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Such das Glück im Hier und Jetzt Bianca Bd. 1647 von Flynn, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Such das Glück im Hier und Jetzt

Ihr Herz sehnt sich nach der Liebe und Geborgenheit einer Familie! Aber ein richtiges Zuhause hat die elegante Modejournalistin Rebecca immer entbehren müssen. Deshalb macht sie sich kurz entschlossen auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater - und trifft dabei den sympathischen Joe Hudson, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Bald weckt seine einfühlsame Art zärtliche Gefühle in ihr. Doch an die Liebe glaubt Rebecca nicht mehr, und Geborgenheit sucht sie in der Vergangenheit. Wird es Joe gelingen, sie vom Glück im Hier und Jetzt zu überzeugen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863498825
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca 1647
    Größe: 685 kBytes
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Such das Glück im Hier und Jetzt

1. KAPITEL

Rebecca hatte keine Ahnung, wie viele Blätter eine Eiche haben konnte. Aber diese hier scheint sie tonnenweise abzuwerfen, ging es ihr durch den Kopf, während sie im Vorgarten ihres gemieteten Hauses im Danbury Way das Laub zusammenharkte.

Gartenarbeit lag ihr überhaupt nicht, aber sie musste eben erledigt werden. Zumindest lenkte sie die Beschäftigung von ihren Grübeleien ab. Sie musste endlich akzeptieren, dass sie, Rebecca Anne Peters, Single, achtundzwanzig Jahre alt und Modejournalistin, niemals die Sicherheit und das Glück finden würde, das ihre Freundinnen gefunden hatten. Bei der Auswahl ihrer Garderobe zeigte sie einen ausgezeichneten Geschmack, bei der Wahl der Männer irrte sie sich oft. Letzter Beweis dafür war schließlich, dass Jack vor einigen Tagen mit ihr Schluss gemacht hatte.

Andererseits war sie gar nicht in ihn verliebt. Sie mochte ihn nur, rein freundschaftlich. Trotzdem hatte seine Reaktion sie verlegen gemacht, und sie fühlte sich einmal mehr abgelehnt.

Dieses schreckliche Gefühl war ihr nur allzu vertraut. Sie unterbrach ihre Arbeit, stützte sich auf die Harke und erinnerte sich an die große Enttäuschung, als Jason Cargill ihre Beziehung beendet hatte. Zwei Jahre lang hatte sie von einer Zukunft mit diesem Mann geträumt, und dann teilte er ihr ganz plötzlich auf dem Rückweg vom Kino mit, dass es aus sei. Genau zwei Monate später heiratete er eine andere.

Rebecca hasste es, sich wie eine Versagerin zu fühlen.

Goldene Blätter lagen verstreut auf dem Rasen, und sie fuhr mit der Arbeit fort. In ihren Reitstiefeln von Ralph Lauren, den Designer-Jeans und der braunen Burberry-Jacke wirkte sie überaus elegant, fast zu elegant für den Garten.

Nach Jasons Rückzug hatten zwei ihrer besten Freundinnen geheiratet, und eine andere hatte eine niedliche Tochter bekommen. Ein richtiger Albtraum! Natürlich freute sie sich für alle, aber ihr wurde durch das Glück der anderen noch bewusster, was ihr selbst fehlte.

Als man dann noch in ihre Wohnung eingebrochen hatte, und Musikanlage und Fernseher gestohlen wurden, war sie mit ihrer Geduld am Ende. Sie beschloss, Manhattan zu verlassen und einen Neuanfang zu wagen.

Ihren Vater zu finden, schien zu diesem Zeitpunkt der einzig richtige Plan zu sein. Falls es ihr gelang, würde sie vielleicht endlich erfahren, was es bedeutete, eine Familie und Sicherheit zu haben. Die sie, als Einzelkind nur bei ihrer Mutter aufgewachsen, nie erlebt hatte. Und dann lernte sie Russells Stiefsohn kennen ...

Aber diese Gedanken führten zu nichts. Fest stand, dass man sie zweimal hintereinander sitzen gelassen hatte. Beim nächsten Mal würde ihr das bestimmt nicht wieder passieren. Dann würde sie rechtzeitig Schluss machen.

Ihre Pläne waren gut und schön, aber jetzt steckte sie in einer Vorstadt fest, in einem großen Haus mit zwei Katzen, die sie hassten, und hatte keine Ahnung, was sie als Nächstes tun sollte. Anders als ihre Nachbarinnen hatte sie weder Mann noch Kinder, und Gartenarbeit interessierte sie auch nicht besonders. Da sie mit den Leuten hier so wenig gemeinsam hatte, war ihr klar, dass sie wohl auch hier kein Zuhause finden würde.

Das laute Bellen eines Hundes unterbrach ihr Selbstmitleid, und sie sah eine der beiden Katzen auf einer Säule in Carly Aldersons Einfahrt hocken.

Ihr war gar nicht aufgefallen, dass ihr Schützling weggelaufen war. Normalerweise achtete sie darauf, dass die kleinen Monster nicht in der Nähe der Tür waren, wenn sie das Haus verließ. Offensichtlich hatte sie, völlig in Gedanken versunken, nicht auf die Haustiere geachtet.

Die Katze machte einen Buckel und fauchte den schwarzen Labrador an, der den Nachbarn Molly und Adam Shibbs gehörte. Elmer bellte und wedelte mit dem Schwanz, als wolle er die Fauchende zum Spielen auffordern.

Da Adam bei der Arbeit und Molly zu einem Yoga-Kurs gegangen war, sollte der Hund eigentlich gar

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