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Suche nach dem Glück von Cresswell, Jasmine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Suche nach dem Glück

Für Tessa wird ein Traum wahr: Der attraktive Milliardär Nick Ramirez, in den sie schon lange heimlich verliebt ist, bittet sie, seine Frau zu werden. Es gibt nur eine Antwort: Ja! Auch wenn Nick nicht von Liebe spricht, sind ihre Gefühle stark genug, um eine glückliche Ehe zu führen. Glaubt sie - bis eine gehässige Bemerkung der intriganten Nadia tiefe Zweifel in Tessa weckt: Angeblich will Nick sie nur heiraten, um eine Bedingung im Testament seines Vaters zu erfüllen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 26.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733774875
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1186 kBytes
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Suche nach dem Glück

1. KAPITEL

Gabriel DeWilde stürmte in das Büro seines Vaters und schlug die Tür hinter sich zu. "Was, zum Teufel, soll das bedeuten?" Er warf ihm den Brief des Anwalts auf den Schreibtisch. "Wenn du das für einen Witz hältst ... Ich finde es nicht komisch!"

Jeffrey DeWilde schaute weiter aus dem Fenster, offenbar fasziniert vom Anblick der grauen Schieferdächer im Frühlingsregen. "Es ist kein Witz", sagte er schließlich. "Grace hat mich verlassen."

Es klang nur gelinde bedauernd, als beschwere er sich lediglich beim Frühstück, dass die Lieblingsmarmelade ausgegangen sei. Gabriel fuhr sich mit der Hand durchs lange, hellbraune Haar und schritt im Zimmer auf und ab. Ihm war, als befände er sich anstatt im vertrauten väterlichen Büro im freien Fall eines fremden Universums.

"Verlassen?", wiederholte er. Das schlichte Wort war ihm in Verbindung mit seiner Mutter unverständlich. "Sie kann dich doch nicht verlassen haben. Ihr seid schließlich seit zweiunddreißig Jahren verheiratet!"

"Aber sie hat es getan!" Jeffreys entschiedene Erwiderung hallte durch den stillen, mit Eichenholz getäfelten Raum. "Freitagnacht ist sie in ein Hotel gezogen. Ich weiß nicht, in welches."

Gabriel versuchte kopfschüttelnd, seinen Realitätssinn zurückzugewinnen. "Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn! Du und Mutter, ihr schient immer die ideale Ehe zu führen. Keiner von euch hat uns auch nur den kleinsten Hinweis gegeben, dass ihr Probleme habt."

Jeffrey drehte sich immer noch nicht um. "Einige Dinge sind zu schmerzlich, um sie zu bereden, auch nicht mit den eigenen Kindern. Außerdem hat es vielleicht Hinweise gegeben, wenn du bereit gewesen wärst, auf sie zu achten."

"Nein, es gab keine. Wir hatten keine Ahnung ..." Gabriel brach ab. Plötzlich erinnerte er sich an einen Sonntagmorgen, letzten Monat. Er war unerwartet nach Kemberly, dem Haus seiner Eltern in Hampshire, gekommen. Seine Mutter war allein gewesen und hatte verweinte Augen gehabt, die sie mit einer Pollenallergie erklärte. Er hatte ihr glauben wollen und nicht weiter nachgeforscht. Rückblickend verwünschte er seine Blindheit. Er ließ den Frust über sich an seinem Vater aus.

"Ihr könnt nicht erwarten, dass eure Kinder Gedanken lesen. Verdammt, Dad, du hättest uns vorwarnen müssen!"

"Was hätte ich sagen sollen? Ich war mir nicht sicher, wie ... sich die Situation ... klären würde."

"Du hättest irgendetwas sagen sollen, ehe Mutter wegging und der Familienanwalt uns mitteilt, dass ihr beide euch getrennt habt! Ramsbothams Brief liest sich wie eine Verlautbarung des Buckingham Palace, dass wieder eine königliche Ehe gescheitert sei. Wir sind schließlich eure Kinder und keine Firmenangestellten. Was glaubst du, wie Kate und Megan sich fühlen, wenn sie eine Kopie dieses Briefes erhalten? Sie sind meilenweit weg und können nicht mal eben vorbeikommen und mit dir reden."

"Tut mir leid", entschuldigte Jeffrey sich knapp. "Am Ende ging alles sehr rasch. Ich habe gestern Abend noch versucht, dich anzurufen, aber du warst aus, und ich war vielleicht sogar froh darüber. Ich konnte auch Megan in Paris nicht erreichen, aber du weißt, ich war nie gut darin, emotionale Dinge zu erklären. Das war immer Sache deiner Mutter. Sie macht so etwas bedeutend besser als ich. Ich verlasse mich in dieser Hinsicht völlig auf sie ..."

Jeffrey stand plötzlich auf, schob die schweren Vorhänge ganz beiseite und dann in ihre ursprüngliche Position zurück. Schließlich setzte er sich wieder mit dem Rücken zu Gabriel und blickte von neuem auf die verregnete Bond Street.

Er räusperte sich, begann zu sprechen, brach ab und begann erneut. "Grace ist nach San Francisco zurückgekehrt. Sie ist gestern Morgen abgereist. Also wird sie inzwischen dort sein und sich eingeri

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