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Stolzes Herz in Fesseln Historischer Liebesroman von Kleypas, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Stolzes Herz in Fesseln

"Ich wäre lieber eine Waschfrau als die Gemahlin eines Peers." Leider hat Lady Pandora Ravenel keine andere Wahl, als den Antrag von Gabriel, Lord St. Vincent anzunehmen. Denn sie wurde mit dem berüchtigten Frauenhelden in einer kompromittierenden Situation ertappt. Obwohl alles ganz harmlos war, kann nur eine schnelle Eheschließung ihren Ruf retten. Widerwillig folgt sie ihrem künftigen Gemahl auf sein Landgut, fest entschlossen, sich ihre Unabhängigkeit nicht nehmen zu lassen. Doch je mehr Zeit Pandora in der Nähe des attraktiven Lords verbringt, desto stärker geraten ihre Prinzipien ins Wanken ... "Eine witzige und charmante Story, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite begeistern wird." Kirkus Reviews Ihre preisgekrönten historischen Liebesromane, die in 20 Sprachen übersetzt sind und eine begeisterte Leserschaft gekonnt in vergangene Epochen entführen, haben Lisa Kleypas den Ruf einer Top-Autorin eingebracht. Regelmäßig finden sich ihre Bücher auf den Bestsellerlisten rund um den Globus. Mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern lebt die Autorin in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768874
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Ravenels .3
    Originaltitel: Devil in Spring
    Größe: 1821 kBytes
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Stolzes Herz in Fesseln

Prolog

E vangeline, Duchess of Kingston, hob ihren kleinen Enkel aus der Badewanne und wickelte ihn in ein weiches Frottiertuch. Das glucksende Baby streckte die pummeligen Beinchen und versuchte, auf ihrem Schoß zu stehen, erkundete ihr Gesicht und Haar mit nassen Patschhändchen, und Evie lachte über seine tapsigen Zärtlichkeiten. "Vorsichtig, Stephen", warnte sie, als er sich an der zweireihigen Perlenkette um ihren Hals festklammerte. "Wie dumm von mir, ich dachte nicht daran, die Perlen vorher abzulegen. Aber die V...Verlockung war einfach zu g...groß." Evie hatte schon immer ein wenig gestottert, was sich allerdings im Laufe ihres Lebens wesentlich gebessert hatte.

"Nicht doch, Euer Gnaden." Das Kindermädchen eilte aufgeregt herbei. "Ich sollte Master Stephen aus der Wanne heben. Er ist schon ziemlich schwer."

"Lass nur, Ona." Evie küsste die rosigen Wangen des Babys, während sie seine winzigen Finger von den Perlen löste.

"Sehr gütig, Euer Gnaden, mir an Nannys freiem Tag mit den Kindern zur Seite zu stehen." Behutsam nahm Ona ihr das Baby ab. "Eins der Hausmädchen hätte mir gerne geholfen, da Sie wichtigere Dinge zu tun haben."

"Für mich gibt es n...nichts Wichtigeres als meine Enkelkinder. Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen und erinnere mich an die Jahre, als meine Kinder noch klein waren."

Ona kicherte, als Stephen den Arm nach ihrer weißen Rüschenhaube ausstreckte. "Ich pudere ihn und ziehe ihn an."

"Und ich räume die Badesachen weg", sagte Evie.

"Aber, Euer Gnaden, das dürfen Sie nicht." Das Kindermädchen bemühte sich, einen Ton zwischen Respekt und Strenge anzuschlagen. "Schon gar nicht in dem feinen Seidenkleid. Sie sollten im Salon sitzen und ein Buch lesen oder sich mit Ihrer Stickerei beschäftigen." Als Evie den Mund aufmachte, um zu widersprechen, fügte Ona bedeutungsvoll hinzu: "Nanny würde mir den Kopf abreißen, wenn sie wüsste, dass ich Hilfe von Ihnen annehme."

Schachmatt.

Im Wissen, dass Nanny auch ihr den Kopf abreißen würde, antwortete Evie mit einem resignierten Nicken, murmelte allerdings: "Immerhin habe ich eine Schürze an."

Das Kindermädchen trug das Baby mit einem zufriedenen Lächeln aus dem Badezimmer.

Auf dem Teppich vor der Badewanne kniend, griff Evie nach hinten, um die Schürzenbänder zu lösen. Es fiel ihr nicht leicht, die Ansichten der Dienstboten zu teilen, wie eine Duchess sich zu benehmen habe. Das Personal wollte sie partout daran hindern, etwas Anstrengenderes zu tun als ihren Tee mit einem Silberlöffel umzurühren. Auch als Großmutter zweier Enkel war sie immer noch schlank und beweglich genug, um ein nasses Baby aus der Wanne zu heben oder mit den Kindern im Garten herumzutollen. Erst letzte Woche hatte ihr der Gärtner einen Vortrag gehalten, nachdem sie über eine Mauer geklettert war, um ein paar verirrte Pfeile des Bogenspiels einzusammeln.

Während Evie noch mit den verknoteten Schürzenbändern kämpfte, hörte sie Schritte hinter sich. Obgleich der Besucher sich durch nichts zu erkennen gab, wusste sie, um wen es sich handelte, noch ehe er hinter ihr in die Hocke ging. Starke Finger schoben ihre Hände beiseite, und der Knoten wurde mit einem heftigen Ruck gelöst.

Ein tiefes Murmeln liebkoste die empfindsame Haut an ihrem Nacken. "Wie ich sehe, haben wir eine neue Nanny eingestellt. Wie reizend." Geschickte Männerhände stahlen sich unter die Schürze, glitten sanft von ihrer Taille zu den Brüsten.

"Ein dralles hübsches Ding. Ich bin sicher, es macht seine Sache recht gut."

Evie schloss die Augen und lehnte sich zwischen gespreizte Männerschenkel zurück. Weiche Lippen, zur Sünde geschaffen, wanderten ihren Nacken entlang.

"Ich fürchte, ich muss Sie warnen", fuhr die verführerische Stimme fort, "halten Sie sich vom Hausherrn fern. Er ist ein berüchtigter Lüstling."

Ein Lächeln überflog ihre Lippen. "Davon hörte ich bereits. Ist er so sündig wi

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