

"Was machst du denn hier hinten?"

Ihre Stimme klang ein wenig schnippisch, vermutlich sowohl aus Frustration als auch aus Verwirrung.

Mit dem Wort unverbindlich ließ sich unsere Beziehung am besten beschreiben - und ich benutzte dieses Wort sehr frei, um zu erklären, was genau ich mit Tabatha und ihren Untergebenen am Hut hatte. Verantwortlich dafür waren vermutlich die vielen Stunden, die ich beim Wohltätigkeitskomitee hatte verbringen müssen, das sie in Eventkomitee umbenannten, als ich meine Sozialstunden dort ableistete. Irgendwie hatte es mir zusätzlich zu Taz noch weitere weibliche Freunde eingebracht, dass ich mit dem Messer auf unseren Schulleiter losgegangen war.

Ich wusste nicht, wie das hatte passieren können.

Ein paar von den Mädels hatten auf Cross gestanden, und ich wusste, dass manche sich immer noch Hoffnungen machten. Was Tabatha anging: Sie war jetzt richtig mit Jordan zusammen.

Ja. Ich war auch überrascht, wie schnell das passiert war.

Nach einem offiziellen Date wurden sie ein Paar, und jetzt waren sie beinahe eins von diesen unerträglichen, weil total verknallten Pärchen.

Wie dem auch sei, in diesem Augenblick stand die Freundin meines Crewmitglieds, die auch mehr oder weniger eine Freundin von mir war (was ehrlich gesagt von meiner Tagesform abhing) vor mir, die Hände in die Hüften gestemmt, und starrte auf mich herab.

Aber ich sollte nicht lügen. Der Drang, mein Messer

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