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Supermom schlägt zurück von Mallery, Susan (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (PDF)
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Supermom schlägt zurück

Es ist an der Zeit, dass Wunder geschehen!

Kerri Sullivans Leben ist nicht einfach, aber sie hat sich trotzdem ihren Humor bewahrt. Den braucht sie auch, denn nur so kann sie ihren Sohn Cody davon überzeugen, dass seine Mutter eine Superheldin ist - und er somit Supergene hat, die ihm helfen, seine schwere Krankheit zu bekämpfen. Im echten Leben hingegen braucht sie jemanden, der die Forschung nach einem Heilmittel unterstützt. Der reiche Unternehmer Nathan King scheint genau der Richtige dafür zu sein. Doch er weigert sich. Damit ist er bei Kerri aber gerade an die Richtige geraten. Denn wenn die alleinerziehende Mutter eines gelernt hat, dann niemals ein Nein zu akzeptieren.

In ihren mehr als 35 Liebesromanen gelingt es Susan Mallery immer wieder aufs Neue, Humor mit großen Gefühlen zu kombinieren und außerordentliche Charaktere zu schaffen, die in der Fantasie der Leser weiterleben. Susan ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann in Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint und exzentrische Anwandlungen eines Autors als normal angesehen werden. Sie hat einen großartigen Stiefsohn und zwei schöne, aber nicht sehr kluge Katzen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862780990
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Accidentally Yours
    Größe: 1462 kBytes
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Supermom schlägt zurück

1. KAPITEL

D as ist wirklich nicht dein Ding, meine Liebe!" Lance reichte ihr drei Servietten und schnalzte mit der Zunge.

"Was du nicht sagst", murmelte Kerri. Alles war nass. Was sich da über das Tablett ergoss, stammte aus einer sehr teuren Flasche achtzehn Jahre alten Scotchs.

Es sollte doch wohl noch zu schaffen sein, drei Drinks auf einem kleinen Tablett im Gleichgewicht zu halten! sagte sie sich, atmete tief durch und hob das Tablett an. Ich darf einfach nicht darüber nachdenken, was ich tue. Oder, korrigierte sie sich, als das Tablett wieder ins Wanken geriet, ich muss es irgendwie besser machen.

Es war jetzt ihre dritte Mittagsschicht im The Grill, einem exklusiven Restaurant im Finanzdistrikt von Seattle, schlicht, aber elegant. The Grill hatte sich ganz auf erfolgreiche Manager ausgerichtet, die dort mit ihren Mitarbeitern oder einem wichtigen Kunden speisten.

Nach einem unglücklichen Zwischenfall am Vortag stand Kerri hier allerdings bereits unter Bewährung. Involviert waren Krabbenküchlein, eine große Lederhandtasche, die in den Durchgang ragte, sowie eine Soße auf Ölbasis, die geradewegs auf einer Kaschmirjacke landete.

Wenigstens kann ich mit Haaren umgehen, tröstete sich Kerri, während sie die Drinks servierte und die Bestellung der Männer entgegennahm. Mit etwas Folie und Farbe konnte sie noch jeden aussehen lassen wie einen Filmstar. Aber Essen zu servieren war offensichtlich eine Herausforderung, der sie nicht gewachsen war. Den Job im The Grill hatte sie auch nur bekommen, weil sie bezüglich ihrer Berufserfahrung gelogen hatte - die glühenden Empfehlungsschreiben waren sämtlich auf ihrem Heimcomputer entstanden.

Lance war hier Kellner und von Anfang an in ihren Plan eingeweiht. Er musste ihr bereits dreimal aus der Patsche helfen. Wenn sie nur so lange durchhielt, bis Nathan King auftauchte! Dann würde sie kündigen können, bevor sie gefeuert wurde. Denn das war der Grund, weshalb sie hier war. Sie wollte Mr King konfrontieren und ihn überreden, ihr zu helfen.

Ihre Ansprache hatte sie vorbereitet, und noch wichtiger: Sie trug eine DVD bei sich, auf der eine Sendung des Discovery Health Channels aufgezeichnet war. Den kleinen, tragbaren DVD-Player hatte sie sich vorn in die Hose gesteckt und die unförmige Ausbuchtung unter der weißen Schürze versteckt.

Ungefähr zum vierhundertsten Mal spähte sie nun schon zu diesem Tisch in der Ecke. Zu ihrem Verdruss hatte sich dort nie etwas getan, aber als sie diesmal hinschaute, war es anders. Auf einmal standen frische Blumen dort, eine Weinkarte und ein Brotkorb. Kerri beeilte sich, Lance zu finden.

"Sein Tisch ist vorbereitet", raunte sie ihrem Freund zu, während sie ihn in eine Ecke zog. "Das heißt doch, er ist hier, richtig?"

Lance seufzte schwer. Er sah aus wie ein Model - so gut, dass er durchaus auf einer Plakatwand prangen könnte. Und er war so witzig, dass sie liebend gern mit ihm ausgehen würde. Natürlich nur, um sich mit ihm zu unterhalten; Lance stand nicht auf Frauen. Und sie selbst war an Beziehungen nicht interessiert.

"Ja, er ist hier", bestätigte Lance. "Du wirst gefeuert, das ist dir doch klar, oder?"

"Kein Problem. Wir halten uns also an den Plan. Ich werde die Getränkebestellung aufnehmen und Mr King die DVD zeigen. Wir werden miteinander reden, er wird einverstanden sein, und alles ist in Butter. Wenn es schiefläuft ..." Sie drehte die Augen zum Himmel und stieß ein Stoßgebet aus. Das durfte nicht geschehen! Durfte es einfach nicht. Wenn dieser Plan nicht funktionierte, hatte sie keinen anderen.

Sie holte tief Luft und fuhr fort: "Sollte es schieflaufen, kommst du angerannt, packst mich unsanft am Arm und ziehst mich vom Tisch weg. Anschließend empörst du dich beim Geschäftsführer darüber, was ich mir anmaßen würde, deine Gäste zu übernehmen. Und während des ganzen Durcheinanders werde ich mich aus dem Staub

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